Archive for Juli, 2008

Donnerstag, Juli 31st, 2008

Schnute

Der Kellner kam freudig mit einem heißen Teller um die Ecke gebogen und jauchzte: »So, einmal für Sie das Schnutengepnetzelte. Guten Appetit.«

Kai saß fassungslos vor seinem Teller. »Was…äh…was ist das?« stammelte er irritiert.

»Das Schnutengepnetzelte von der Mittagskarte. Das hatten Sie doch bestellt.« entgegnete der Ober.

»Ich…« Kai war sprachlos. Er starrte auf den Teller vor sich und auf das, was sich darauf befand. Neben dem jungen Gemüse, mitten im Reis, ragte ein ganzer Haufen, winzig kleiner Lippen hervor, die alles samt eine Schnute zogen.

»Ich…wollte das Putengeschnetzelte.«

»Achso? Aber das haben wir heute gar nicht auf der Mittagskarte. Sie haben das Schnutengepnetzelte bestellt. Da bin ich sicher.«

Kai saß noch immer verwirrt vor dem Teller und starrte die vielen kleinen Schnuten an.

»Na, jetzt sein Se mal nicht so enttäuscht wegen der Pute. Lassen Se sichs dennoch schmecken und ziehen Se nicht so ne Schnute!«

Der Kellner lachte über seinen eigenen Witz, klopfte Kai auf die Schulter und ging wieder in die Küche.

Kai blieb allein vor dem Teller sitzen.

»Woher wohl die ganzen schnutenziehenden Lippen kommen..?« dachte Kai bei sich, während er vor Enttäuschung über das Essen eine Schnute zog…

Sonntag, Juli 27th, 2008

So milky


Vor Verzückung bin ich durch den Supermarkt gehüpft, als meine Äuglein jene Packung sahen. Denn es gibt sie wieder, die Milky Sticks. Ich habe sie ewig nicht mehr in den Regalen großer Supermarktketten gesehen. Damals kannte ich sie allerdings nur unter dem Namen »Milchknilch«. Ich weiß noch, wie ich mir als Kind immer 20 Pfennig zusammengespart hatte und zum Kiosk gerannt bin, um mir ein Milchknilch zu kaufen. Allein der Anblick der Packung versetzt mich so sehr in Kindheitserinnerungen, dass ich fast gezwungen bin, die Embryonalstellung einzunehmen. Wer braucht schon diese absurden neuen Sorten wie »Andalusische Träume« oder »Amarena Romantica«, wenn es Milchknilch gibt?

Samstag, Juli 26th, 2008

Der Herr der Ringe

Endlich! Nach Jahren geht für mich ein riesen Wunsch in Erfüllung und ich darf eine kleine Rennsemmel mein Eigen nennen. Das Schönste daran: trotz 140PS (Diesel) hat der kleine Feger nur einen Durchschnittsverbrauch von 5,1 Liter. Hat was, wenn man gute 900km mit einer Tankladung weit kommt und dabei zackig aber bedacht durch die Gegend braust. Audi macht einfach Spaß!

Donnerstag, Juli 24th, 2008

Jaaacken!

Toll finde ich es, wenn man dank herbstlicher Temperaturen seine wärmeren Jacken aus dem Keller holt und in beinahe jedem Joppen Geld findet. Obwohl es durchaus sein kann, dass ich es dort damals einfach vergessen habe, glaube ich aber, dass so ein Wesen wie die Zahnfee mir einfach hin und wieder Geld in meine Jacken steckt. Zwar nicht jeden Tag, aber von Zeit zur Zeit. Ich denke, ich werde demnächst ein paar Jacken kaufen gehen und sie alle brav im Keller lagern. Wenn ich sie dann nächstes Jahr im Sommer anziehe, bin ich reich.

Hoffentlich hat der Traum von letzter Nacht, in dem ich einen Zahn verliere, nicht irgendwas mit dem ominösen Geld zu tun. Am Ende steht so eine spitzohrige Schla*** vor mir und will für die Kohle in den Jacken Zähne sehen. Vielleicht verschiebe ich das Einkaufen der Jacken auch etwas nach hinten. Wenn ich meine Dritten habe, besitze ich genug Zähne, um meine Schulden zu begleichen.

Montag, Juli 21st, 2008

Lebensweisheit

Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest.

Sonntag, Juli 20th, 2008

Das Pferd

Ein Pferd ist wie eine Kuh oder ein Rind ein selbstreproduzierender Vierbeiner. Im Unterschied zu diesen werden Pferde geritten und auch als Turngerät missbraucht.

Pferde haben die Form einer ausgebeulten Tonne, an welcher vier sehr dünne Beine und ein langer, hässlicher Kopf angebracht sind. Da die Beine schlecht verarbeitet sind brechen sie häufig ab, das Pferd ist dann irreparabel beschädigt, muss erschossen und zu Salami verarbeitet werden. Letzteres stellt eine hervorragende Lösung dar, denn das Pferd ist eßbar.

Neben den ursprünglichen Pferden gibt es auch Pferde aus Holz und solche die nur schaukeln können. Ein Pferd am Stiel nennt man auch Steckenpferd. Ein Steckenpferd hat man auch wenn man glaubt keines zu haben, aber dann heißt es Hobby.

Darüber hinaus werden genmanipulierte Pferde gezüchtet, die dann, trotz Tierschutzverband, in einen Blechkasten gesteckt und über eine Öffnung mit frei erwerblichen Drogen gefüttert werden. Bei dieser Verwendung spricht man von einem Motor, wie es welche bei Autos gibt. Wie das jedoch mit der weltlichen Physik vereinbar ist, ist noch nicht geklärt.

Spätestens seit dem Film Die Blechtrommel ist auch bekannt, dass man mit Pferdeköpfen lecker Aale fangen kann.

Aus: Uncyclopedia

Donnerstag, Juli 17th, 2008

Autsch-Couch

Dienstag, Juli 15th, 2008

Einlauf

Sie: »Hallo. Ich würde meinem Sohn gerne eine große Freude bereiten und ihm einen Einlauf schenken. Können Sie mir da helfen?«

Ich: »…«

Sie: »…«

Ich: »…«

Sie: »…einen Einlauf ins Stadion…«

Ich: »…ah..ja…ok…ich frag mal eben nach…«

Montag, Juli 14th, 2008

Ich Schecks nicht

Ich weiß nicht. Soll ich lachen oder weinen wenn mir jemand einen Verrechnungsscheck per Email schickt und es tatsächlich ernst meint?

Samstag, Juli 12th, 2008

Schimmel Grauen

Schimmel ist doof. Allein wie der schon aussieht ist einfach prall. Ich kann nicht verstehen, wieso manche Leute Sachen, die anfangen zu schimmeln, nicht einfach wegschmeißen. Da blähen sich diverse Schachteln vor Gärung schon auf und werden dennoch nicht entsorgt. Obwohl, so ein bisschen interessant ist es ja schon den Schimmel zu beobachten. Wie er sich langsam ausbreitet und in ein Grün-Blau verfärbt. Beim Beobachten habe ich mich insgeheim gefragt, ob das mit Schimmel befallene Ding irgendwann zu leben anfängt, es eines Tages vielleicht zur Schule geht, erwachsen wird, Kinder bekommt und abschließend die Weltherrschaft an sich reißt.

Diese Gedanken machen mir jedoch so große Angst, dass ich das mit Schimmel befallene Ding doch wegschmeiße. Soll doch jemand anderer die Verantwortung dafür tragen, wenn eines Tages eine aufgeblähte O-Saft-Flasche der Staatsfeind Nr. 1 ist.