Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
Gar nicht so wild
Donnerstag, April 30, 2009 - komponierte Piano um 11:39 PM
Als ich neulich in meinem neuen Heim um die Ecke ins Schlafzimmer bog, wäre ich beinahe gestolpert.

»Was zum….?« wirbelte ich herum.

Mitten im Zimmer stand ein Schuhkarton großes Schloss. Es sah recht niedlich aus. Es hatte einen kleinen Turm und große runde Fenster. Es gab sogar eine winzige Zugbrücke. Aus dem Schloss drang laute Heavy-Metall-Musik. Ich beugte mich hinunter und tippte mit dem Zeigefinger vorsichtig an die zierliche Holztür. Es dauerte nicht lange, da verstummte die Musik und das Tor öffnete sich. Vor mir stand ein winzig kleines Männlein. Es hatte eine grüne Hose, einen roten Pulli und Turnschuhe an und eine Zigarette im Mund.

»Ja?« fuhr es mich gelangweilt an. »Was is los?«

»Entschuldigen Sie die Störung…« stammelte ich. »…aber, was machen Sie hier?«

»Nach was sieht’s denn aus? Ich wohne hier.« raunzte mich das Männlein an.

»Ja, also Ihr Schloss ist wahrhaft schön…aber…wissen Sie…wie soll ich sagen…« stotterte ich.

»…also, es steht mitten in meinem Schlafzimmer.«

»Und?«

»Ich wäre beinahe darüber gestolpert.« erwiderte ich.

»Dann pass doch in Zukunft einfach besser auf wo du hin trittst.« blökte es mich an, schlug die Tür zu und schaltete die laute, harte Musik wieder ein.

Ich stand noch eine Zeit lang nachdenklich und verdutzt in meinem Schlafzimmer und schaute auf das kleine Schloss hinab in dem das merkwürdige Männchen wohnte und aus dem diese grauenhafte Musik ertönte.

»Eigentlich…« flüsterte ich zu mir selbst…

»…eigentlich ist es gar nicht so wild, wenn das Schloss mitten in meinem Schlafzimmer steht…ich kann ja auch außen rum gehen…oder drüber springen…oder so… andere Menschen haben gar kein Schlafzimmer…« redete ich mir ein, während ich unbewusst anfing zu der Musik zu tanzen.
Schau dich schlau
Dienstag, April 28, 2009 - komponierte Piano um 12:34 PM
Wer nicht fragt bleibt dumm. Oder wer nicht fernschaut bleibt dumm. Oder wird extrem dumm. Je nachdem was man sich anschaut. Die Sendung mit der Maus fand ich schon immer toll. Die hat auch ganz sicher nicht dumm gemacht. Was ich da alles gelernt habe! Zum Beispiel wie Tischtennisbälle gemacht werden oder warum Milchzähne wackeln und ausfallen. Hoch interessant!

Aber weil ich jetzt »erwachsen« und »weise« bin, schaue ich mir »Schau dich schlau« mit Fero Andersen an. Das ist quasi Die Sendung mit der Maus für »Erwachsene«. Dort lerne ich zum Beispiel, warum ich das Fahrradfahren nie verlerne oder hole mir nützliche Grill-Tipps für den Sommer.Wer genauso »erwachsen« und »weise« ist wie ich, dem kann ich sowohl die Sendung als auch einen Klick auf die und die Seite nur empfehlen.
Golden Girl
Samstag, April 25, 2009 - komponierte Piano um 11:21 PM

Und wieder verlässt ein Star die Erde, um seinen Platz am Himmel einzunehmen. Als Golden Girl werde ich sie für immer in Erinnerung behalten.
Die jät
Jetzt, wo ich nicht mehr zu Hause wohne und einen ganz eigenen Garten habe, muss ich feststellen, dass Gartenarbeit eigentlich recht witzig ist. Vor allem, wenn man keinen Plan davon hat. Man kauft irgendwelche Samen, die laut Verpackung mal Blümchen werden sollen und wundert sich, dass die bisher nur aussehen wie Unkraut. Im Übrigen kann Unkraut das örtliche Fitnessstudio oder lästige Diäten locker ersetzen. Wer schon mal 2-3 Stündchen gejätet hat weiß das. Vielleicht eröffne ich demnächst ein Gartenstudio. Statt Fitnessgeräten gibt es nur Unkraut zu jäten und Laub zu rechen.Dann werde ich reich und berühmt und kaufe mir einen chinesischen Steingarten.


