Archive for Oktober, 2007

Mittwoch, Oktober 31st, 2007

Schrei this: Wahhhhhhh!

Der kleine ist erst ein Jahr alt. Kann sogar schon super rechnen und ist sehr flink. Aber seit gestern habe ich das Gefühl, dass er alt und träge ist, obwohl er erst dieses eine Jahr alt ist. Diese verfluchte Crysis Demo ist an allem schuld. Gebannt sitze ich da und starre den Monitor an. Voller Freude auf DAS Spiel. Und dann…es ruckelt. Es ruckelt nicht nur etwas, sondern gewaltig. Sieht aus wie eine Diashow vom letzten Urlaub, so mit dem Strand und dem Meer. Und jetzt? Was soll ich nur machen? Ich kann mir doch nicht wegen einem Spiel eine sündhaft teure Grafikkarte und das träge Windows Vista anschaffen? Oder doch? Aber meine GeForce 7950GT ist doch so gut. Nicht gut genug wie es scheint. Das ist so gemein, gemein, gemein! Alleine deswegen sollte ich Crysis nicht spielen. Aber hach, es sieht so schön aus.

Gemein.

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Klick und Pop

Ich war überrascht, dass ich gestern mehr Klicks als sonst hatte. Zuerst vermutete ich, dass es vielleicht an dem »Evelyn Hamann Eintrag« liegen könnte. Aber die Googleabfragen hatten mal rein gar nichts damit zu tun. Da mir die armen, verzweifelten, suchenden Internetuser leid tun, möchte ich sie bei ihren Ermittlungen im Internet unterstützen und die häufigsten Suchbegriffe, die auf meine Seite geführt haben, beantworten:

»Riesen Brüste« – ok, meine sind eindeutig nicht zu übersehen…

»Meerschweinchen Sound« – können trotz ihrer geringen Körpergröße unfassbar laut werden

»Name Muschi« – sorgt für ein männliches Wesen sicherlich für Lacher

»Ficken ja klar« – ähm…das kann nicht von mir sein…

»Pornoseite die kein Geld kostet« – die hier kostet sehr wohl Geld

»Postboten arme Schweine« – kommt auf den Hund drauf an

»Fuss lecken« – ein andermal vielleicht…

»Kühe basteln aus Pappe« – Argh! Zum 10ten mal diese Abfrage…

»Er vögelt sie auf dem Pferd« – wie zum Geier kommt man damit auf meine Seite?

»Können Frauen im Stehen pinkeln« – eindeutig: ja

»Porn USA« – ich war jung und brauchte das Geld…

»Nerviges Zucken des Auges« – puh…ich wusste, dass ich nicht die einzige bin

»Angelina Jolie Gummistiefel« – netter Fetisch

»Große Kuh aus Pappmasche« – ARRRGHHHHH!!

Montag, Oktober 29th, 2007

Tiefe Trauer

Ich hatte mich so gefreut wieder hier zu sein. Endlich wieder frei atmen, keine Gestank, kein Smog, gutes Essen. Und dann muss ich heute lesen, dass Evelyn Hamann tot ist. Für mich ist das unfassbar und ich bin unglaublich traurig darüber, war sie doch eine meiner Lieblingsschauspielerinnen. In der Theatergruppe damals in der Schule spielte ich ihre Rollen. Sei es als Frau Hoppenstedt in »Die Jodelschule« oder als überforderte Hausfrau, die von den Staubsaugervertretern der Firma »Heinzelmann« belästigt wird. Immer und immer wieder habe ich mir Loriots Sketche angeschaut, aber ich kam nicht annähernd an ihr Können heran. So bleibt wieder eine kleine Lücke in meinem Herzen…

Freitag, Oktober 26th, 2007

China, auf Wiedersehn!

Morgen geht’s endlich heim. Hoffentlich zumindest. Denn unsere lieben Freunde, die heute schon um 13 Uhr Ortszeit fliegen sollten, starten mit 13 Stunden Verspätung. Hier in Peking sieht man nämlich fast die Hand vor Augen nicht, so neblig ist es. Wir sollen morgen früh um 10Uhr30 starten und ich hoffe, dass wir das auch werden, aber vermutlich werden wir das nicht. Dieses Land lässt uns einfach nicht mehr weg…dabei habe ich genug Selbstzensur in meinem Blog betrieben und gar nicht das geschrieben, was ich hätte schreiben können.

