Archive for September, 2011

Donnerstag, September 29th, 2011

Hochzeitsdiät ©

Die einzig wahre, funktionierende Diät ist die sogenannte Hochzeitsdiät. Wie die funktioniert? Sich einen Mann suchen, auf einen Antrag warten und dann mehr oder weniger im Alleingang die kirchliche Trauung mit rund 70 Gästen organisieren. Wirkt Wunder. Vor allem wenn es privat auch noch drunter und drüber geht. Da purzeln in 3 Tagen locker 2-3 Kilo. Vielleicht lasse ich die Diät patentieren. Dazu verkuppele ich wild lauter Singles und wenn die dann irgendwann heiraten, notiere ich mir ab der Verlobung bis zur Heirat das Gewicht der Braut. Wenn die Braut dann bis zur Hochzeit abgenommen hat berechne pro Kilo einen bestimmten Preis. So werde ich reich. Wenn sie zunimmt habe ich natürlich nichts damit zu tun. Puh, heiraten ist anstrengend.

Freitag, September 23rd, 2011

Es geht auch unumständlich

Sie: »Ja, weil wenn man das Notebook dann an den Fernseher anschließt, dann ist das total unumständlich»

Ich:»…äh..?«

Sie»..hm..?«

Ich:»Unumständlich? MUAHAHAH!LOL!«

Sie:»Ja…äh..wie sagt man denn, wenn was nicht umständlich ist? Da muss es doch ein Wort geben. Unumständlich halt.«

ICH:»Deumständlich?«

Sie:»Antiumständlich?«

Ich:»Ja, ein Synonym müsste es für „umständlich“ geben. Ne, also kein Synonym sondern…naja…also..wie sagt man denn…also das Gegenteil…aber für „Gegenteil“ gibt es doch auch ein anderes Wort…so ein Dings…äh..«

Sie:»Äh…hm..«

Ich:»…puh…«

Freitagnachmittag ist definitiv nicht die Zeit um umständliche Gespräche zu führen.

Mittwoch, September 21st, 2011

TOTal spaßig!

Ich mag keine Zombies. Also Filme mit Zombies schon. Die liebe ich sogar. Aber Spiele mit Zombies mag ich eigentlich nicht. Da habe ich ehrlichgesagt immer Angst. Dachte ich zumindest bis vor einiger Zeit. Nämlich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich das äußerst spaßige »Left4Dead 2« kennengelernt habe. Vor allem macht das Zombieschnetzeln mit Freunden enorm viel Freude! Gut, »Left4Dead 2« ist eben eine Ausnahme. Von wegen!

Am Wochenende habe ich nämlich angefangen das ebenfalls ganz großartige »Dead Island« zu spielen. Meine Güte macht das Spaß! Gefangen auf einer eigentlich sehr schönen Ferieninsel, verwandeln sich plötzlich die Feriengäste in blutrünstigen Hirnfresser. Klar, dass sich meine Wenigkeit der misslichen Lage annimmt und mit den noch übrigen Überlebenden versucht dem Horror-Eiland zu entkommen. Dabei geht es recht derb zur Sache und man sieht jede Meng rot. Weniger aus Wut, vielmehr spritzt bei dem Fluchtversuch jede Menge Blut. Da ein Urlaubsidyll selten mit einem Waffenlager ausgestattet ist, entfremde ich bei meiner Zombiejagt Baseballschlager, Rohrzange, Paddel oder sonstige Alltagsgegenstände zu Totschlägern. Was auch ungemein viel Laune macht, ist das Aufrüsten und Modifizieren meiner Knüppel. So hämmere ich in meinen Baseballschläger beispielsweise ein paar Nägel und mache damit aus ihm einen netten Streitkolben und somit zu einer noch effektivere Waffe gegen die Untoten. Auch hier macht es mir am meisten Spaß sich zusammen mit Freunden durch die Zombiehorden zu schnetzeln.

Vor allem für gestresste und entnervte Bräute ist »Dead Island« eine ausgezeichnete Therapie und somit mein Kauftipp.

Mittwoch, September 14th, 2011

Minenfeld Hochzeit

So eine Hochzeit ist ja das reinste Minenfeld. Da gibt es mehr als eine Stolperfalle in die man treten kann. Neben der Wahl der passenden Servietten, insbesondere der korrekten Faltform wie der„Oper von Sydney“, fängt das Dilemma schon bei der Sitzordnung an. Man kann davon ausgehen, dass mindestens zehn Personen nach dem Abendessen nicht mehr mit dem Brautpaar reden, weil sie neben A und B und nicht X und Y saßen. Da gibt es dann weniger “Oper von Sydney” als viel mehr “Opfer von Sydney”.

Spannend sind auch die sich nicht gerade liebenden Fronten, die auf der Feier nach Jahren wieder aufeinander treffen. Da braut sich binnen kürzester Zeit eine Gewitterfront zusammen, welche sich anschließend krachend entlädt. Zum Amüsement der Gäste und zum Leidwesen des Brautpaars. Auf so einer Feier können Familienkriege ausbrechen.

Spannend werden auch diverse gutgemeinte Überraschungsauftritte. Ich mag Überraschungen nicht sonderlich. Noch weniger, wenn alle unsere Liebsten dabei sind und man vor Fremdschämen im Boden versinken könnte. Aber etwas Gutes hat das alles auch: Man kann für spätere Extremsituationen schon mal „Gute Miene zum bösen Spiel“ üben. Oder die bessere Hälfte und ich verschwinden einfach still und leise während einem dieser Auftritte und sagen danach einfach, es hätte eine Brautpaarentführung gegeben. Das ist jetzt ganz neu, würden wir einfach behaupten. Nicht nur die Braut, sondern auch der Bräutigam wird entführt.

