Es ist ja schon leicht peinlich, wenn man einem wildfremden Menschen eine Einladung zum Topmodel-Abend nebst Raclette-Essen schickt, weil man sich in der Mail-Adresse vertan hat. Wenigstens hat die unbekannte Person zurückgeschrieben: »Hmmm…kennen wir uns?« und steht nicht einfach Donnerstagabend mit einem Bärenhunger und einem Blumenstrauß vor meiner Haustür. Wobei das auch schon wieder cool gewesen wäre und eine einfach Art ist, neue Leute kennen zu lernen. Email-Adressen ausdenken, locker ein paar Einladungen rausschicken und abwarten wer kommt. Und an alles Singles: Vielleicht ist ja auch der Traummann oder die Traumfrau dabei.
Archive for März, 2008
Mail mal anders
Pralle Paris
Gottschalk: “Paris, warst du schon mal in der Oper?”
Paris: “Ja, ich war beim Wiener Opernball und habe eine CD von Sarah Brightman.”
Aua.
Ich habe heute leider keinen Keks für dich…
Gefühlszustand 2603
Musik in meinen Ohren
Hase, du hast den Stock gefangen
Ich hasse Stöckchen. Die werden irgendwie immer komplizierter. Jetzt gibt es sogar schon Regeln. Das ist kein Stöckchen mehr, sondern ein riesen Ast. Hach, wo sind sie hin, die wunderbaren Anfänge des Web 2.0, als alles noch einfacher war…? Das artet ja langsam in Größenwahn aus. Die Regeln sind:
1. Setze einen Link zu der Person, welche Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
3. Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, wonach Sie “getagged” wurden.
Punkt 1: schon erledigt
Punkt 2: Wah!! Man sollte alle Bäume fällen und verbrennen, damit es keine Stöckchen mehr gibt.
Punkt 3:
• Das Pia-no spielt gerne Piano
• Das Pia-no ist ab und zu verstimmt
• Das Pia-no mag keine Klavierstimmer
• Das Pia-no kann keine Noten lesen, sondern sie nur spielen
• Das Pia-no mag Dur lieber als Moll
• Das Pia-no lässt sich nicht von jedem spielen
Punkt 4:
So…wen ärgere…äh, tue ich denn an Ostern was Gutes? Ich denke da an: Mick, Daniel, Klaus, Trainbuk, Avaron und an den Schatz.
Punkt 5:
Folgt noch. Das nächste Stöckchen wandert dennoch in den Kamin.
Und übrigens: Nur weil wenig kommentiere, bedeutet es nicht, dass ich nicht lese.
Beschmutzt
Wir fahren nach…
Berlin!
Juhu!
Spicken, aber richtig
So, morgen Klausur im Internationalen Wirtschaftsrecht. Das war das spannende Fach, in dem ich meine Hausarbeit zweimal schreiben durfte, wegen dem Festplattencrash. Und wenn ich hier so sitze und lerne, denke ich an die Zeiten in der Schule, in denen ich hin und wieder mal gespickt habe. Gut, in so doofen Fächern wie Mathe war das eh nicht wirklich möglich, aber die Lateinvokabeln zum Beispiel oder in Geschichte. Uh ja, Geschichte…da hat sich das Spicken immer gelohnt.
Die beste Methode zu spicken ist übrigens die, sich alle wichtigen Daten in Schriftgröße 4 oder 5 auf einen kleinen Zettel auszudrucken und den mit Klebeband am oberen Ende des Kugelschreibers fest zu kleben. Zu empfehlen ist ein ziemlich dicker Kugelschreiber, weil so mehr auf den Zettel passt. Während man schreibt, kann man den Stift immer schön drehen und dabei in Ruhe ablesen. Kommt der Feind Lehrer zu nahe, nimmt man den Kugelschreiber am oberen Ende in die Hand und der Zettel ist nicht zu sehen. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn man sich mehrere Kugelschreiber präpariert, für jedes Thema einen. Man muss sich nur noch merken, welcher Stift für welches Thema vorbereitet ist. Hat immer wunderbar funktioniert.
PS: Falls Schulkinder das hier lesen: Lernen ist wichtiger als spicken. Lasst euch nicht erwischen!
PPS: Falls ein Lehrer das hier liest: Gegegen Bezahlung bekommen Sie vielleicht noch weitere Spick-Tricks vom Profi. Äääätsch!


