Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
Sie wissen schon...
Donnerstag, November 29, 2007 - komponierte Piano um 9:56 PM
Wenn man anfängt sich unter Gleichaltrigen zu siezen, ist man alt.
Nicht real
Mittwoch, November 28, 2007 - komponierte Piano um 10:38 PM
Und ein sehr schlechtes Gewissen haben, weil man feststellt, beim Spiel »Bremen gegen Real Madrid« so für Bremen die Daumen gedrückt zu haben, wie man es eigentlich nur für die Bayern machen würde.
Advent, Advent...
Montag, November 26, 2007 - komponierte Piano um 10:18 PM
Bald ist es mit Weihnachten wieder so weit und der Advent steht quasi vor der Tür. Plätzchen habe ich schon gebacken, auch wenn die ein wenig…naja…ähm…»eigen« geworden sind. Auf jeden Fall dachte ich mir, es wäre Zeit für einen Adventskalender. Keinen normalen versteht sich, sondern viel mehr einen Antiwinter-Adventskalender. Denn mich persönlich nervt das nass-kalte Wetter schon wieder. Und da ich meinen lieben Lesern leider keine selbstgemachten Plätzchen in den virtuellen Adventskalender packen kann, gibt es eben selbst gemachte Fotos. Ab Samstag könnt ihr hier jeden Tag ein Türchen öffnen.
i(do not)phone
Sonntag, November 25, 2007 - komponierte Piano um 9:18 PM
Schade, dass ich mich nicht mehr an meine Trotzphase erinnere, als ich so zwischen zwei und vier Jahre alt war. Die Sache mit dem Osterhasen wird mir nämlich heute noch erzählt und ich ärgere mich, dass dieses Ereignis gänzlich aus meinem Gedächtnis verschwunden ist.

Da hatte ich also diesen Schokohasen und meine Mutter hat mir nicht erlaubt ihn gleich zu essen, weil ich schon bis oben hin vollgestopft war mit Süßigkeiten. Eigentlich wollten wir in den Zoo gehen, aber ich wollte davor noch meinen Osterhasen essen. Meine Mutter ermahnte mich und sagte: » Nein, Pia. Der wird jetzt nicht gegessen. Den kannst du morgen essen. Für heute ist es genug mit Süßigkeiten.« Als mir die Diskussion zu blöd wurde, habe ich offensichtlich den Hasen gepackt und einfach ein Ohr abgebissen. Meine Mutter sagte wieder »Nein, Pia. Jetzt ist Schluss.« Aus Wut über die Schimpfe meiner Mutter habe ich den Hasen mit voller Wucht auf den Boden geschmissen und er zersprang in tausend Stücke. »So, das sammelst du jetzt auf. Vorher gehen wir nicht in den Zoo.« sagte sie und ich fing an zu schreien und zu toben. Nach geschlagenen zwei Stunden bequemte ich mich dann wohl doch, die Schokoschnipsel aufzuräumen. Für den Zoo war es längst zu spät.

Auch wenn meine Strategie nicht ganz aufgegangen war, würde ich mich doch gerne daran erinnern. Dann könnte ich sie vielleicht besser austüfteln und optimieren, da ich jetzt gerade so eine Taktik bräuchte. Naja, dann muss ich doch mit einem Typen der deutschen Telekom schlafen weiter sparen, um an das neue iphone zu kommen. Abgesehen davon glaube ich, dass es meine Mutter heute auch ziemlich kalt lassen würde, wenn ich einen Schokohasen auf den Boden schleudere und mich vor ihr heulend und schreiend auf dem Boden wälze.
Doofes Dornröschen
Donnerstag, November 22, 2007 - komponierte Piano um 8:29 PM
Die Geschichte von Dornröschen habe ich noch nie verstanden. Ok, sie piekt sich in den Finger und fällt dann in einen hundertjährigen Schlaf. Das kann ja mal passieren. Aber die Sache mit dem Aufwachen und dem Prinzen finde ich dann doch etwas seltsam. Ich meine, hundert Jahre hat sie geschlafen. Ok, sie altert nicht, aber was zum Geier ist mit ihren Haaren? Die müssten doch total lang sein. Vor allem denke ich dabei an die Haare an den Beinen (Intimbereich wird aus »Jugendschutzgründen« außer Acht gelassen.) Was wäre gewesen, wenn der Prinz vorbei gekommen wäre, sich über sie beugt, zärtlich über ihre Beine streicht und feststellen muss, dass da unten ein Urwald entstanden ist. Der macht doch auf dem Absatz kehrt. Wenn ich Dornröschen wäre, nach hundert Jahren aufwachen würde, an mir herunter schauen würde und diese affenartig behaarten Beine sehen würde, würde ich vermutlich gleich wieder ins Koma fallen vor Schock.