Wie dem auch sei, es war eine tolle Erfahrung hier. Leben könnte ich allerdings in China um keinen Preis der Welt. Zu viele Menschen, zu viel Lärm und Smog, mieses Essen und nur eingeschränktes Internet. Zum Beispiel kann ich keine anderen Blogs von Blogger aufrufen.

Dennoch habe ich einiges neben den Univorlesungen gelernt. Nämlich, dass

• Man unwahrscheinlich schnell einen Waschzwang entwickeln kann
• Auch Frauen wunderbar im Stehen pinkeln können
• Autos mit einem Kilometerstand von 746.000km seltsam riechen
• Die Chinesen Allesfresser sind
• Der VW Santana 2000 schneller fährt als der VW Santana 3000
• Der Chinese im Allgemeinen stetig bemüht ist, sich fort zu pflanzen
• Die Chinesen alles und jeden kopieren können
• Die Chinesen scheinbar so gut wie nichts für Tiere übrig haben

Die University of Interntional Business and Economics.

Löwenpunk in der verbotenen Stadt.

Und mal wieder ein Tempelchen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Dies und das

Mittlerweile könnte ich ja locker bei der Weltmeisterschaft im Scuba-Diving mitmachen. Meine Lunge ist zwar durch den Smog etwas mitgenommen, aber durch das ständige Anhalten des Atems, wenn es mich hier auf die absolut ätzenden Toiletten verschlägt, trainiere ich meine Atemmaschine doch ungemein.

Ungemein toll war auch der Vortrag bei BASF, den Jörg Wuttke (Chief Representative, China) gehalten hat. Ist wirklich sehr spannend, was hier in Asien wirtschaftlich so abgeht. Weniger spannend, dafür umso seltsamer, war der Vortrag der jungen Anwältin, die mit einer unwahrscheinlich schrillen Stimme voller Begeisterung piepte:“Hihihi, hier in China wird viel gefälscht. Hihihi! Aber da kann man eben nichts machen. Hihihihi!“ Ich glaube, die Frau hatte ein paar Glückskekse zu viel gegessen, so wie die drauf war.

Apropos Essen: Ich bin ja mittlerweile mindestens um 2kg leichter, aber ich komme nicht in diese verdammten Hosen rein. Die Hosen von den Chinesinnen sind nämlich für die Chinesinnen geschnitten. Ist ja auch logisch, aber gemeint. Da bin ich so stolz auf meine 2Kg weniger am Hintern und muss feststellen, dass gerade so mein Unterarm in ein Hosenbein einer chinesischen Jeans passt. Sehr frustrierend das.

Ein wunderschöner Tempel in der verbotenen Stadt.

Gespannt lauschen meine Kollegen und ich Jörg Wuttke.

Der berühmte Himmelstempel.

Benjamin Blümchen war auch in der Stadt.

Dienstag, Oktober 23rd, 2007

Lang Tsu

Die Sache mit dem Essen hatte ich ja bereits mehrfach geschrieben. Also, dass das Essen nicht gerade der Brüller hier ist. Gestern waren wir beispielsweise bei einem Koreaner essen. Eigentlich ist das ganz nett gemacht. Eine Grillplatte in der Mitte, man bekommt Fleisch und Gemüse serviert, was man gemütlich brutzeln kann und jeder langt zu. Es sei denn, das Fleisch sieht so aus, als würde es noch leben. Ganz besonders toll finde ich die Touristen, die sich tatsächlich Hund bestellen und sich dann auch noch fotographieren lassen, wie sie das arme Tier essen. Uh, da werde ich zornig! Ich habe den Herrschaften erst mal erzählt, wie das Tier stirbt, damit sie besonders viel Spaß beim Essen haben und ihre scheiss Fotos machen können. Danach konnte ich mit ihnen kein Wort mehr wechseln, weil ich fassungslos war. Klar esse ich zu Hause auch Fleisch, aber ich weiss meistens wo es her kommt und dass diese Tiere ein halbwegs anständiges Leben hatten.

