Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
The same procedure...
Montag, Dezember 31, 2007 - komponierte Piano um 10:56 AM
Das nächste Jahr wird eigentlich wie jedes neue Jahr anfangen. Mit einer Nulldiät, um den über die Feiertage angefressenen Speck wieder los zu werden. Spätestens nach einem Tag werde ich das dann nicht mehr aushalten und mit mir selber abmachen, dass ich zwar was essen darf, aber dafür joggen gehe. Spätestens nach der ersten Runde Laufen wird mir mein Knie weh tun und ich keine Lust mehr haben. Dann werde ich mir vornehmen, generell etwas weniger zu essen. Mittlerweile ist dann schon Dezember und die Feiertage stehen kurz vor der Türe. Ich werde mir vor nehmen, mich dieses Jahr an den Feiertagen zusammen zu reißen und weniger zu essen. Dann werde ich merken, dass es wieder nicht geklappt hat und es mir für das nächste Jahr vornehmen. Gleich nach Sylvester…

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2008.
Schlitterwochen
Samstag, Dezember 29, 2007 - komponierte Piano um 10:02 AM
Es ist ja selten einfach nur kalt. Entweder es ist nass-kalt oder es schneit. Aber diesen Winter ist es hier einfach nur sau kalt, was ich ja eigentlich nicht mag. Das einzig Gute daran ist, dass die meisten Seen komplett zugefroren sind und man wunderbar auf dem Spiegeleis Schlittschuhfahren kann. Also wenn man Schlittschuh fahren kann. Weil so Spiegeleis und zugefrorene Seen ziemlich selten hier sind, verlernt man das Schlittschuhfahren immer und braucht so seine Zeit um wieder rein zu kommen. Ich hingegen habe damit natürlich kein Problem und schwebe wie Katarina Witt gekonnt übers Eis. Ok, wie Katarina Witt im Alter von 2 Jahren als sie noch nicht Schlittschuhfahren konnte, aber immerhin bin ich noch nicht hingefallen.







Alles aus Alice!
Freitag, Dezember 28, 2007 - komponierte Piano um 11:13 AM
Da wurde also vor ewigen Zeiten schon AOL von Alice (HanseNet) gekauft. Was das für Vorteile für AOL-Kunden hat? Die haben nur noch eine Laufzeit von vier Wochen und werden nie wieder von der AOL-Software hören. Vorteile für Alice-Kunden? Die können jetzt endlich am AOL-Kinderchat teilnehmen. Im Prinzip war mir das alles egal. Bis heute.

Denn heute rief ich bei Alice an, weil ich meinen Tarif ändern wollte. Es ging schon so los, dass die kostenlose Hotline nicht erreichbar war. Also rief ich zähneknirschend bei der Hotline für 14 Cent die Minute an. Die funktionierte dann auch. (Zufall?) Die Ansage der elektronischen Alice-Tante dauerte mal wieder ewig, damit es schön teuer wird. „Auf Grund der super günstigen Tarife von Alice ist die Nachfrage so hoch, dass es zu langen Wartezeiten kommen kann.“ Sicher…die Wahrheit würde sich in so einer Ansage auch schlecht machen:“ Auf Grund der miesen Kundenbetreuung und der 0/8/15 Preise sind fast alle unsere Kunden zur Konkurrenz gelaufen und wir mussten unser Callcenter auf ein Viertel reduzieren. Daher kann es zu ewigen Wartezeiten kommen, die Ihnen Ihr Geld aus der Tasche ziehen.“ Und dann noch die Ansage:“ Ihre Wartezeit beträgt derzeit länger als 5 Minuten.“ Wie präzise. Sind länger als 5 Minuten dann 6 Minuten oder 600 Minuten?

Witzig finde ich in solchen Angelegenheiten auch immer, dass wenn es sich um eine Kündigung handelt, sich immer der Vertragspartner melden muss, der eingetragen ist. Egal ob ich seine Kundendaten, Passwörter und den gleichen Nachnamen habe. Wenn es aber um eine Aufstockung des Angebotes geht, dann ist es plötzlich egal, ob ich der dort eingetragene Vertragspartner bin oder nicht. Logisch…

Nach 15 Minuten in der Warteschleife habe ich es übrigens aufgegeben.
Captain der Enttäuschung
Donnerstag, Dezember 27, 2007 - komponierte Piano um 12:32 AM
Manchmal denke ich bei mir, dass ich vieles kann, aber nichts wirklich gut. Von allem ein bisschen eben. Aber in den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass ich wenigstens die Server von CoD 4 unsicher machen kann und das ziemlich gut. Lediglich solche Sätze meines Vater wie: „Pia, du enttäuscht mich sehr.“ trüben die Freude beim Fraggen etwas.