Die Geschichte von Rapunzel hingegen ist viel realistischer. Während sie lange Zeit im Turm eingesperrt ist, wachsen ihre Haare. Die sind so unfassbar lang….so hätte es bei Dornröschen auch sein müssen. Obwohl…von den langen Haaren an den Beinen wird auch dort nichts erwähnt. Dabei hätte es heißen müssen: »Rapunzel, lass die Haare deiner unrasierten Beine herunter«

Doofe Geschichten.
Früh übt sich
Mittwoch, November 21, 2007 - komponierte Piano um 11:17 AM
Ich komme ja langsam in das Alter, in dem man sich Gedanken über Nachwuchs macht. Also eigentlich nicht über den Nachwuchs an sich, aber ich frage mich immer, wie das mal so wäre mit Kindern. Dann habe ich deutlich weniger Zeit fürs Zocken und das passt mir gar nicht. Aber ich fände es toll, wenn ich mal mit meinen Kindern zocken könnte. Allerdings müssen die dann einiges aufholen, um es mit mir aufnehmen zu können. Deshalb habe ich mir überlegt, ein Spiel zu entwickeln, wo die Sprösslinge gleich üben können. Jetzt brauche ich nur noch einen Entwickler und einen Publisher. Aber das dürfe kein Problem sein.

Kurz gekürzt
Montag, November 19, 2007 - komponierte Piano um 4:00 PM
In der Vorlesung vor einiger Zeit habe ich wie immer auf unzähligen Seiten fleißig mit geschrieben. Zuhause habe ich dann die langweiligen Passagen gelöscht und nur das Wichtigste zusammengeschrieben. Aber jetzt sind nur noch 6 Wörter übrig. Naja, vielleicht lässt sich aus „Omnipräsenz, kontrafaktisches Modell, Wertschöpfungskette und Mediendienste-Staatsvertrag“ auch eine 20-Seiten lange Hausarbeit basteln.
End-Sorgen
Sonntag, November 18, 2007 - komponierte Piano um 8:40 PM
Es ist einfach wahr, dass man sich nach dem ordnungsgemäßen Entsorgen von rund 350 VHS-Kassetten besser fühlt und man eine Sorge weniger hat. Mal sehen, was ich als nächstes entsorge...
Überholverbot
Samstag, November 17, 2007 - komponierte Piano um 10:35 AM
Das Fahren auf der Autobahn finde ich im Winter besonders spannend. Gestern zum Beispiel wäre es mal fast wieder soweit gewesen. Ich fahre ganz artig auf der rechten Spur. Gut 300 Meter vor mir, ebenfalls auf der rechten Spur, fährt ein 40-Tonner. Nach einiger Zeit bemerke ich, dass er scheinbar versucht zu überholen. Ich fange schon an mich auf zu regen, weil an dieser zweispurigen Stelle für LKWs Überholverbot ist. So nach einigen Sekunden, die mir ewig lang vorkamen, frage ich mich, warum er nicht endlich überholt, oder was zum Geier er da eigentlich vor hat. Dann erst bemerke ich, dass tatsächlich etwas versucht zu überholen. Doof nur, dass nicht der LKW an sich versuchte ein anderes Fahrzeug zu überholen, sondern dass das Heck des LKWs das eigene Fahrerhäuschen versuchte zu überholen. Der monster-große Anhänger schlingerte und der LKW rutschte schräg über beide Spuren gut 300 Meter auf der Autobahn entlang. Das Auto neben dem LKW sah vermutlich im Rückspiegel den sich verselbstständigenden Anhänger und gab ordentlich Gas, um nicht erwischt zu werden.