Weniger anständig war die witzige kleine Kellnerin, die uns mit ihren Zöpfchen und den Hasenzähnen anlächelte. Jeder am Tisch bekam zuvor eine Flasche Bier, die mit dem Flaschenöffner geöffnet wurde. Als sie merkte, dass wir das Bier nicht anrühren, kam sie nach 45Min, nahm das Bier vom Tisch und servierte es unserem Nachbartisch. Uh!! Irgendwie ekelig. Eine Flasche stand immer noch auf unserem Tisch und die kleine witzige Kellnerin kam wieder und wollte die Flasche nehmen. Wir hatten uns zuvor schon über dieses Verhalten gewundert. So etwas macht man ja eigentlich nicht, auch wenn die Flasche unbenutzt ist. Meine bessere Hälfte nahm also die besagte Flasche, zögerte einen Moment und nahm einen Schluck daraus. Die kleine witzige Kellnerin kicherte einen Moment, nahm ihm die Flasche ab und serviert sie tatsächlich dem Nebentisch. UAHHH! Der Herr setzte gerade zum Trinken an, da wiesen wir ihn auf die bereits benutzte Flasche hin. Im Nachhinein hätte ich es ihm eigentlich gegönnt wenn er daraus getrunken hätte, schließlich hatte der Ar*** zuvor den Hund verputzt.

Wenn man wenigstens wüsste, was es is(s)t. Nichts davon habe ich angerührt.

Ich glaube es war Hühnchen. Oder Fisch. Oder Hühnchen das nach Fisch schmeckt.

Keine Ahnung was es ist. Sieht aus wie ein großes, saftiges Hirn.

Mini-Mais oder doch Tentakel mit Algen?

Brühe mit…äh, Knorpeln?

Montag, Oktober 22nd, 2007

Bye, bye Shanghai

So, Shanghai liegt nun hinter uns und ich muss sagen, dass es wirklich beeindruckend dort war. Eine sehr kontrastreiche und abenteuerliche Stadt. Abenteuerlich war auch der Flug von Shanghai nach Peking. Die Maschine schien ca. 10 Jahre alt zu sein und machte auf mich keinen guten Eindruck. Gut, bei meiner Flugangst macht kein Flugzeug einen guten Eindruck auf mich, aber dieses alte Ding war dreckig und quietschte an allen Ecken und Enden. Aber es wurde noch schlimmer. Das Essen an Board war nicht, wie man es zum Beispiel von einer Lufthansa gewohnt ist, eingeschweißt, sondern nur mit Alufolie abgedeckt. Die war teilweise von den Schälchen halb abgerissen, so dass ich den schon scheinbar etwas älteren Reis sehen konnte. Unter einer anderen Alufolie quoll das Essen hervor und hing halb auf den Wagen herab. Sehr lecker sah das nicht aus.

Lecker sind ja auch die Toiletten. In China scheint man das Toilettenpapier nämlich nicht wie gewohnt in die Toilette zu schmeißen, sondern in einen Eimer daneben. Gerade auf den Damentoiletten ist das besonders fein. Aber ja ich weiß, ich weiß: Andere Länder, andere Sitten bzw. Titten. Diese werden hier im Übrigen sehr gerne gezeigt. Und so kam es, dass meine bessere Hälfte in der Fußgängerzone gut 10 Meter vor mir ging und keine 30 Sekunden später schon von einer jungen Dame mit den Worten: „Hey, how are you? Wanna Blowjob?“ angesprochen wurde. Reizend. Auch das Pärchen neben uns im Hotelzimmer fing jede Nacht zwischen 12 und 2Uhr an, sich lauthals zu befriedigen, was bei uns zu extremen Schlafmangel führte.

Umso unanstrengender wirkt Peking auf mich. Man merkt deutlich, dass man sich ein Stückchen weiter westlich befindet, denn die Nasen der Pekinesen bzw. Pekianer (oder so) sind deutlich länger, als die der Shanghaianer (oder so) Generell wirkt die Stadt sauberer und zivilisierter als Shanghai auf mich.

