Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
Werbeunterbrechung
Freitag, Januar 30, 2009 - komponierte Piano um 3:55 PM
Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie man einen Segway Elektroroller selber baut? Habt ihr keinen Schimmer, wozu man ein Kondom noch benutzen kann? Oder fällt es euch auch immer schwer, euren BH mit einer Hand zu öffnen? Dann seid ihr hier genau richtig! Auf expli.de findet ihr alles, was ihr schon immer wissen wollt. Tolle Sachen zum lachen und selber machen.


Schwebendes / Unsichtbares Bücherregal
BlowjobBowljob
Mittwoch, Januar 28, 2009 - komponierte Piano um 2:20 PM
Es gibt ja Sportarten, die zähle ich nicht zum Sport. Autofahren zum Beispiel. Oder Spazierengehen und dabei die Arme schwingen. Golf glaube ich nennt man das.

Bowling hatte ich eigentlich auch nie wirklich zum Sport gezählt. Meine Güte, man rollt eine Kugel über eine Bahn, um ein paar Kegel umzuhauen. Wie schwer und anstrengend kann das schon sein? Spätestens, nachdem mir mein Hinterteil und mein Rücken nach einem Bowlingabend einen Vogel gezeigt haben, weiss ich, dass es sehr anstrengend sein kann. Und witzig.

Geballte Konzentration…


…und ein super doofes Gesicht…


…führen zu einem Triple-Strike!


Mein blauer Daumen hat sich mittlerweile auch wieder erholt und nimmt allmählich seine ursprüngliche Farbe wieder an.
Schöne Geschichten
Sonntag, Januar 25, 2009 - komponierte Piano um 6:54 PM
Es gibt ja diese Geschichten. Diese sonderbar typischen Geschichten. Diese auf irgendeine besondere Art fast schon schönen Geschichten. Eine wie die »Giulia Siegel: Ich sah meinen Rettungsschwimmer ertrinken und habe deshalb Angst vor Wasser« Geschichte zum Beispiel. Oder eine von diesen Geschichten, die jeder von uns schon mindestens siebenmal von fünf unterschiedlichen Freunden erzählt bekommen hat. Die Geschichte nämlich, in der der Freund einer Freundin deren Schwager des Bruders der Mutter des Vaters damals bei McDonalds Chicken McNuggets gegessen hat und sich in einem Nugget eine Hühnerkralle befand.

Interessant bei diesen Geschichten und vor allem bei ihren Erzählern ist, dass die Geschichte an sich nie den eigentlichen Erzählern passiert ist, aber jeder sie zu kennen scheint. Dabei würde ich sehr gerne mal eine der Personen kennenlernen, der so eine Geschichte tatsächlich passiert ist. Oder ich bin das nächste Mal so unverschämt und verlange nach der Nummer des Freundes der Freundin und hangele mich so durch den Stammbaum unterschiedlicher Familien, bis ich mit der Person sprechen kann, der so etwas widerfahren ist.

Vermutlich ist derjenige, dem die Geschichte wirklich passiert ist, aber schon tot. Er war nämlich der legendäre Produzent von Pink Floyd, der all die lieben Kinderlein auf dem Dachboden mißhandelt und sich anschließend umgebracht hat.

Schöne Geschichten….
Erschütternd
Freitag, Januar 23, 2009 - komponierte Piano um 6:56 PM
Ich liebe Knäckebrot. Das könnte ich den ganzen Tag essen. Aber irgendwie werden die Dinger immer härter. Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich bekomme eine Gehirnerschütterung, wenn ich auf einem solchen Backwerk rumkaue. Es kracht und knirscht und der ganze Kopf vibriert. Wahrscheinlich liegt es gar nicht am Knäckebrot, sondern an meinen, durch das mittlerweile hohe Alter bedingten, morschen Kieferknochen. Aber mal ehrlich: Knäckebrot ist doch wirklich sau doof zu essen, oder?

Insgeheim wünsche ich mir ja eine winzige Gehirnerschütterung. So eine kleine, bei der der Arzt mir sagen muss, dass ich »Dead Space« leider auch keinen Fall spielen darf, weil sonst mein Kopf kaputt geht. Dann muss ich nämlich nicht mehr zugeben, dass ich einfach ein Angsthase bin.
All-Tag
Dienstag, Januar 20, 2009 - komponierte Piano um 11:15 AM
Da liegt es vor mir. Klein ist es und schaut mich unschuldig an. Ich glaube, es lächelt sogar ein wenig. Und obwohl es lieb dreinschaut, stehen mir die Schweißperlen auf der Stirn. Denn es ist ein hinterhältiges Lächeln. Eins, dass einen glauben lässt, man wäre in Sicherheit und dass alles gut wird. Bis es zuschlägt. Gnadenlos und grausam. Keine Möglichkeit unversucht lässt, einen in den Wahnsinn zu treiben. Ich weiß es. Ich spüre es. Auch, wenn ich es noch nicht einmal installiert habe.
Gamers, we have a problem
Samstag, Januar 17, 2009 - komponierte Piano um 10:51 AM
Neulich wieder entdeckt und festgestellt, dass es immer noch so genial wie damals ist. Eins meiner Lieblingsspiele, als ich noch ganz winzig war und die ersten Zockerfahrungen am Atari und Amiga gesammelt habe. »Emerald Mine«. Wahnsinn! Wie spannend, wie unglaublich mitreißend!