Weihnachtstrauma
Montag, Dezember 24, 2007 - komponierte Piano um 9:42 AM
Was ich an dem Tag heute gar nicht mag, ist die Geschichte, die mir am 24.12 seit ca. 22 Jahren immer wieder erzählt wird. Da war nämlich die Sache mit dem Keks, die quasi unter die Kategorie "Kindheitstrauma an Weihnachten" eingeordnet werden kann. Ich denke, dass besonders heute viele Kinder heulen, schreien und sich streiten werden. Wenn zum Beispiel das Feuerwehrauto, das unterm Baum liegt, orange und nicht rot ist. Oder wenn der Weihnachtsmann nur eine statt zwei Barbies vorbei gebracht hat. Bei mir was das damals eher unwichtig, was der Weihnachtsmann gebracht hat. Hauptsache es waren genug Süßigkeiten da, die ich in mich rein futtern konnte.

Und so kam es, dass meine Familie und ich in der Kirche saßen und an der Kindermesse teilnahmen. Irgendwann wurde zur Kommunion gebeten und die Erwachsenen standen auf, um sie zu empfangen. Ich dachte: „Wow, da vorne gibt’s was zu essen.“, rutsche vom Schoss meines Vaters und stellte mich ebenfalls in der Schlange an. Als ich endlich bei dem Mann, der die "Süßigkeiten" verteilte angekommen war, schickte der mich einfach weg. Klar, ich konnte noch nicht an der Kommunion teilnehmen, weil ich viel zu winzig war, nur verstand ich das in dem Moment nicht. Und weil ich es nicht verstand fing ich aus vollem Halse an zu heulen und schrie durch die ganze Kirche: „Papi, Papi, der Onkel da hat mir keinen Keks gegeben!“ Alle in der Kirche fingen an lauthals zu lachen. Ich fand das gar nicht komisch. Und auch heute, wenn ich in der Kirche die Kommunion empfange, bin immer noch etwas misstrauisch, ob „der Onkel“ mir auch einen Keks gibt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes Fest und viele Kekse.
Bäh, Scherung!
Samstag, Dezember 22, 2007 - komponierte Piano um 7:29 PM
Bei diesen eisigen Temperaturen wäre ich gerne ein Schaf. Die müssen es schön warm haben in ihrer dicken Wolle. Obwohl es mal echt fies ist, wenn die armen Viecher geschoren werden. Die sehen dann irgendwie ziemlich fertig aus und frieren vermutlich ganz schön. Fertig sah ich heute ebenfalls aus und gefroren habe ich auch, obwohl ich kein Schaf bin. Bin bei dem schönen Wetter nämlich lange durch die Landschaft gestapft. Dabei kann man wunderbar nachdenken. Zum Beispiel darüber, wie das Leben als Schaf wohl so wäre. Wahrscheinlich unspannend, besonders in diesen Tagen. Oder haben Schafen übermorgen auch Bescherung?











Rausch, Gift!
Donnerstag, Dezember 20, 2007 - komponierte Piano um 9:09 PM
Dieses Rauschen nervte mich von Anfang an. Schon morgens als ich aufwachte, schimpfte ich wieder über die Baustelle bei uns um die Ecke. Pausenloses Hämmern, Knattern und jetzt Rauschen. Als ich heute Mittag von der Klausur nach Hause kam und eh schon genervt war (doch, es ging mir super…), war es immer noch da. Dieses verdammte Rauschen. Auch nach dem Spaziergang und dem Einkaufen war es immer noch nicht verschwunden. Als ich abermals nach Hause kam, dachte ich mir nur, dass das einfach nicht wahr sein kann. Die können doch nicht ununterbrochen das neu gebaute Haus abwaschen. Oder was auch immer waschen. So beschloss ich dem Geräusch nach zu gehen. Ich stapfte durch den Garten hinter das Haus. Schon an der Ecke bemerkte ich, dass unser halber Hinter-Garten irgendwie verdächtig nass war. Dann sah ich es: Der Wasserhahn, an dem im Sommer immer der Wasserschlauch hängt, war die Quelle des Rauschens. Es schoss Wasser aus ihm hervor und versenkte so den halben Garten. Ich rannte in den Keller und kappte die Wasserzufuhr. Die netten Menschen von den Wasserwerken hatten wohl am Tag vorher bei uns im Keller versehentlich was aufgedreht, statt was auch immer gedreht.

