Archive for August, 2009

Sonntag, August 30th, 2009

Eric who?

Jüngst beim Ausmisten meiner Handynummern über den Kontakt »Eric Clapton« gestolpert. Eric Clapton? Ist das nicht ein recht bekannter Sänger, der bereits in den 60er Jahren große Hits feierte? Wieso habe ich Eric Clapton in meinem Handy? Und warum wohnt der im Süden Münchens? Habe ich ihn vielleicht kennengelernt und es vergessen? Hat er mich bei unserem Parkauftritt spielen hören und will uns einen millionenschweren Plattenvertrag geben? Gut, ist eher unwahrscheinlich, dass es sich dabei um den Eric Clapton handelt. Ich werde mich wohl nicht trauen, die Nummer anzurufen. Interessieren würde mich aber dennoch, wer sich hinter der Nummer versteckt.

Montag, August 24th, 2009

MusiKarriere

Nachdem ich damals die Band verlassen habe, hatte ich letztes Wochenende mit Bandkollegin und Freundin Unke aus dem Dunkelwald mein großes Comeback. Na gut, statt in vollen Hallen vor jubelnden Fans zu spielen, lauschen uns nun ein paar Vögel und Spaziergänger in diversen Parks in und um München, aber Hauptsache es macht Spaß. Muss gestehen, dass ich noch nie an einer so coolen Location gespielt habe. So vor einer voll gesprayten Wand ohne festen Boden unter den Füßen und unter einem in wurstform zusammengerollten Zelt. Passend dazu war natürlich unser Outfit. Einen Namen für unser Duo haben wir glaub ich noch gar nicht. Vorschläge sind immer willkommen. Und nein: »Dick und doof« fällt definitiv raus.

Donnerstag, August 20th, 2009

In die Schranken gewiesen

Prinzipiell finde ich Bahnschranken recht sinnvoll. Wegen des einen oder anderen Idioten, der den Bahnübergang übersehen könnte und einfach, trotz des roten kleinen -einer Ampel doch ähnlich sehenden Lichtes – mit Vollgas über die Kreuzung rauscht. Prinzipiell sind Bahnschranken aber auch recht doof. Ich erreiche den Bahnübergang und schwups – sind die Schranken unten. Gut, ich warte einen Moment…einen etwas längeren Moment…einen sehr langen Moment…. ca. 5 Minuten, gefühlten 5 Stunden sind bereits vergangen. Ich rechne jeden Moment damit, dass die Bahn die Kreuzung erreicht und sich die Schranken öffnen. Doch es tut sich nichts.

Mittlerweile ist es Herbst geworden und ich warte immer noch. Ich entschließe mich nach weiteren Minuten – gefühlten Tagen – den Motor abzustellen. Just in dem Moment, als ich den Schlüssel rumdrehe, rauscht der Zug an mir vorbei und die Schranken öffnen sich. Da ein unmittelbares Anfahren auf Grund des abgeschalteten Motors nicht möglich ist, werde ich noch schön von den anderen Autofahrern angehupt. Ich bin dafür, dass man einfach eine Unterführung an jedem Bahnübergang baut. Oder die Schranken nicht schon eine halbe Stunde vor Zugeinfahr schließt.Dann hat sich das Problem erledigt.

Samstag, August 15th, 2009

Geh Heim, Agent!

Ich bin verwirrt. Gut, Menschen verändern sich und ich finde es durchaus positiv, dass unsere Freunde Guybrush, Lara, Sam, Max und wie sie alle heißen, auch mit der Zeit gehen. Man stelle sich nur die eckbusige Lara von damals vor. Die liebreizende Dame sieht mittlerweile doch wesentlich adretter aus und ist endlich ihre rechteckigen Hupen losgeworden.

Aber was ist da bitte mit Sam und Max los? Tauschen die zwei sich regelmäßig über ihre Frisuren und modischen Trends aus, um anschließend den fliegenden Wechsel zu vollziehen? Wer ist denn jetzt wer? Der eine hatte eine Glatze, der andere nicht. Dafür hat der eine jetzt keine mehr und der andere schon. Außerdem scheint Max jetzt das noch etwas angesiffte Muskelshirt von Sam aus dem letzten Teil zu tragen. Vielleicht haben die Beiden eine WG?