Heute Morgen sind wir gleich mal zur chinesischen Mauer gesprintet und ich bin platt vor Beeindruckung. So etwas Imposantes habe ich selten gesehen. Unfassbar! Aber auch super anstrengend, denn es geht teilweise ganz schön steil her. Umso entspannter war die Vorlesung danach in der Uni. Im Gegensatz zum Hardcore-Sightseeing ist so eine Vorlesung auf Englisch über „China´s Economic Reform, Business Environment and Operations“ unwahrscheinlich entspannend.

Abschied von Shanghai.

Sonnenaufgang in Peking.

Tapfer kämpfe ich gegen einen mongolischen Krieger. Er hat natürlich keine Chance…

Die chinesische Mauer. Einfach genial!

Me and the Great Wall.

Samstag, Oktober 20th, 2007

Oi-Massagi

Da stand sie vor mir, lächelte und sah aus wie 14 Jahre, obwohl sie 23 war. „Gome wis mi.“ sagte sie und ich folgte ihr vorsichtig. “Extra sanft” hatte ich bei der Buchung gesagt. Und dann ging es los. Sie fing an meinen Rücken zu „massieren“. Die kleine schmächtige Person, die nicht mal die Hälfte von mir war, drückt ihre Finger in meinen Rücken, dass mir die Luft weg blieb. Sie trommelte voller Wucht vom Nacken bis zu den unteren Lendenwirbeln auf mir herum, rieb, schlug und zupfte meine nackte Haut. Durch das kleine Loch in der Bank konnte ich ihre winzigen Füße sehen. Sie hatte höchstens Schuhgröße 29. „Is Good?“ fragte sie, währen sie weiter auf mich einknetete. „Ahhjjaa“ presste ich hervor. Ich konnte sie kichern hören. Dann nahm sie meine Finder und zog daran. „Ah, das tut wirklich gut“ dachte ich bei mir, als es plötzlich knackte. Sie hätte mir vermutlich mit zwei Fingern das Genick brechen können, deshalb lächelte ich brave und bedankte mich bei ihr für diese Massage. Naja, das musste auch mal sein. Wie sagte sie so nett: „Oi-Massagi“ eben.

Jing´an Tempel.

Wohnungen im französischen Viertel

Irgendwo war auch noch der Fahrer auf dem Rad…glaub ich…

Freitag, Oktober 19th, 2007

Yiam, Yiam

Diese Bedienung beim Essen verstand kein Wort, sondern hustete uns nur an. Ohne Hand vor dem Mund natürlich. Generell muss ich feststellen, dass die Chinesen ganz andere Manieren haben, als wir. Nämlich „keine“. Während ich vor dem Teller Nudeln sitze und ca. 1 Stunde brauche, bis ich mir jede Nudel einzeln mit den Stäbchen zum Mund führe, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie die Chinesen das wohl machen. Und ich habe sie tatsächlich durchschaut. Die Stäbchen sind nämlich nur Tarnung. In Wirklichkeit presst der waschechte Chinese seinen Mund einfach in den Haufen Nudel und saugt sie ein. Das ist mindestens so appetitlich wie das ständige Hochgeziehe der Rotze in den Mund und das darauffolgende Ausgespucke. Die Taxifahrer, die übrigens hier einen schnittigen VW Santana 3000 (what the hell…?) fahren, machen das die ganze Zeit. Der eine bohrte in der Nase. Als er seinen Popel nicht vom Finger bekam, aß er ihn kurzer Hand. Leeecckker…

Und weil wir gerade beim Essen sind: Das Essen ist hier in den einheimischen Lokalen wirklich günstig. Essen und Trinken für 5 Personen 12,80€. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass Vegetarier sich hier wirklich schwer tun, weil die Chinesen alles mit Fleisch zu essen scheinen. Selbst meine Nudeln mit Gemüse, waren mit Fleisch, welches ich in müheseeliger Arbeit rausgepopelt habe.