Warum habe ich das Gefühl, dass Spiele von damals mehr Tiefgang hatten, als die Games von heute? Gut, Ausnahmen wie Fallout 3 oder The Witcher gibt es hin und wieder. Aber mal ehrlich: Ein bisschen hat man schon die Empfindung, dass früher vieles besser war. Es wurden Geschichten erzählt. Man konnte lachen, weinen, mitfiebern - man war voll dabei im Abenteuer. Heute hat man zuweilen den Eindruck, es geht nur darum, wer die bessere Grafik und den wummigstens Sound hat. Klar sind Spiele wie Far Cry 2 eine Augenweide. Aber wo ist die Story? Wo kann ich lachen und weinen und mich heimlich ein bisschen in meinen Helden verlieben?

Ja, sie fehlt mir heute, die Zock-Zeit von damals.

PS: Ich glaube, ich hatte so etwas in der Richtung bereits gebloggt. Aber an manchen Tagen leide ich unter Zock-Melancholie. Heute ist so ein Tag.
Marktforschung
Mittwoch, Januar 14, 2009 - komponierte Piano um 11:11 AM
Hin und wieder betreibe ich Marktforschung. So alle ein bis zwei Jahre mal. Das bedeutet keineswegs, dass ich über irgendwelchen schnarchigen Statistiken sitze und in sekundären Erhebungen belangloser Studien krame. Schließlich habe ich das Studium bereits hinter mir. Nein, wenn ich Marktforschung betreibe, bedeutet es schlichtweg, dass ich mir ein enges Top, Jeans, Stiefel und irgendwas Minimalistisches drunter anziehe und ausgehe.

Schließlich braucht auch eine Frau in festen Händen, die in großen Schritten auf die 30 zugeht *lautes, gequältes Aufgeheule an dieser Stelle*, hin und wieder Bestätigung. Doch seit meinem letzten Besuch in der männlichen Singlewelt, scheint diese sich irgendwie zurückentwickelt zu haben.
Anzutreffen waren nur Proleten oder Freaks. Und alle so unwahrscheinlich jung. Sollte man mit 28 Jahren vielleicht doch schon auf Ü30 Partys gehen? Sind dort eventuell normale, nette Herren anzutreffen, auf deren Anmache man sich auch was einbilden kann?

Vermutlich bin ich mittlerweile einfach zu reif, weise und erwachsen für diese Art von Marktforschung. *Tagtraum-Modus aus*
Praktisch unpraktisch
Samstag, Januar 10, 2009 - komponierte Piano um 2:34 PM
Wasserrohrbrüche im Allgemeinen sind ja schon irgendwie unpraktisch. Noch unpraktischer sind sie, wenn sie nicht bemerkt werden, weil niemand zu Hause ist. Praktisch dagegen ist, wenn die Nachbarn sich irgendwann über das laute Rauschen von nebenan wundern und mal nachsehen. Unpraktisch hingegen ist es, wenn trotz Behebung durch die freundlichen Nachbarn so viel Wasser verbraucht wurde, wie wir sonst im ganzen Jahr verwenden. Praktisch andererseits ist es, wenn der Wasserrohrbruch nicht im, sondern am Haus ist. Praktisch ist es auch, dass ich jetzt im Garten schlittschuhfahren kann.
Lara of Persia?
Freitag, Januar 09, 2009 - komponierte Piano um 3:05 PM
Und weil wir gerade beim Thema sind: Wäre das nicht wunderbar? Lara und der Prinz gemeinsam in einem Game vereint. Und am Ende haben die beiden wilden, ungehemten...äh..Kaffeekranz...oder so.


