Da muss ich mich doch schwer wundern. Alles ist hoch modern. Eine Stadt unter Wasser, Genforschung vom Übelsten, hammer Plasmide, krasse Waffen, wahnsinns Automaten, Überwachungsanlagen ohne Ende und dann finde ich diesen ultra coolen Fotoapparat. Mache Bilder wie bescheuert bis plötzlich die Meldung kommt: Film zu Ende. Wie soll ich das verstehen? Die haben die tollste Technik aber keine poplige Digitalkamera mit der ich 1.000000000000 Fotos machen kann? Pah, lächerlich.
Archive for September, 2007
Alles Bio?
Total abgehoben
Es heißt sicherlich nichts Gutes, wenn die Zahl auf dem Konto immer größer wird, je mehr Geld man abhebt.
Winter-Vorkehrungen
An manchen Tag möchte ich nicht aus dem Bett krabbeln, sondern mir die Decke bis über beide Ohren ziehen. Niemanden sehen, niemanden hören. Mich einfach nur im Bett verkriechen. Dieser Regen ist daran schuld. Und diese verdammt Kälte. Was allerdings ungemein hilft, und das hier so nur nebenbei für alle Wintermuffel gesagt, sich einfach mit Sonnenmilch einschmieren. Das riecht herrlich nach Sommer und Urlaub und steigert die Laune. Wer noch wie ich einen drauf setzen will, der stellt sich einen Strandkorb nebst Mini-Leuchtturm in den Garten. So kann der Winter kommen.
Be trunken
Und in diesen Tagen das Gefühl haben, der einzig nüchterne Mensch in ganz München zu sein.
Rattenscharf
Wer sich den Vorfilm zu Pixars Ratatouille nicht verderben will, sollte sich das nicht anschauen.
Im Übrigen ist Ratatouille genial und nur zu empfehlen.
ICQ, du dumme Kuh!
Uh, ah, wääähh!
Vermutlich habe ich es schon mal geschrieben, aber es passiert mir einfach immer wieder. Vor mir liegt etwas zu essen das aussieht wie Kartoffelpuffer zum Beispiel. Ich denke:»Ah, wie lecker. Ein knuspriger Kartoffelpuffer.« In meiner Gier schneide ich ein Stück des Kartoffelpuffers ab und esse es. Irgendwann merke ich, dass es kein Kartoffelpuffer ist, sondern Fisch. Das wäre ja eigentlich nicht schlimm, wenn mein bisschen Hirn einfach umschalten würde und denken würde:»Hm. Das ist kein Kartoffelpuffer. Das ist Fisch.« Mein Zerebrum hingegen denkt so:»Ah, lecker Kartoffelpuffer. Hm…boah, hey, UH! Was sind das denn für Kartoffelpuffer? Argh…wah, die sind ja schlecht! Igitt, die schmecken ja…wähh!« Irgendwie schaltet es nicht um auf Fisch, sondern ist der festen Überzeugung es handelt sich um einen nach Fisch schmeckenden Kartoffelpuffer. Und das ist mal sowas von ekelig, ekeliger geht es fast gar nicht.
Ähnlich ist es ja mit Milch. Gehirn:»Hm, lecker Vollmilch. Wahh, igittttt, uh! Hilfe!! Ist die ranzig!« Statt dass es einfach checken würde, dass es sich eben um Buttermilch handelt. Vielleicht sollte ich einfach beim Essen nicht denken, sondern einfach essen?
Wie recht
Ja, ich schäme mich und stelle mich in die Ecke. Aber ich muss gestehen, dass mein Angstfach »Internationales Wirtschaftsrecht« richtig Spaß gemacht hat. Angst wohl deswegen, weil ich denke, dass es vermutlich eins der trockensten Fächer ever sein kann. Aber das war es ganz und gar nicht. Das lag wohl weniger am Fach als solches, sonder vielmehr an der wirklich coolen Professorin. Die hat das nämlich so anschauend und spannend gemacht, dass ich richtig begeistert bin.
Innere Stimmt: Mowl, du mutierst eben gerade zum Streber, du Noob!
Aber ich kann auch nichts dafür, ehrlich. Das hätte sicher jedem gefallen.
Innere Stimme: Oh Gott! Was redest du da? Hallo? Haaallloo? Ist da jemand? Kann mich jemand raus lassen?
Ok, ich werde nie Juristin, so viel weiss ich. Aber es ist gut einen Überblick zu haben und seine Rechte zu kennen.
Innere Stimme: Boah, Alde hey!
Multipla – mehrfach hässlich
Es gibt ja viele unschöne Autos wie ich finde. Aber der Abschuss ist immer noch dieses Gefährt. Der Fiat Multipla. Wie kann man so etwas nur bauen? Wie kann man so etwas Hässliches nur denken? Früher habe ich immer geweint, wenn ich das Ungetüm gesehen habe. Seitdem ich aber die Folge Simpsons gesehen habe, in der Homer ein Auto gestaltet und daraufhin die Firma seines Bruders den Bach runter geht, muss ich lachen. Das Auto erinnert mich nämlich ständig an Homers Auto. Wobei das wenigstens noch witzig war. Vermutlich war es auch ein Homer, der den Multipla entworfen hat.
Die Pequeen in Peking
Heute in vier Wochen ist es soweit. Da werde ich mir eine Bleivergiftung neues Wissen in China holen. An der University of International Business and Economics in Peking werden ich brav studieren und Unternehmen wie die Porsche Holding Ag, BASF AG oder Breiten Burkhardt Attorneys-at-Law einen Besuch abstatten. Davor geht’s aber noch nach Shanghai. Eigentlich hoffe ich nur, dass ich endlich mal lerne vernünftig mit Stäbchen zu essen und mir nicht immer einen selbst gebastelten Apparat aus Gummibändern bauen muss. Etwas Angst habe ich vor dem Essen.
Ich:» Ihr Huhn schmeckt aber komisch.« Er:» Ja, sieht aus wie Hühnchen, ist aber Hündchen.« Oje…naja, solange es kein Kugelfisch ist…
Falls ich eine sichere Internetverbindung auftreiben kann, gibt es hier wieder massenhaft Fotos und ausführliche Berichte über meine Abenteuer im Land der Bleivergiftungen des Lächelns.


