Nein Tanke
Das neue Jahr geht schon gut los. Momentan traue ich mich nämlich nicht so recht zu unserer Tankstelle zu fahren. Nicht etwa wegen der absurden Benzinpreise, sondern wegen diversen Peinlichkeiten. So ist man (in diesem Fall meine Wenigkeit und einige Freundinnen) bereits bei seiner Stammtankstelle bekannt. Das hat Vorteile wie ein netter Smalltalk an den Kassen oder mal einen Muffin aufs Haus, aber auch Nachteile. Zum Beispiel, dass einen dort eben jeder kennt.
Das ist vor allem leicht unangenehm, wenn Freundin Sandra (Name von der Autorin geändert) eines kalten Tages nach der Arbeit an eben jener Tankstelle anfängt ihr Auto zu saugen. Eigentlich war es ein ganz normaler Staubsaugervorgang, der jedoch durch ein röhrendes *Wuuuoommaschh!!* des Saugers und ein gewürgtes *Urks! Ah! Nein!* der Saugerin unterbrochen wurde. Leider hatte Freundin Sandra den um ihren Hals liegenden Schal versehentlich mit eingesaugt, was neben einem gewürgten Fluchen zur Folge hatte, dass die uns bekannten Angestellten der Tanke den kompletten Saugapparat auseinanderbauen mussten, um Freundin Sandra ihren von Staubflusen durch und durch überzogenen Schal zurückzugeben.
Nicht viel besser erging es Freundin Sabrina (Name ebenfalls geändert), die eigentlich nur ganz normal an unserer Stammtankstelle tanken wollte. Das klappte auch bis zu jenem Moment, an dem sie an der Kasse stand und verträumt aus dem Fenster Richtung Zapfsäule blickte. Richtung verlassener Zapfsäule wohlgemerkt, denn leider war Sabrinas Fahrzeug in der Zwischenzeit Richtung Straße gerollt, was Sabrina panikartig die Tankstelle verließen und die Angestellten ihr nur wild fuchtelnd hinterher gestikulierten ließ.
Mittlerweile würde ich sagen, haben wir unseren Ruf dort weg. Auch wenn mir bislang noch keine Peinlichkeit passiert ist: das Gegrinse der Angestellten möchte ich mir nicht geben. Wird eben derzeit woanders getankt.
5 Comments
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3. Januar 2012 @ 14:59
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3. Januar 2012 @ 15:00
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4. Januar 2012 @ 13:25
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4. Januar 2012 @ 19:00