Vor lauter Aufregung über die Wassermassen, die dadurch verschwendet worden sind, musste ich erstmal ein halbes Hähnchen essen. Da sind ja angebliche Beruhigungsstoffe drin. Naja, oder auch nicht. Denn als ich fertig gegessen hatte, fiel mir ein, dass die Stoffe nicht in Hühnern sind, sondern in Truthähnen und das vermutlich auch nur, weil die vollgestopft mit Antibiotikum sind. Obwohl das Hühner vermutlich ebenso sind. Das war dann aber auch schon egal, weil mein Bauch so groß und rund war, dass da kein Truthahn mehr Platz hatte. Naja, dafür kann ich jetzt im Garten Schlittschuh laufen.
6 - 0
Mittwoch, Dezember 19, 2007 - komponierte Piano um 10:42 PM
Die Farben vom Nikolaus sind nicht umsonst rot-weiß. Oléééééé!
I (still do not) phone
Da habe ich seit gestern das iphone und könnte das doofe Teil jetzt schon im hohen Bogen aus dem Fenster werfen. Warum? Weil es die neue Firmware 1.1.2 hat. Wieso das schlimm ist? Weil es sich scheinbar nicht so ohne Weiteres hacken lässt. Dauernd lese ich was von Jailbreake, Simlock, Firmware hin und her, von irgendwelchen absurden Tools und hab keinen Plan wie das funktionieren soll. Ich bin doch kein Hacker, sondern eine harmlose Zockerin. Ich meine, ich kann nicht mal ein IKEA-Regal zusammen bauen, wie soll ich dann ein iphone hacken? *Heul*

Das ist so gemein! Da liegt es vor mir, lächelt mich an, aber nutzen kann ich es nicht. Vielleicht sollte ich ihm gut zu reden und ihm klar machen, dass eine Vodefone-Karte auch was Tolles ist. Oder ihm damit drohen, dass es sonst nichts zu Weihnachten geschenkt bekommt. Hach…dieses trotzige kleine Ding...

Weihnachtsurlaub
Montag, Dezember 17, 2007 - komponierte Piano um 7:10 PM
Weihnachten mache ich Urlaub irgendwo am Meer.



Mit relaxten Tagen am Strand.



Nachtwanderungen mit Freunden.



Sonnenuntergängen am Wasser.



Spaziergängen im Wald.



Und Sylvester gibt es dort ein kleines Feuerwerk.

Katzenjammer
Freitag, Dezember 14, 2007 - komponierte Piano um 6:33 PM
Vermutlich schon bekannt, aber einfach süß. Die lieben Kleinen...

Wohnst du noch oder fluchst du schon?
Donnerstag, Dezember 13, 2007 - komponierte Piano um 11:36 AM
Zugegeben, ich bin handwerklich nicht gerade begabt. Ok, ich kann zwar einen Rechner zusammenschrauben, aber bei dem Zusammenbau eines Ikea Regals Marke »Billy« scheitere ich kläglich. Also das Ding steht und sieht ganz gut aus. Nur die tragenden Zwischenbretter habe ich verkehrtherum eingebaut und die unlackierte Seite schaut nach vorne. Ja, ja, schön doof. Aber ich dachte immer, das Zusammenbauen eines Ikea Regals ist so was von idiotensicher, dass ich mein Hirn komplett ausgeschaltet habe. Es war aber auch nicht markiert wie rum man die Zwischenbretter einbauen soll und ich dachte, es wäre egal. Wieso lackieren die die Teile nicht einfach auf beiden Seiten? Oder setzen die Löcher so, dass man die tragenden Zwischenteile nur mit der lackierten Seite nach vorne einbauen kann?