Ist schon alt, aber einfach cool.
Prinzenrolle
Donnerstag, Januar 08, 2009 - komponierte Piano um 5:15 PM
Insgeheim hatte ich ja gehofft, mich von einigen Spielen losreißen zu können. Seit Beginn zocke ich beispielsweise die Tomb-Raider-Reihe und habe kein Abendteuer mit Lara verpasst. Von diesen Spiel-Reihen gibt es einige. Dazu gehört auch die Prince-of-Persia-Reihe. Der Prinz ist mir ziemlich ans Herz gewachsen. Dennoch hatte ich geglaubt, dass die comicartige Grafik und die Schickse an seiner Seite mich vielleicht davon abhalten, die Reihe weiterzuspielen. Hach, verdammt! Ausgerechnet gestern muss mir dieses wunderbare Video über den Bildschirm flackern. Argh! Da kann man doch nicht »Nein« sagen. Verdammt…

Bob der Baum
Mittwoch, Januar 07, 2009 - komponierte Piano um 2:18 PM
Eigentlich habe ich nicht viel übrig für Zimmerpflanzen. Irgendwie gehen die über kurz oder lang alle bei mir ein. Seltsam ist das ja schon. Tiere werden bei mir steinalt und schlafen altersbedingt irgendwann friedlich ein. Eingeschläfert musste noch keiner meiner vierbeinigen Freunde werden. Aber Pflanzen…da hab ich kein Händchen für. Dennoch hab ich mir neulich einen Elefantenfuß gekauft. Ja, ja, mit Schuhgröße 41 könnte man meinen, dass ich ja schon zwei Elefantenfüße habe.

Nein, ich meine die Pflanze. Die heißt tatsächlich so. Im Ursprung hat sie einen anderen Namen. Irgendwas lateinisches, was sich aber kein Mensch merken kann. Und weil ich den Namen »Elefantenfuß« zwar nett finde, aber ich die Pflanze damit nicht ansprechen kann (ja, hin und wieder spreche ich mit ihr), habe ich sie auf den Namen »Tingeltangel Bob« getauft. Von Ungefähr kommt der Name natürlich nicht. Sie und Tingeltangel Bob haben die selbe Frisur. Ich hoffe nur, dass mein Tingeltangel Bob nicht so böse wird, wie der wahre Tingeltangel Bob.

Heulnachten
Montag, Januar 05, 2009 - komponierte Piano um 10:44 AM
Kaufe niemals eine Lichterkette mit 100 Lichtern. Die kann man nämlich nur einmal aufhängen. Wenn man sie wieder abbauen will, artet das in einen Überlebenskampf aus, weil das Ding lebt und sich um alles wickelt, was es berührt. Während man die Kette konzentriert aufwickelt, rollt sich der noch auf dem Boden liegende Teil heimlich ums Bein. Das wiederrum hat zur Folge, dass man einbeinig stehend, das andere Bein wild schüttelnd, hüpfend und fluchend versucht aus der misslichen Lage zu entkommen. Hat man es nach fünf Minuten endlich geschafft, das lianenartige Leuchtgewächs von seinem Beim zu befreien, hat sich der bereits zuvor schön sortierte Teil um den eigenen Hals geschlungen. Hat man sich oben befreit, sind die Beine wieder dran.

Irgendwann, so nach 1-3 Stunden, traut man sich nicht mehr sich zu bewegen, sinkt weinend und verzweifelt auf den Boden, wo der Rest der Kette sich um beide Beine wickelt, und fragt wimmernd nach seiner Mami. (Letzter Satz basiert natürlich nicht auf eigenen Erfahrungen. Das habe ich nur gehört... *räusper*)

Können die Genies dieser Welt nicht mal eine Lichterkette erfinden, die sich von selbst wieder ordentlich aufrollt und in die Verpackung flutscht? Ich wäre auch bereit, den doppelten Betrag dafür hinzublättern, ehrlich. Also, ihr Brains: bitte einmal Superduper-Antiverhedder-Lichterkette. Danke.
Pic it up
Samstag, Januar 03, 2009 - komponierte Piano um 2:55 PM
Ich bin ja ambitionierte Hobbyfotografin. Nachdem ich mir eine halbwegs professionelle Ausrüstung zugelegt habe (Canon EOS 40D, Speedlight EX430II, Batteriegriff, Crumpler Rucksack - The big Cheese), mache ich nebenbei noch Fotokurse bei Jacqueline Esen. Größenwahnsinnig Selbstbewusst wie ich bin, hab ich mich dann gleich mal für den Fortgeschrittenen-Kurs angemeldet. Ja, so eine Ernüchterung tut ab und zu ganz gut. Alle Fotos, die ich bisher gemacht habe, kommen mir jetzt ziemlich mies vor. Das einzige Bild, was mir derzeit noch gefällt und erst nach einigen Kursen bei Jacqueline entstanden ist, ist das von Kater Joni. Ich hoffe, dass ich bis spätestens Anfang Juni, wenn wieder ein kleiner Trip in die USA ansteht, halbwegs coole Bilder auf die Reihe bringe.

 




 

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