Ich finde, dass die Chinesen ein wirklich nettes Volk sind. Bisher haben wir keinen unfreundlichen Chinesen getroffen. Außer die aufdringlichen Verkäufer, die einen sogar festhalten oder ihre kleinen Kinder vor schicken, die sich einem ans Bein haften. Die meisten Menschen hier schauen zu uns auf. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich bin mit meinen 170cm größer als die meisten Männer. Und so kam es, dass wir (Freundin Michi, Freund Niko und meine bessere Hälfte) im Aufzug standen. Wir waren gerade auf dem Oriental Pearl TV-Tower gewesen und auf den Weg 290 Meter in die Tiefe. Ca. 26 Chinesen schauten uns mit großen Augen an. Es herrschte absolute Stille im Aufzug. Irgendwann sah ich aus dem Glasaufzug auf die Stadt herab wie wir nach unten sausten und gab ein freudig staunendes: „Ooooohhhhhhh, Ahhhhhhhh!“ von mir. Die Chinesen fingen an zu lachen und machten alle mit. So fuhren wir Meter um Meter in die Tiefe und alle Leute „staunten“ mit mir und lachten. Zudem kommen sehr oft Menschen zu uns, wollen Fotos mit uns machen und sind total begeistert. Seltsam aber nett.

Anbei einige Fotos . Jetzt heißt es etwas ausruhen und dann eine echte chinesische Massage genießen. Zudem muss sich meine Kamera ausruhen, die in diesen 2,5 Tagen schon knapp 800 Fotos schießen musste.

Bauarbeiter auf Bambusgerüst. Uh!

Stadt bei Sonnenuntergang. Viel sieht man vom Untergang allerdings nicht.

Vor dem Oriental Pearl TV-Tower.

Smog on the Water.

Zu Besuch bei den Fischen.

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Die Ankunft und erste Eindrücke

Meine Güte… 22 Stunden waren wir unterwegs. Wie die Reise bis jetzt war? Naja, angefangen hat es mit der doofen Schnarcherei der Passagiere. Zuerst schien der Herr vor mir so sehr von dem elektrisch verstellbaren Stuhl begeistert zu sein, dass er seine eigene Sitzposition pausenlos verändern musste. Dabei gab der Stuhl immer ein Nerv tötendes „szrrr, szrrrr“ von sich. Nachdem er scheinbar die passende Position gefunden hatte, drehte ein anderer Typ seine Kopfhörer so laut auf, das ich mitsingen hätte können. Als auch dieser Herr vor Müdigkeit regungslos in seinem Sessel versackt war und zuvor die Musik ausgestellt hatte, wollte auch ich mich gemütlich in den Ruhezustand verfrachten, als das Schnarchkonzert der Reihe vor mir anfing. Ich presste meinen Kopf so fest in das Kissen, bis ich nichts mehr davon hörte. Beinahe wäre ich erstickt, aber das war mir auch schon egal. Mittlerweile waren 5 Stunden Flug vergangen und ich war gerade eingeschlafen, als irgendetwas auf mich herabstürzte und mich schmerzhaft an der Schulter traf. Die Stewardess hatte eine Flasche Saft auf mich fallen lassen. Nun war ich wieder wach und blieb das auch.

Nachdem wir den Flughafen verlassen hatten, stieg das Unfallrisiko um ca. 1000%, denn der Taxifahrer war wahnsinnig. Mit rund 120km raste er mit uns durch die Stadt, Lichthupe und Autohupe im Dauergang. Er lieferte uns beim Hotel ab. Nur leider beim falschen. Der zweite Taxifahrer wusste nicht wo es hin geht und fuhr eine Stunde mit uns durch die Gegend. Endlich waren wir angekommen und erkundeten gleich die City.

Heute legten wir einen Marathon hin, liefen zur Promenade, machten eine Hafenrundfahrt, gingen auf den Yu-Basar und in den Yu-Garten und erkundeten die Altstadt, von welcher ich fasziniert aber auch geschockt bin. Bevor ich mir jetzt einen Wolf schreibe, lasse ich die Bilder (fast) für sich sprechen. (Seltsame Geschichten gibt es, wenn mehr Zeit ist)

Ganz schön bunt der Bund.

Ein Obstverkaufer in der Altstadt.

Im Yu-Garten denke ich über das bereits Gelernte nach…

Häuschen im Yu-Garten. Sehr schick dort.

Ich esse Reis mit irgendwas. Irgendwas popel ich mit Stäbchen aus Reis heraus weil komisch.

Die Altstadt. Sehr erschreckend…