Kein Unkraut. Blümchen. Glaub ich.
Tuten tut es
Mittwoch, April 22, 2009 - komponierte Piano um 9:58 PM
Schlimm finde ich ja, dass es seit einiger Zeit »in« zu sein scheint, das Tuten in der Telefonleitung mit Musik zu untermalen. Im Prinzip keine schlechte Idee. Auf der anderen Seite nervt es ungemein, dass es immer die gleiche Musik ist und zum anderen auch meistens noch grauenhaft schlechte. Wie wäre es mal mit Lovex oder Zero 7? Irgendwas Anständiges eben und nicht so ein nerviges Gesäusel. Oder einfach nur Tuten. Oder Musik ohne Tuten. Ach, am besten man telefoniert gar nicht mehr. Telefone werden ohnehin überbewertet.
Bähro
Montag, April 20, 2009 - komponierte Piano um 9:45 PM
Das Büro in dem ich arbeite ist toll. Zweiter Stock, schön viel Grün vor den riesen Fenstern, sehr heimelig wie ich finde. Es ist großzügig, hat tolle Möbel – ja, ich fühle mich dort sehr wohl. Was ich aber nicht verstehen kann ist, wie manche Leute so ein Büro gerne für sich haben wollen. So ganz allein. Den ganzen Tag. Na gut, vielleicht wenn man arschige Kollegen hat, aber wenn man sich ganz ausgezeichnet versteht, so wie ich das Glück habe, dann ist es alleine extrem ätzend. Irgendwie wird man nach einiger Zeit recht komisch, fast schon autistisch.

Die am Büro vorbeiziehenden Kollegen fragen hin und wieder, ob alles in Ordnung ist, weil ich so still bin. Ja aber mit wem soll man denn reden, wenn man alleine ist? Ich bin mal gespannt. Der Urlaub meiner Ponyhof-Kollegin dauert noch eine Weile an. Vielleicht fange ich bald an mit mir selbst zu reden oder blogge nur noch ganz seltsame Dinge. Dann war ich auf jeden Fall zu lang allein in dem schönen Büro.
Freude, Freude! Hurra! Hurra!
Samstag, April 18, 2009 - komponierte Piano um 1:27 PM

Es kommt selten vor, dass ich vor Freude über eine DVD-Erscheinung die Verpackung abknutsche. Aber heute war es mal wieder so weit.
Um Gottes Willen
Mittwoch, April 15, 2009 - komponierte Piano um 7:40 AM
Ein bisschen mehr Niveau hätte ich der Taz durchaus zugetraut.



Quelle: http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/klinsmann-sieht-seine-wuerde-verletzt/
Nicht Muschi
Dienstag, April 14, 2009 - komponierte Piano um 8:42 PM
Erste Gehversuche im Bereich Katzenfotografie. Imposante Tierchen. Schade nur, dass die stolzen Wesen von manchen Besitzern durch üble Katzennamen verschandelt werden. Diese beiden Exemplare zum Glück nicht. Und wer jetzt meint »Hase« und »Wurst« wären auch arg seltsame Namen, der hat recht. Aber es handelt sich dabei ja auch um arg seltsame Tiere.









Schrecksenmeister heisst er!
Sonntag, April 12, 2009 - komponierte Piano um 6:48 PM
Es gibt fast nichts entspannenderes, als draußen in der Sonne zu liegen und Andreas Fröhlich zu lauschen, der Walter Moers »Der Schrecksenmeister« liest. Zwar passt der Inhalt des Buches so gar nicht zu Sonne, grünen Wiesen und guter Laune, aber was solls. Die Geschichte ist so spannend und toll vorgelesen, dass man einfach nicht mehr aufhören kann. Ich würde das Buch ja auch lesen, wenn ich nicht total lesefaul wäre. Für alle, die gerne lesen, kann ich »Der Schrecksenmeister« nur empfehlen.
Aion
Samstag, April 11, 2009 - komponierte Piano um 9:15 PM


Ich glaube, das wird groß. Und lustig.
Osterhase
Freitag, April 10, 2009 - komponierte Piano um 8:21 AM
Als Jochem um die Ecke bog, rutschte er auf einem der herum kullernden bunten Eier fast aus und fluchte laut. Voller Zorn wirbelte er herum und erblickte in der hinteren Ecke seiner Küche einen kleinen braunen Hase mit einem winzig kleinen Bastkörbchen auf dem Rücken, der ängstlich zitterte.

»Watt? Wer bis du denn?!!« brüllte Jochen, als er das kleine Wesen entdeckte.

»Ich…ich…ich…« bibberte der Hase mit hängenden Ohren.