Nachdem man dann für die engste Verwandtschaft Fotobücher hat machen lassen, fängt die Streiterei über die Anzahl der Bilder an. Tante A ist fünf Mal abgelichtet, Tante C aber nur drei Mal. Was für eine Katastrophe!! Ich denke, wir sparen uns ganz einfach die nett gemeinten Fotobücher.

Ja, ich bin schon mächtig gespannt auf den 01.10. 2011. Das wird sicher ein großer Spaß…

Dienstag, September 13th, 2011

Mörderisch gut

Endlich, endlich! Die fünfte Staffel ist gestern auf Sky Cindema HD angelaufen! Eine Serie, die für generelle Serienjunkies Pflicht ist!

Donnerstag, September 8th, 2011

Von der Schlamm-zur Tortenschlacht

Schon immer hatte ich im Fernsehen neidisch auf die schlammcatchenden Frauen geblickt. Es muss unglaublich viel Spaß machen, sich gegenseitig mit Schlamm zu bewerfen und rumzusauen. Umso erfreuter war ich, als meine lieben Freunde am Polterabend grinsend und mit gut zehn Torten bewaffnet um die Ecke gebogen kamen.
Ich konnte noch nicht mal meine Freude darüber ausdrücken und meinen Regenanzug anziehen…

… da hatte ich bereits die erste Torte im Gesicht.

Und rächte mich natürlich umgehend.

Auch wenn sie versuchten zu fliehen, einen traf es immer.

Am meisten zwar mich…

…aber selten so viel Spaß gehabt. Auch wenn das Zeug anfängt wie Babypups zu stinken, wenn es trocknet und man Tage später noch Torte aus seinen Ohren zieht.

Mittwoch, September 7th, 2011

Aus dem Tagebuch einer Praktikantin

Als ich vor ein paar Jahren mein Praktikum bei der Gamestar absolvierte, habe ich jede Menge gelernt. In allererster Linie, wie sehr man von einigen Menschen enttäuscht und verletzt werden kann. Dass es jetzt aus den eigenen Reihen zurückschlägt, finde ich umso witziger.

Wenn ich also den Artikel des ehemaligen stellvertretenden GS-Chefredakteurs Christian Schmidt auf spiegel.de richtig verstanden habe, dann darf jemand, der zum Beispiel Heavy Metal mag eigentlich nicht darüber schreiben. Zumindest solange nicht, wie er Tatoos und wild bedruckte T-Shirts trägt und kein ausgebildeter Philosoph mit langjähriger Universitätserfahrung ist, der in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist. Unfug!

Spieletests sollen dem Leser Spaß machen und gleichzeitig als Kaufberatung dienen. Anders als Herr Schmidt bei Spiegel Online behauptet, müssen sie sehr wohl Details und Fakten aufzählen. (Ja, lieber Christian, auch die Waffensysteme, sofern sie fürs Spiel wichtig sind.) Wenn ich mir ein neues Auto kaufe dann will ich nicht, dass sich »Auto Motor Sport« über das Fahrzeug in einen philosophisch tiefgründigen Diskurs versteigert und den dann auch noch in Buchkritikform verfasst. Oder in Reimform oder sonstwas Weltfremden. Nein, ich will wissen wieviel PS das Auto hat, wie schnell es fahren kann, wie viel es verbraucht, was es kostet und ob das Fahren damit Spaß macht.

Womit er Recht hat: Spieletester verdienen zu wenig und das Praktikantentum ist unerträglich! Dann aber frage ich mich, warum er als Stellvertretender Chefredakteur, der ein nicht unerheblicher Teil genau jenen Systems ist und es mit geformt hat, sich nicht für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen eingesetzt hat, als er es noch konnte. Ist es denn nicht die Aufgabe eines Mitglieds der Chefredaktion sein Team so zu unterrichten und auszubilden, wie es seiner Auffassung nach richtig ist? Komisch, dass der damalige verantwortliche leitende Redakteur sowohl meine als auch die Artikel der Kollegen meist ohne viele Korrekturen durchgewunken hat. Wäre es nicht seine Aufgabe gewesen, diesen »Missstand«, den er ja so klar vor Augen sieht, zu beheben oder es zumindest zu versuchen?

Offensichtlich nicht. Denn es ist scheinbar viel einfacher, die Koffer zu packen und im Nachhinein gleich sämtliche ehemaligen Kollegen und ehemalige Untergebene zu verunglimpfen und ihnen “schwaches journalistisches Niveau” und “Unfähigkeit zur Reflexion” vorzuwerfen. Natürlich in korrektem, akademisch hochgestochenem und philosophischem Stil versteht sich. Das kann er ja…

Samstag, September 3rd, 2011

Große Schneckenjagd

Was mir heuer ganz besonders im heimischen Garten auffällt, ist die enorme Anzahl von Nacktschnecken. Das ist wirklich unglaublich. Teilweise sind mindestens 15 Stück zusammengebatzt auf einem Haufen. Das sieht dann aus wie ein großer, glitschiger Hundekackehaufen. Ekelig. Und weil ich ja keiner Fliege oder Schnecke was zu leide tun kann, habe ich meinen kleinen Freund Schorsch den Jäger und seinen Hund Janosch um Hilfe gebeten. Die haben sich auch gleich der Sachen angenommen und so bin ich froh, wenn es demnächst deutlich weniger Schnecken in meinem Garten gibt. Das dauernde Geballere von Schorsch stört mich da wenig.

Donnerstag, September 1st, 2011

Musiktipp

Ach, sie ist einfach großartig! Ihre Texte, ihre Lieder, ihre Stimme, einfach alles.