Archive for Juni, 2009

Dienstag, Juni 30th, 2009

Planlos

Hin und wieder frage ich mich, ob es nicht unsichtbare Barrieren gibt, die das, was man eigentlich will, aufhalten. Da kommen dann zum Beispiel Fragen auf, ob es möglich ist, eine Freundschaft zu führen, wenn man in irgendeinem Verhältnis zueinander steht. Sei es, man in im selben Sportverein, teilt sich ein Pferd, steht in einem Mietverhältnis zueinander oder arbeitet zusammen. Ist es vielleicht ein geschriebenes Gesetz, dass solche Konstellationen keine Freundschaften zulassen? Oder sind es gerade diese Situationen die Freundschaften fördern? Oder kann man es gar nicht pauschal beantworten, weil es von den einzelnen Individuen abhängig ist, die sich in einer solchen Konstellation befinden? Ich hab keinen Plan.

Samstag, Juni 27th, 2009

Jac k.o.

Die ganze Welt schreibt und berichtet über den Tod von Michael Jackson. Ich kanns nicht mehr lesen und hören. Deshalb werde ich nichts darüber schreiben.

Ach verdammt.

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Echt schlecht

Scheinbar ist die Nachfrage nach Tadelkärtchen größer als die nach Lobkärtchen. Werde ich umgehen in Produktion geben. Der Markt verspricht einen riesen Absatz.

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Famos!


Derzeit fleißig am verteilen von Lobkärtchen. Wirklich eine nette Idee. Finde ja, dass Führungskräfte die immer bei sich tragen und brav an die Mitarbeiter verteilen sollten.
Nachtrag: Erhältlich sind die Kärtchen beispielsweise bei Literatur Moths. Sehr genialer Buchladen.

Montag, Juni 22nd, 2009

Sadistfaction

Für die Sadisten unter uns, die gerne virtuell gequält werden, empfehle ich auf einen deutschen Call of Duty Deathmatch Server zu gehen und im Chat die Worte »Wer das liest ist doof« zu schreiben. So schnell wie das Spiel sich von »Deathmatch« zu »Einer gegen Alle« wendet, kann man gar nicht schießen.

Samstag, Juni 20th, 2009

Cider House Rules

Augen schließen, lauschen und ein wenig weinen vor Verzauberung.

Freitag, Juni 19th, 2009

Was-Geschah-Geschichte

Es gibt unendlich viele von ihnen. Manche sind recht doof, andere geradezu genial. Die »Was-Geschah-Geschichten« Ideal um sich die Arbeitszeit die Mittagspause mit der liebreizenden Kollegin etwas zu versüßen. Einer stellt die Aufgabe, der andere muss raten. Folgende Aufgabe wurde von mir gestellt:»Zwei Männer kommen in eine Bar. Sie trinken beide Whiskey. Der eine trinkt schnell, der andere langsam. Der, der langsam getrunken hat stirbt, der andere nicht. Was geschah?«

Wer an dieser Stelle gerne raten will, kann das tun und sollte nicht weiter lesen. Wer sich Sorgen um seinen geistigen Zustand macht, sollte besser auch nicht weiter lesen, denn folgende, ja leicht wirre Antwort, bekam ich von meiner Kollegin:

Zitat Anfang:
»Die Männer in der Bar sind Freunde. Nennen wir sie Bernd und Wolfram. Sie kennen sich seit dem Studium. Eigentlich sollte auch Klaus auf einen Absacker nach Geschäftsschluss dabei sein. Klaus, vergangenes Wochenende 50 Jahre alt geworden, muss allerdings Gattin Sibylle zu deren Schwester Inge begleiten. Inge hat Klaus nachträglich noch einen Marmorkuchen gebacken. Obwohl sie nur Vollkornmehl im Haus hatte, scheint der Kuchen geschmacklich gelungen. Klaus ist also verhindert. Bernds Tochter Kerstin hat nächste Woche Abiturprüfung. Sie ist gut in der Schule. Dies erzählt Bernd Wolfram an der Theke stehend, den Whiskey bestellend. Sie vertiefen sich in ein Gespräch über ihre eigenen Leistungen, insbesondere während des Studiums. Wolfram putzt seine Brille. Es handelt sich hierbei keinesfalls um ein billiges Kassengestell. Als Apotheker muss er schließlich seriös auf seine bedürftigen Kunden wirken. Bernd, leitender Angestellter eines marktführenden Pharmakonzerns, trägt sein Haupthaar kurz. Er ist gut aufgelegt. Hat er doch eine Affäre mit seiner Sekretärin Bettina (Name von der Redaktion geändert). Bettina himmelt den erfolgreichen Bernd an. Während Bernd seine Qualitäten, die wir hier nicht näher erläutern wollen, rühmt, reicht der Barkeeper den Whiskey on the rocks. Whiskey ist eines der beliebtesten Getränke weltweit. Der erste Whiskey wurde 1494 von einem Benediktiner Mönch namens John Cor aus dem Kloster Lindores in der schottischen Hauptstadt Dunfermline destilliert. Die Gläser unserer Freunde füllt der Jahrgangswhiskey Mannochmore von 1974. Rare Malt. On the rocks. Den Barkeeper erkennen unsere Freunde nicht. Alex. Alex hat ebenfalls Pharmazie studiert, jedoch die Approbation nicht erhalten. Bernd und Wolfram haben ihm damals übel mitgespielt. Alex wohnt noch immer bei Mutti. Mutti kann auch hervorragenden Marmorkuchen backen. Sie hat grundsätzlich Mehl Typ 405 in der heimischen Vorratskammer, die Alex vergangenen Winter ausgebaut hat. Alex kann sowas. Da hat er ein Händchen dafür. Ansonsten schaut Alex vornehmlich Fernsehen. Er zappt. Manchmal zappt er vom ersten ins zweite Programm. Ab und an auch vom Zweiten ins dritte. Dann versackt regelmäßig bei der Space Night. Der Schein trüge, gehe man davon aus, Alex sei ein Versager. Er muss uns nicht leid tun. Vielmehr hat Alex ein böses Frettchen-Wesen. Die wöchentlichen Treffen der Freunde Bernd, Wolfram und Klaus haben ihn inspiriert. Die Zubereitung der Eiswürfel für die ehemaligen Kommilitonen bedurfte nur Grundlagenwissen des dritten Semesters. Bernd hat nun leider den Fehler, ununterbrochen über seine Grandezza zu philosophieren. Die Eiswürfel schmelzen. Das Gift verunreinigt sein Getränk. Er stirbt. Wolfram hat seinen Whiskey nur leicht gekühlt geext.«Zitat Ende.