Ich stieg auf die Bremse und machte Warnblinker an, genau wie die zum Glück aufmerksamen Autofahrer hinter mir. Der LKW fing sich wieder, eigentlich wie ein Wunder. Er berührte niemanden, nicht mal die Leitplanke. Warum er ins Schlingern kam war mir auch klar. Das fiese ist nämlich, dass tagsüber der Schnee etwas schmilzt und das Wasser auf die Autobahn läuft. Wenn es dann kälter wird, friert das Zeug und urplötzlich sind auf der Straße, die größtenteils trocken ist, nette, kurze Eisflächen. Mal sehen, was mich diesen Winter noch alles auf der A8 erwartet. Hoffentlich geht alles so gut aus, wie die Sache gestern.
Tele, komm schon!
Donnerstag, November 15, 2007 - komponierte Piano um 9:45 PM
Eigentlich finde ich Störungen bei der deutschen Telekom immer doof. Pausenlos funktioniert irgendwas nicht und man bekommt immer zu hören: »Jo mai, da is heit a Knoten kaputt ganga. Des wird scho wieder.« Aber diese eine Störung von neulich, die fand ich witzig. Die Nachwehen eines kaputten Transistor oder was auch immer waren daran schuld, dass im Großraum München Chaos herrschte. Das äußerte sich auf eine recht komische Art wie ich finde. Durch das kaputte Dingenskirchending kam man nämlich trotz der richtig gewählten Nummer nicht da raus, wo mal hin wollte. Ich rufe also bei einer Freundin an und lande bei irgendeinem Pfarrer in Germering. Der wollte mich gleich bekehren. Ich habe ihm in einem sehr netten Gespräch versucht klar zu machen, dass schwarze Schafe schwarz bleiben, auch wenn man sie schert. Verstanden hat er das glaub ich nicht.

Mittlerweile ist der Dingenskirchenschaden wohl komplett behoben und ich bin etwas traurig deswegen. Ich fand es urkomisch. Vielleicht wähle ich einfach hin und wieder irgendeine Nummer, um mich mit wildfremden Menschen nett zu unterhalten.
Land der Berge
Immer wieder herrlich!

Orange-rot
Dienstag, November 13, 2007 - komponierte Piano um 9:07 PM
Diese orange-roten Kaugummiautomaten habe ich als Kind geliebt. Ich fand es immer total aufregend, 10 Pfenning rein zu stecken, an diesen schwarzen Knauf zu drehen und zu hoffen, dass möglichst viele Kaugummikugeln raus kommen. Irgendwie fehlen mir diese orange-roten Automaten. Sie sind nämlich verschwunden. Vielleicht weil die Kinder von heute gar keine Kaugummis mehr essen und deshalb natürlich auch keinen Automaten mehr brauchen. Vielleicht weil die Kinder von heute eher zum Zigarettenautomaten rennen.

Vermutlich ist es gut, dass es diese orange-roten Kaugummiautomaten von damals gar nicht mehr bei uns in der Gegen gibt. Da müsste man heute mit Sicherheit nicht mehr 10 Pfenning reinstecken. Auch nicht 10 Cent. Ich weiss nämlich noch, wie damals eine Kugel Eis bei dem Laden neben dem Kaugummiautomaten 10 Pfenning gekostet hat. Heute kostet sie dort 60 Cent. Das wäre mit den Kaugummis eventuell ähnlich. Wahrscheinlich wäre da auch gar keine Öffnung mehr für die Pfennigstücke bzw. Centstücke. Da wäre jetzt sicherlich gleich ein Kartenleser. Wobei das alber wäre, weil Kinder von heute möglicherweise gar keine Karten haben. Vielleicht doch. Aber dann kaufen sie sich damit wohl Zigaretten und keine Kaugummis.
Dieses Wochenende besteht aus…
Samstag, November 10, 2007 - komponierte Piano um 10:10 AM
Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4, Call of Duty 4.
Heiße Zitrone - Geschmacksrichtung Pflaume
Donnerstag, November 08, 2007 - komponierte Piano um 3:43 PM
Wenn man eine Erkältung hat, ist irgendwie alles doof. Man liegt nur zu Hause rum, kann sich nicht auf seine Hausarbeiten konzentrieren, weil man sich prinzipiell nicht konzentrieren kann und nimmt jede Menge Zeug zu sich. Dann, wenn die Menge an Zeug weg ist, schleppt man sich in die Apotheke und kauft sich neues Zeug. Wie »Heiße Zitrone«. Und da musste ich mich doch sehr wundern. Auf der Packung steht nämlich: »Heiße Zitrone – Geschmacksrichtung Zitrone« Ich bin nicht sehr oft krank, daher frage ich mich: Schreiben die das drauf, weil die wissen, dass erkältete Leute oft neben der Spur stehen, oder gibt es »Heiße Zitrone« auch in der Geschmacksrichtung Pflaume? Wobei das irgendwie albern wäre. »Heiße Zitrone – Geschmacksrichtung Pflaume« Aber das ist eigentlich eh egal. Weil wenn man krank ist sowieso alles nach Kuh schmeckt. Oder Baum. Jedenfalls nicht so wie es sollte. Was zu Folge hat, dass man gar nichts mehr isst und dünner und schwächer wird.

