Archive for Mai, 2009

Samstag, Mai 9th, 2009

Ah, Sie, ja!

Bedingt durch die wunderbaren Urlaubsbilder diverser Freundinnen bin ich derzeit wieder auf dem Asiatrip. Soll nicht heißen, dass ich unbedingt wieder nach Asien will. Ehrlich gesagt ist es purer Zufall, dass das Video zu meinem aktuellen Ohrwurm in Shanghai spielt. Aber es passte gerade so schön.

Freitag, Mai 8th, 2009

Kindich

Ich: »Ich verstehe einfach nicht, warum Kinder mich so mögen. Ich kann gar nicht so viel mit denen anfangen.«

Er:»Das liegt daran, weil du selbst noch so ein Kind bist. Kinder spielen einfach gerne mit anderen Kindern.«

Omg.

Mittwoch, Mai 6th, 2009

Kopier ich nicht

Ich finde es reichlich unfair. Eigentlich ärgere ich mich extrem und ich finde auch, dass Amazon endlich etwas dagegen unternehmen sollte. Die Kundenrezesionen zu diversen Spielen gehen so mal gar nicht! Aktuelles Beispiel ist The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena. Ein Spiel, das sicherlich mehr als nur 2 Sterne verdient hat. Ich frage mich, was der Scheiss soll. Es wird mal wieder über den Kopierschutz und die Onlineaktivierung gemeckert. Ja, ich finde die Sache mit dem »Ich darf mein Spiel nur 3 Mal aktivieren, kann es quasi nicht wiederverkaufen« auch reichlich unverschämt und ja, der Kopierschutz nervt auch. Aber würden wir ein Spiel nur nach seinem Kopierschutz und der Anzahl der möglichen Aktivierungen beurteilen, gäbe es wohl kaum noch Wertungen im 80er geschweigedenn 90er Bereich. Diese Diskussion und die Bewertungen sind dem eigentlichen Spiel gegenüber einfach nur unfair. Dem Inhalt, der Story, der Grafik, dem Sound, der Balance usw. wird dort keine Beachtung mehr geschenkt. Ich interessiere mich für das Spiel an sich. Vielleicht sollte Amazon Spiele, die auf diese Art geschützt sind, einfach in Kategorie »Spiel« und »Dazugehöriger Kopierschutz« aufteilen. So kann es ja irgendwie nicht weiter gehen.

Samstag, Mai 2nd, 2009

Geballte Gefahr

Gemütlich stand ich auf dem Parkplatz vor dem Reitstall und räumte in meinem Auto rum. Plötzlich hörte ich ein seltsames Geräusch verdächtig näher kommen. Ich drehte mich reflexartig um und da sah ich ihn. Er kam direkt auf mich zu. Ich konnte es nicht fassen. Riesig war er und er wurde immer schneller. Er musste dem Traktor, der gerade rückwärts an mir vorbeigefahren war, von der Schaufel gesprungen sein und rollte den Berg hinunter direkt auf mein Auto und mich zu. Ein riesengroßer Heuballen.

Ich überlegte: Springe ich zur Seite und überlasse mein kleines Auto seinem Schicksal oder versuche ich es zu retten und riskiere dabei von dem Ding überrollt zu werden. Dem Größenwahn unterlegen, entschied ich mich für Letzteres und stellte mich dem Ballen in den Weg. In den wenigen Sekunden des Wartens auf das Ungetüm überlegte ich, was wohl auf meinem Grabstein stehen würde. Vielleicht: »Puh…ich bin platt« oder »Heu -te war ein schöner Tag zum Sterben «Gerade als der Heuballen nur noch wenige Zentimeter von mir entfernt war, ich schon die Augen zusammengekniffen hatte und ich mich auf das Schlimmste gefasst machte, war es plötzlich still. War ich etwa schon geplättet ohne es gemerkt zu haben? Fühlte sich so der Heu-Tod an?

Ich öffnete vorsichtig die Augen. Der Heuballen war nur Zentimeter vor mir zum Stehen gekommen. Ein junger, starker Mann hatte sich dazwischen gehechtet und den Ballen aufgehalten. Das nenne ich eine Heldentat. Auch wenn ich mich dem Ballen natürlich alleine gestellt hätte. Vermutlich wäre ich zwischen Ballen und meinem Auto gelandet und hätte als Puffer gedient. Unangenehm.