Insgeheim frage ich mich, was da mit meiner liebreizenden Kollegin nur geschehen ist. War es der Alkohol? Drogen? Oder einfach nur der pure Wahnsinn? Drogen und Alkohol muss ich ausschließen, so bleibt nur Letzteres. Ob es wohl daran liegt, dass wir uns ein Büro teilen…?

Dienstag, Juni 16th, 2009

Sims-alabim

Ja, ja, ja, das erste Eigenheim ist…sagen wir mal…noch etwas spärlich eingerichtet. Und im Garten gehört auch noch einiges gemacht. Aber wenn ich wie aus Zauberhand erst Mal ein großer Rockstar bin und mir die Männer und Frauen der Stadt zu Füßen liegen, wird das die coolste Bude im Simsland. Da wird es mir nicht mehr passieren, dass mich diverse Sims versetzen oder keine Lust haben, sich mit mir zu unterhalten. Schlange werden sie bei mir stehen, jawohl ja! Rock on!

Samstag, Juni 13th, 2009

ipood


Vielleicht schon älter, für mich neu und das erste Mal in den USA gesehen. Vor Lachen fast abgebrochen. Herrlich.

Mittwoch, Juni 10th, 2009

Turbulenzen

Ich habe für mich beschlossen, dass ich Kanada liebe. Ein tolles Land. Leise, sauber, nette Menschen – einfach toll! Allerdings verstehe ich nicht so ganz, warum die Ein- und Ausreise so beschwerlich ist.

Wir wollten eigentlich nur nach New York zurück. Zuerst hieß es, unser Flieger, der um 10.20 am gehen sollte, hätte 20 Minuten Verspätung. Gut, kein Beinbruch. Plötzlich wurde der Flug auf Grund des schlechten Wetters in NY gestrichen. Also wurden wir umgebucht. Um 10.45 am betraten wir also den anderen Flieger. Auch kein Beinbruch.Wir rollten vom Gate weg und standen da. Gut 45 Minuten saßen wir im Flieger, als es hieß, es gäbe ein technisches Problem. Also alle wieder raus aus dem Flieger, wieder Umbuchung.

Dieses Mal auf einen Flug um 14.30 Uhr. Dieser Flug hatte, welch Überraschung, auch eine Stunde Verspätung. Also 15.30 Uhr. Dann hieß es 16.00. Dann 16.30. Wir stiegen um 17 Uhr ein. Eigentlich wäre mir das alles völlig egal. Aber genau dieses kleine „eigentlich“ ist es, warum es mir nicht völlig egal war. Denn wir hatten für den Abend Karten für das PJ Harvey Konzert in NY, welches um 20 Uhr anfing. Wir rollten also auf der Startbahn nach hinten, machten einen U-Turn auf der Startbahn und gerade, als der Pilot Gas geben wollte, hielt er die Maschine an und stoppte die Triebwerke. Auf Grund des Unwetters in NY konnten wir gerade nicht starten und standen weitere 45 Minuten auf der Startbahn. Gerade als es wirklich los gehen sollte, fiel einem der Passagiere ein, dass er doch lieber aussteigen will. Also fuhren wir zurück zum Gate. Der Passagier stand auf, schaute aus der Tür und überlegte es sich doch anders. Wtf???!! Hat der Typ vielleicht gepennt und gedacht, wir wären schon in NY??

Nachdem wir bereits seit Stunden diesen Zirkus mitmachten, konnte ich nur noch darüber lachen. Für den einen Passagier stieg dafür ein anderer Passagier aus. Nette Geste, so war das Zurückrollen ans Gate nicht ganz umsonst. Also ging es wieder auf die Startbahn und um 18.10 flogen wir los. Ein extrem ätzender Flug, so mitten durch Gewitterwolken. Wir landeten um 19.25 Uhr. Nur 8 Studen Verspätung. Geht doch…
Mit dem Auto ging es dann durch den NY Stadtverkehr direkt zum Konzert. Danke hierbei an Alice, die uns vom Flughafen abgeholt hatte. Wir schafften es gerade rechtzeitig zum Konzert.

Hätte ich gewusst, wie beschwerlich die Ein,- und Ausreise wird, weiss ich nicht, ob ich den Kurztrip gewagt hätte. Auf der anderen Seite bin ich froh, einmal in Kanada gewesen zu sein.


Niagarafälle mit kitschigem Regenbogen.


Niagarafälle HDR


Blauer Schmetterling.