Nachdem ich mich über meine eigene Dummheit geärgert und wieder beruhigt hatte, stellte ich fest, dass ich weitere Einlegebögen brauche. Gut, kein Problem. Gibt es sicher zu kaufen. Und was muss ich feststellen? Nein, gibt es nicht. Nicht in Silber und Schwarz. Alle anderen Farben schon. Jetzt werde ich mir noch so ein Regal kaufen, es diesmal richtig zusammenbauen und aus dem alten Regal die Einlegebretter für das neue nehmen. Bei 35 Euro für das komplette Regal geht das gerade noch.

Es braucht nicht jemand zufällig zwei Seitenwände mit drei verkehrtherum eingebauten Zwischenbrettern und eine Rückwand?
Kaufrausch
Dienstag, Dezember 11, 2007 - komponierte Piano um 5:29 PM
Irgendwie war es komisch. Ich fuhr heute mit der U-Bahn in die Stadt. Danach erinnere ich mich an gar nichts mehr. Jetzt sitze ich zu Hause und habe einen Stapel Spiele auf meinem Schreibtisch. Ich denke, dass dieser Blackout bzw. Kaufrausch etwas mit der kaputten Festplatte zu tun hat. Die ist nämlich nicht reparabel und ich darf die Hausarbeit im Internationalen Wirtschaftsrecht nochmal schreiben. Das kotzt mich ziemlich an und wirft mich in meinem Zeitplan ca. einen Monat nach hinten. Obwohl, die Platte könnte das Datenrettungslabor schon reparieren, aber für 2500 Tacken. Und die habe ich nicht. Zumindest seit meinem Blackout heute nicht mehr.

Golf mal anders
Montag, Dezember 10, 2007 - komponierte Piano um 2:21 PM
Golf finde ich eine doofe Sportart. Man rennt stundenlang einem kleinen Ball hinterher und zahlt dafür auch noch jede Menge Geld. Reiten hingegen ist für mich eins der schönsten Dinge, die es gibt. (Ja, ja…ich meine das Reiten auf Pferden!) Wenn das liebe Pferdchen sich aber einbildet, es müsse im gestreckten Galopp über einen Golfplatz galoppieren, finde ich Reiten auch doof. Zumal sich die Haftpflichtversicherung sicherlich ganz herzlich für den »Auftrag« bedanken würde. Ich hab zwar keine Ahnung, was die Neuberasung eines renommierten Golfplatzes kosten würde, aber die Pflänzchen sehen schon recht teuer aus. Man könnte den Herrschaften vom Golfverein auch versuchen zu erklären, dass ihr Golfplatz, nachdem das Pferdchen drüber gedüst ist und ca. 400 Löcher dabei hinterlassen hat, jetzt ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal hat: Nämlich 418 Löcher. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die das ebenfalls so praktisch sehen würden wie ich…
Der mit den 52 Zähnen
Sonntag, Dezember 09, 2007 - komponierte Piano um 10:27 AM
Fängt man den Tag mit einem Leibniz Butterkeks an, ist alles nur noch halb so schlimm.
Nippel - extra groß
Donnerstag, Dezember 06, 2007 - komponierte Piano um 10:27 PM
Diese Kreativitätsübungen auf Zeit habe ich ja schon einige Male gemacht. Man bekommt beispielsweise ein Blatt mit lauter unterschiedlichen Strichen drauf und soll möglichst schnell aus jedem Strich etwas zeichnen. Heute war es mal wieder soweit und unser Professor gab uns fünf Minuten Zeit, aus den vielen Strichen tolle Sachen zu entwerfen. Neben der mobilen Rutsche für Kleinkinder entwarf ich aus einem gewölbten Strich einen Silikon-Busen mit extra großem Nippel. Der wurde von den Herren der Schöpfung ganz besonders gemustert. Gut, zugegeben, den Silikon-Busen habe ich nicht neu erfunden, aber der extra große Nippel, der war schon was Besonderes. Zumindest, wenn man sich das Gesicht der männlichen Kollegen angeschaut hat. Ich würde damit ja sofort auf den Markt gehen, aber ich weiß nicht, ob man sich einen extra großen Nippel auf einem Silikon-Busen patentieren lassen kann.