»Ich, ich, ich!« äffte ihn Jochen aggressiv nach.

»…bin der Osterhase…« stammelte der kleine Kerl.

Jochen starrte den Hasen mit hochrotem Kopf an. » Der Osterhase?! Alda hey, was hast du Scheißvieh in meiner Bude verloren?«

»Ich…ich…ich…wollte ein paar Ostereier vorbeibringen, weil doch Ostern ist…« dem Osterhasen kullerte eine kleine Träne aus seinem rechten Äugelein.

»Ostereier? Du hast das Scheißzeug in meiner Bude verteilt? Ich wäre fast auf einem der Dinger ausgerutscht« brüllte Jochen das Häschen an.

»Das…das…tut mir leid…« wimmerte der Hase.

»Es reicht..!« Jochen beugte sich zu dem kleinen zitternden Hasen, packte ihn an den Ohren, machte die Terrassentüre auf und schmiss ihn zusammen mit seinen Ostereier in den Garten.

Der kleine Hase kullerte samt Bastkörbchen und bemalten Eiern einige Meter. Dann kam er zum stehen und schüttelte sich einen Moment.

»Schieb nen Pfeil, du dummes Vieh! Und nimm deine doofen Eier mit! Lass dich nicht mehr hier blicken« schrie Jochen dem verängstigtem Karnickel hinterher.

Der Osterhase sammelte seine Ostereier auf, blickte einen Moment in Jochens Richtung und hoppelte traurig zum nächsten Kunden.


Und die Moral von der Geschicht: Seid zum Osterhasen bloß kein Wicht.
Der kleine Kerl muss ums verrecken,
auch bei Idioten seine Eier verstecken.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!
Die Farbe P!nk
Dienstag, April 07, 2009 - komponierte Piano um 6:33 PM
Gestern auf dem hiesigen Pink-Konzert gewesen. Meine Güte war das toll! Und das, obwohl der Abend gar nicht so toll, sondern vielmehr durchnässt anfing. Kaum aus dem Auto gestiegen, fing der Regen an zu platzen (falls man das so sagt) und binnen weniger Minuten war meine Wenigkeit nass bis auf die Unterwäsche.


So genoss ich anfangs mehr feucht als fröhlich die mäßige Vorband namens Railgun Raygun und startete in der Umbauphase eins meiner geliebten Experimente. Einfach mal mit Freundin Karo laut klatschen und schreien und wenige Sekunden später staunen, dass dann doch das ganze Stadion mit machte. Sehr amüsant.

Das Konzert war der absolute Wahnsinn. Eine Show, wie ich sie noch nie auf einem Konzert gesehen habe, tolle Performance, tolle Songs, tolle Stimme, ja einfach eine tolle Pink. Die Konzertkarte war jeden Cent wert. Nicht sehr häufig, dass ich das behaupten kann. Ich erinnere mich an dieses grauenhafte Celine Dion Konzert damals im Olympiastadion. Da war es auch sehr feucht. Allerdings lag das weniger am Regen als an meinen Trauer- und Wuttränen über diese absolute dümmliche Bühnenshow und das leere Geschwätz darüber, wie sehr sie doch ihren Mann liebt. Ich finde, so manches Konzert könnte ein wenig mehr p!nk vertragen…
Gefühlszustand #050409
Sonntag, April 05, 2009 - komponierte Piano um 8:20 PM
Ausgesprochen umgezogen
Freitag, April 03, 2009 - komponierte Piano um 11:02 AM
Jüngst festgestellt, dass so ein Umzug nicht an den sperrigen Möbeln, die sich nicht durchs enge Treppenhaus manövrieren lassen, scheitern kann. Der Zusammenbau eines Umzugskartons nämlich wird in jedem Fall unterschätzt. Diese seltsamen, mehrfach knickbaren Seitenteile, die sich angeblich ineinander schieben lassen, treiben mich zur Verzweiflung. »Knicken Sie Teil A Richtung B, während Sie Teil C nach Teil D biegen und die Lasche von Teil F gegen den Uhrzeigersinn in die Ausbuchtung von C-a stülpen« Da hilft nur Klebeband und die Tacker-Pistole.

Ich glaube, ich werde mir ein teures Umzugsunternehmen gönnen. Die sollen die doofen, super komplizierten Kartons zusammenbauen, während ich mit Leichtigkeit meine Schränke allein in den LKW hieve.
Alles Colt was glänzt
Donnerstag, April 02, 2009 - komponierte Piano um 7:49 PM
Der Sommer kann kommen.

 




 

kostenloser Counter