Und weil wir gerade beim Thema Essen sind: Krokodile essen scheinbar keine Enten. Zumindest keine Peking-Ente. Vielleicht weil die Krokodile in Peking die schon zu oft gegessen haben. Enten essen im Übrigen auch keine Krokodile. Zumindest die in Peking nicht. Wäre ja auch albern, wenn an der Glasscheibe: »Vorsicht!! Keine Krokodile zu den Enten werfen!« stehen würde.

Hexerei
Mittwoch, November 07, 2007 - komponierte Piano um 9:39 AM
Vermutlich habe ich zu viel »The Witcher« gespielt. Denn mein Blog verselbstständigt sich gerade. Falls plötzlich ein Posting verschwunden ist, oder die Anzahl der Kommentare sich ändern sollte, nicht wundern. Das ist sicher Geralt. Er ist wahrscheinlich sauer, weil ich gestern Abend ein Date mit einem Arzt und einem Soldaten hatte. Es war eigentlich kein Date, sondern ein wildes Rumgeballer mit den lieben Ex-Kollegen. Deshalb muss Geralt nun wirklich nicht meine Postings löschen. Sonst rufe ich Bibi Blocksberg an und dann gibt´s Ärger. Genau!
Orangebox
Dienstag, November 06, 2007 - komponierte Piano um 8:54 AM
Bei mir zu Hause fängt in diesen Tagen wieder der Orangen-, bzw. Mandarinenkampf an. Nicht etwa zwischen mir und meinen Eltern oder meinem Bruder. Nein, zwischen mir und der Wurst. Der liebt nämlich Mandarinen. Eigentlich liebt er alles, was irgendwie auch nur annähernd in seinem gefräßigen Maul Platz findet. Und so kommt es, dass ich mich morgens auf leisen Sohlen in die Küche schleiche, zum Obstkorb husche und mir eine Mandarine schnappe. Bis dahin geht auch noch alles gut. Sobald ich aber auch nur anfange, die Schale vorsichtig zu entfernen, steht er vor mir. Mit seinen großen braunen Knopfaugen und der schwarzen Nase wedelt er mich an. Wie macht er das? Ich meine nicht das Wedeln mit der Nase. Das können mutierte Hunde nun mal. Aber sobald ich beginne die Mandarinenschale zu öffnen, ertappt er mich und fordert seinen Anteil. Egal wo ich mich im Haus aufhalte.

Da er die ersten zwei Jahre nicht bei uns gelebt hat, könnte es ja sein, dass er eine Art Rettungshund war. Für Mandarinen. In einer Großmarkthalle bei einem Händler, der Obst verkauft. Da war er darauf abgerichtet, Diebe zu ertappen, die in ihrem Heißhunger die Mandarinen gleich nach dem Diebstahl öffneten und essen wollten. Ale er sie dann gestellt hat, haben sie ihn einfach mit einem Stück Mandarine bestochen. Ja, so muss es gewesen sein. Und die gleiche Masche zieht er jedes Jahr um diese Zeit mit mir ab. Grmpf.
Sexy thing
Montag, November 05, 2007 - komponierte Piano um 10:05 AM

Es mag Frauen geben, die stehen auf ältere, weißhaarige Männer. Ich gehöre da eigentlich gar nicht zu. Aber dieser nette Herr hat es mir sehr angetan. Vielleicht liegt es an seinem leicht traurigen Blick, oder daran, dass der Typ unfassbar gut Kämpfen und Zaubern kann. So, muss schon wieder weg. Hab ein Date mit ihm.

Was soll ich nur anziehen...?
Voll verstopft
Donnerstag, November 01, 2007 - komponierte Piano um 10:20 PM
Könnte jemand dem Herrn Detlef D Soost mal bitte eine Nasenspülung verpassen? Dieses Rumgequake und Geheule mit verstopfter Nase geht mir auf den Zeiger. Ach ja, und wenn wir schon bei der Nasenspülung sind, noch eben »Popstars« absetzen. Danke.
Werbeunterbrechung
Hätte es ja fast vergessen: die neue Ausgabe von »Buffed« ist seit einigen Tagen erhältlich. Auch ich habe in dieser Ausgabe auf sechs Seiten meinen Senf dazugegeben. Einen Vorgeschmack gibt es hier. Dabei möchte ich mich nochmal herzlich bei den »Soldiers of Death« bedanken, der wohl besten und nettesten PvE-Gilde, die mich in ihrer Vereinigung herzlich aufgenommen hat und mir mit Rat und Tat zur Seiten stand.

 




 

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