Heute in der Chiemgauer Zeitung, HIER und HIER! Lesen!
Und wer die Zeit hat: Anschauen!
Archive for Oktober, 2011
Wir geben VollGas
Widerstand
Wer sich fragt, was ich den ganzen Tag so mache:
Widerstand gegen geplante Bohrungen
Breitbrunn/Eggstätt – Die RAG Austria will zwischen Gattern und Zell (Gemeinde Breitbrunn) nach Erdgas suchen und zu diesem Zweck Bohrungen vornehmen. Bürger der Ortsteile befürchten irreparable und nachhaltige Schäden für die Landschaft. Sie wollen am morgigen Freitag um 20 Uhr im Gasthof “Unterwirt” in Eggstätt eine Bürgerinitiative gründen.
Die Initiatoren vor Ort, Gerhard Kolbeck und Pia Steen (beide aus Zell), informieren über die beabsichtigten Maßnahmen und ihre Auswirkungen. Sie sind der Meinung, dass eine mögliche Gasförderung die Heimat beeinträchtige. Sie gefährde die Natur: die Landschaft und das Wasser.
Die Bohrungen will die Firma, wie sie im Gemeinderat in Breitbrunn erläuterte, zwischen Gattern und Zell, direkt am Rande des Landschaftsschutzgebietes und östlich der Kreisstraße RO 10 nach Eggstätt, vornehmen. Geplant sind zwei Bohrungen: einmal eine bis in eine Tiefe von 1100 Meter und einmal in eine Tiefe von 1800 bis 2400 Meter. th
Quelle: Chiemgauer Zeitung 27.10.2011 und unter: http://www.ovb-online.de/land/widerstand-gegen-geplante-bohrungen-1464270.html
Weitere Infos unter:
http://www.gegen-gasbohren.de/breitbrunn/
und auf facebook “Petition gegen Gasbohrung am Langbürgner See”
Gefühlschaos
Momentan im ipod auf “repeat” gestellt.
Erdgasbohrungen in Breitbrunn am Chiemsee
Der Mensch ist wohl das dümmste Geschöpf auf Gottes Erden. Geldgierig wie er ist, geht er über Leichen, gefährdet die Gesundheit seiner Mitmenschen, zerstört einfach so die Natur und die darin lebenden Tiere. Und wozu? Um Profit zu schöpfen und an Geld zu kommen!
Es soll nämlich auf der Wiese direkt neben unserem Haus, von welchem man diesen Blick hat:
und sich morgens Rehfamilien tummeln, sowie Wildgänse nisten, jenes gebaut werden:
(Bild http://www.muensterschezeitung.de)
Eine 6000m2 große Betonplatte soll zwei ca. 30 Meter großen Gasbohrtürmen Halt verschaffen, damit der Bohrer sich unter den nahegelegenen Langbürgener See bohren kann, weil man dort Gas vermutet. Ein Loch soll 1100 Meter tief gebohrt werden, das andere zwischen 1800 und 2400 und dann noch 400 Meter vertikal bis unter den See. Das direkt neben dieser wunderschönen Wiese Wasserschutz- und Naturschutzgebiete sind, scheint die Herren der Schöpfung nicht zu interessieren. Das wir, die Anwohner rein gar nichts mehr von der Natur haben, sondern durch Bohr- und Baulärm, die Umweltverschmutzung, das Taghelle Neonlicht und die Gefahr einer solchen Bohrung in unserem Lebensraumkomplett eingeschränkt – ja geradezu komplett gestört werden, interessiert niemanden.
Auch die Risiken, die bei einer solchen Bohrung bestehen können, sind den Menschen völlig egal. Zigtausend Liter Lagerwasserstätten fallen an. Wasser, das mit den natürlichen Schwermetallen, die unten im Boden vorkommen, verseucht ist und durch die Bohrung an die Oberfläche geschwemmt werden. Methan sowie Quecksilber oder Radium-226 können so mit dem Grundwasser in Verbindung kommen. Tausende LKW Fahrten sind für den Bau und Transport nötig. Was passiert, wenn bei den Bohrungen der Boden so beschädigt wird, dass sich die Bodenplatten verschieben und der See ausläuft? Damit würde die komplette Eggstätter Seenplatte einen enormen Schaden davontragen können. Ein Schaden, der irreparabel ist!! Und wie große Firmen Ihre Bohrlöcher im Griff haben, hat man jüngst erst am katastrophalen Ölleck von BP gesehen.
Ich weiß nicht, ob unser sieben Häuserdorf den Kampf schon verloren hat, bevor er überhaupt losgeht. Aber ich werde nicht kampflos da stehen und zuschauen wie sie alles zerstören. Ich werde kämpfen. So kann ich mein verheultes Gesicht wenigsten mit Würde im Spiegel betrachten und muss mir nicht vorhalten, ich hätte es erst gar nicht versucht…
Quelle: Chiemgauer Zeitung vom 14.10.2011
Schoko-Laden
Und ich sagte noch zu ihm: »Tu es nicht! Führe mich nicht in einen Laden, die ausschließlich meine absolute Lieblingsschokolade haben.« Und er tat es dennoch. Das hat er jetzt davon. Und ich auch.
Geflittert
Wer sich wundert, waum hier so wenig los ist nach der Hochzeit…nein, ich habe mich nicht an der Torte überfressen. Wie auch, ich hab ja nur ein halbes Stück essen können, da wurde ich entführt. Auch haben mich die vielen Ballons nicht versehentlich gen Himmel gehoben und verschleppt. Und die weißen Tauben sind artig nach Hause geflogen und haben sich nicht wie in “Die Vögel” auf uns gestürzt. Nein, ich verweile in den Flitterwochen. Bzw. in der Flitterwoche. Demnächst gibt es hier Fotos und Einzelheiten zum tatsächlich schönsten Tag des Lebens.