Vielleicht sollte ich doch lieber mit meinem ultimativen, innovativen Gartenhäuschen für den Rentner von morgen, aus reiß- und wetterfestem Material, zum selber zusammenstecken, in Schlauchform nebst Vordereingang und Hinterausgang, inklusive kabellosen digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsystem plus Solarzelle auf den Markt gehen, das ich heute ebenfalls entwickelt habe. Egal, eines Tages reiße ich die Weltherrschaft an mich. Das ist sicher…
Ausgepiept
Mittwoch, Dezember 05, 2007 - komponierte Piano um 11:34 AM

Es gab kein Geräusch. Es war einfach nur still. Kein Surren, kein Piepen. Nichts passierte, als ich vorgestern den Rechner an machte. Es hätte eigentlich alles sein können. Netzteil, CPU, Board. Aber sie war es. Ausgerechnet sie. Mit allen Daten drauf. Bilden, Musik, Spielen, Uni-Zeugs. Ich hätte das Piepen ernster nehmen und mich nicht auf die Aussage von Fachmännern verlassen sollen, dass das Geräusch in Ordnung sei. Sie ist tot. Einfach so ohne weitere Vorzeichen von mir gegangen. Und mit ihr viele meiner geliebten Daten. Gut, dass ich immer wieder Backups mache. Doof, dass ich sie nur alle 4 Wochen mache. Es treibt mir die Wuttränen in die Äuglein, wenn ich an die Hausarbeit im Internationalen Wirtschaftsrecht denke, die sie mitgenommen hat. Jetzt ist sie in Berlin. In einem Datenrettungslabor und ich hoffe, dass die Profis sie wieder zum piepen bringen. Ja, ich werde dafür sehr bluten müssen, denn eine Profi-Datenrettung im Reinraum kostet ein Vermögen. Aber meine Daten….diese Hausarbeit. Wochenlange Arbeit…

»…es ist so unfassbar viel Geld…« stammelte ich.

»Wie wichtig sind Ihnen Ihre Daten denn?« fragte mich der Mann am Telefon und ich verstummte.

Tatsache
Dienstag, Dezember 04, 2007 - komponierte Piano um 1:02 PM
Mathe ist ein Arschloch.
Du kaufst hier net ein!
Sonntag, Dezember 02, 2007 - komponierte Piano um 10:00 AM
Gestern war ich das erste Mal bei den Munich Indoors. Schön war es schon. Neben den tollen Pferden gab es auch jede Menge genialer Stände, an denen Pferdefreunde sich dumm und dämlich kaufen konnten. Und da ich auch zu den Pferdefreunden gehöre, wollte ich mich auch dumm und dämlich kaufen. Deshalb wollte, weil das bei dieser super dummen, arroganten und einfach nur unfassbar unverschämten Verkäuferin leider nicht möglich war.

Ich ging zu einem Stand, an dem ich eine wunderschöne Jacke hängen sah. Der Anorak hing etwas höher und ich streckte mich hinauf um ihn zu öffnen. Schließlich wollte ich sehen, wie und ob er gefüttert war. Während ich also die Jacke öffnete, um zu schauen, kam die Verkäuferin. Ich dachte, dass sie mir die Jacke evtl. runter reichen will, mich beraten will, mir das ziemlich teure Ding verkaufen will. Aber nein. Sie schob mich zur Seite, griff nach der Jacke, machte den von mir etwas aufgezogenen Reißverschluss wieder zu und knöpfte den Anorak auch noch zu. Dabei sagte sie keinen Ton. Ich meinte nur: „Wow, das nenne ich mal Kundenfreundlichkeit. Sie werden sicherlich Verkäuferin des Monats. Also wenn es danach geht, wer am unverschämtesten ist.“ So was habe ich noch nie erlebt. Sehe ich etwa so aus, als hätte ich keine Kohle und könne mir so einen Anorak nicht leisten?
Schließlich habe ich mir die Jacke ein paar Stände weiter bei einem sehr freundlichen Verkäufer gekauft. Dennoch: Kundenfreundlichkeit wird wohl bei uns immer kleiner geschrieben.

 




 

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