Puh, ich sehe mich schon an Max Payne 3 denken, während ich Splinter Cell conviction spiele, ohne es zu merken. Oder eben andersrum.

Donnerstag, August 13th, 2009

So ein W-(L)ahnsinn!

Schon interessant, wie einem das Internet das Leben zur Hölle machen kann und die eigentlich netten Tage versauen kann. Vor allem, wenn man einfach mit seinem Latein am Ende ist. Router ausgetauscht, Splitter ausgetauscht, Kabel ausgetauscht, Leitung prüfen lassen und dennoch geht es mal und mal nicht. Also eigentlich geht das Internet immer. Wenn ich mich mit Kabel direkt in den Router einklinke. Das W-Lan geht mal und mal nicht. Tage lang, manchmal auch Wochen alles wunderbar, dann plötzlich findet er das W-Lan nicht mehr. Oder er findet es und kann sich nicht verbinden. Es ist keinerlei Muster zu erkennen. Ob es am Mac liegt? Der findet zwar jede Menge W-Lans, verbindet sich aber nur manchmal. Vielleicht liegt es an der Steckdose, oder am Standort. Jedenfalls werde ich langsam verrückt…oder man zieht einfach um. In eine neue Stadt. Weit weg von dem jetzigen Zuhause. Am besten auf einen Planeten, auf dem man gar keine Kabel und Router mehr braucht, um online gehen zu können. Oder man erhängt sich mit dem Lan-Kabel. Vielleicht funktioniert das wenigstens.

Montag, August 10th, 2009

Total in Rage

Huch?! Wie konnte das denn fast unbemerkt an mir vorbei schleichen? Meine Güte! Das sieht groß aus. Richtig groß. Davor muss ich aber noch ein paar Drachen töten.

Donnerstag, August 6th, 2009

Sock suspender

Irgendetwas stimmt da nicht. Es geht schon eine ganze Weile und zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht. Dann kam es mir ein wenig seltsam vor und jetzt finde ich es fast schon unheimlich. Meine Waschmaschine nämlich scheint meine Socken zu essen. Vielleicht löst sie sie auch mit dem Waschwasser auf und trinkt sie. Ich bin mir nicht sicher. Aber sicher ist, dass mindestens immer eine Socke nach dem Waschen fehlt. Mal die rechte, mal die linke.

Ich habe bereits nachgeschaut, ob meine Waschmaschine vielleicht klitzekleine Füße hat und ihr der Kellerboden zu kalt ist. Das könnte ein Grund sein, warum sie meine Socken behält. Aber warum immer nur eine und nicht gleich beide? Glaubt sie, das wäre zu auffällig? Außerdem müsste sie dann ein Tausendfüßler sein, denn in meinem Schrank stapeln sich schon die einsamen Socken, die von diversen eng umschlungenen Sockenpaaren mit mitleidigen Blicken nur belächelt werden. Naja, so habe ich wenigstens zu Weihnachten jede Menge Socken, die ich über den Kamin hängen kann. Vielleicht aber spinnt die Waschmaschine aus meinen Socken pures Gold und überrascht mich damit eines Tages bei der Buntwäsche. Vielleicht aber werde ich es auch nie erfahren.

Montag, August 3rd, 2009

Potzblitz!

Das war ein Donnerwetter vorletzte Nacht! Eben noch gemütlich am Lagerfeuer gesessen und in der nächsten Sekunde fast ertrunken. Im Übrigen musste ich feststellen, dass die Blitzfotografie im Allgemeinen keine Leichte ist. Einfacher als den Natur-Blitz zu fotografieren, wäre es wohl den Blitz der eigenen Kamera abzulichten. Gut, der sähe dann nicht so imposant aus und auf einer Ausstellung würde jeder Betrachter des Bildes sich unauffällig am Kopf kratzend dem Kunstwerk abwenden, aber wenigstens der Titel »Blitzlichtgewitter« hätte zu dem Fotowerk gepasst.