Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
Und weil wir gerade beim Bestatten sind…
Mittwoch, August 30, 2006 - komponierte Piano um 9:48 AM


Der Verstorbene hatte zu Lebzeiten die Anzeige ursprünglich bei der NZZ hinterlassen , damit sie nach seinem Tod publiziert wird. Doch die Züricher Zeitung weigerte sich den Text in dieser Form zu veröffentlichen. Die nächste Anfrage an Tamedia verlief dann erfolgreich.

Dieser makabere, aber auf eine gewisse Weise geniale Humor erinnert mich an unseren ehemaligen Nachbarn, einen alten Mann, der leider auch vor einigen Jahren verstorben ist. Der kam mir eines Tages blutüberströmt in Pantoffeln auf dem Gehweg entgegen. Ich:“Herr M. ! Sie bluten ja am Kopf! Sie haben da eine riesen Platzwunde. Das muss sofort genäht werden, ich bringe Sie ins Krankenhaus“. Er lächelnd: „Nein, nein. Nicht nötig. Das nähe ich selber. Meine Frau hat Zwirn und Nadel zu Hause.“

Das meinte er tatsächlich ernst und ich hatte große Mühe ihn zu überreden ins Krankenhaus zu fahren. Einige Jahre später ist er dann gestorben. Woran? Das möchte ich gar nicht wissen. Aber so eine Anzeige wie oben abgebildet hätte auch von ihm sein können...
Bestatten, mein Name ist Mark Eting
Dienstag, August 29, 2006 - komponierte Piano um 10:22 AM

Um ein Haar wäre ich d(a)rauf(hin) rein gefallen.
GC over there!
Sonntag, August 27, 2006 - komponierte Piano um 9:44 PM
Was ein Wochenende! Ich habe selten so viele Menschen gesehen. Vor allem seltsame Menschen. Nicht, dass sie nicht nett gewesen wären, aber ein bissi seltsam waren sie schon. Damit meine ich selbstverständlich nicht die Leser der GameStar sondern viel mehr die richtigen Nerds, die vermutlich nur einmal im Jahr, nämlich zur GC, Tageslicht sehen. Mit blasser Haut, langen fettigen Haaren und unendlich nach Schweiß stinkend.

Wie es ansonsten war? Prima, ich hätte nur gerne ein paar Spiele gesehen, aber dazu war zu wenig Zeit und zu viele Menschen unterwegs. Ist aber nicht weiter schlimm, da ich einen riesen Spaß am Stand der GS (ich nenne ihn heimlich Streichelzoo) hatte. Der Herr Lott wollte ein Foto von mir machen, mit so einem Apparat... Ich glaube es sollte ein Fotoapparat sein, der zum Beispiel Autogrammkarten ausdrucken kann. Der war von 1900 irgendwann und hat zum Glück nicht mehr funktioniert. Machte aber auch nix weil…


…die Fans sich mit Postern…


….Heften...


…und Rucksäcken zum unterschreiben gerüstet hatten.


Oder sie wollten ganz einfach nur ein Foto mit mir schießen.

Die Fragestunde war besonders spaßig. Ich war überrascht wie schüchtern die Leser der GS sind. Besonders süß fand ich die drei Jungs, die mich irgendwo erspäht hatten und stehen blieben. Sie drehten sich nach mir um, tuschelten, drehten sich wieder nach mir um, tuschelten wieder. Zögerlich kamen sie auf mich zu und fragten schüchtern nach einem Autogramm. Ich muss sagen, so für einen Abend habe ich den Rummel sehr genossen. Immer möchte ich das nicht. Das bedeutet, dass ich meine Hollywood-Karriere ab sofort an den Nagel hängen werde und meine Rolle als Bondgirl gerne abtrete. Irgendwer Interesse?




PS: Ich frage mich langsam, wie Fabian es schafft, auf jedem Foto so auszusehen, als wäre er gerade mit Kais Power tool bearbeitet worden…

Heut´ mal ohne Gummi, Bärchen
Freitag, August 25, 2006 - komponierte Piano um 10:11 AM

Macht Spaß sie anzuschauen. Auf die Geschmacksrichtungen möchte ich allerdings hier nicht weiter eingehen.
Laß dich sitten, Baby
Donnerstag, August 24, 2006 - komponierte Piano um 10:44 AM
Vor einiger Zeit habe ich eine meiner damaligen Babysitterinnen getroffen. Helene. Helene fand ich immer cool. Sie war super nett, super witzig und sieht immer noch umwerfend gut aus. Ich kenne sie schon seit ich auf der Welt bin, da unsere Eltern gut befreundet sind. Im Laufe meiner Kindheit hatte ich viele Babysitter. Ich dachte immer der stetige Wechsel läge daran, daß die Babysitter nebenbei ja auch noch ein richtiges Leben führen und irgendwann einfach keine Zeit mehr haben. Sie gehen studieren oder haben plötzlich einen Freund oder einfach was besseres zu tun als auf uns Kinder aufzupassen.

Als Helene und ich so da saßen und über die Dinge des Lebens quatschten meinte sie irgendwann zu mir: „Pia, du warst das schlimmste Babysitter-Kind was ich jemals hatte. Ne, das war einfach zu übel. So ein Satansbraten wie du…du hast mir den letzten Nerv geraubt, das war der Horror. Ich habe danach nie wieder babygesittet.“
Seltsam. Mir kam unsere Babysitter-Kind-Beziehung immer so harmonisch vor. So unkompliziert. Und ich dachte das Rot-im-Gesicht-werden und Brüllen gehöre zum Spiel. Ich war so neun oder zehn Jahre alt als Helene auf mich aufpaßte. Also eigentlich kein Baby mehr.

In jenem Moment, als Helene mir das sagte, war ich geschockt - ja vielleicht sogar ein bißchen betroffen. Hatte ich durch mein wohl doch nicht so tadelhaftes Verhalten anderen Kindern einen klasse Babysitter vorenthalten. Mittlerweile lebt Helene in der Schweiz. Vielleicht hat sie wegen mir das Land verlassen. Aber was ich so gehört habe, hat sie einen netten Mann und zwei wunderschöne Kinder. So schlimm kann ich also doch nicht gewesen sein…


…oder…?
Das war USA
Mittwoch, August 23, 2006 - komponierte Piano um 11:32 AM
Hab ein bißchen über meine Reise nachgedacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Bin um mehrere tausend Euro ärmer.

War danach um 0,5 Kilogramm schwerer (sind schon wieder weg)

Bin um sehr viel Erfahrung reicher. Zum Beispiel, daß auch wenig Essen fett machen kann und daß Bienenstiche in den USA doppelt so schmerzhaft sind.

Habe auf meiner Festplatte rund 1300 Fotos mehr.

Besitze drei Stunden Videomaterial, das darauf wartet zu einem Film geschnitten zu werden.

An der Planung einer solchen Reise kann tatsächlich eine Freundschaft zerbrechen.

Business-Class Flüge lohnen sich bei langen Strecken, sind aber nur mit Meilen zu bezahlen.

UniTED Airlines ist Grütze.

Von langen Fahrten auf kurvigen Strecken wird mir übel.

Ich habe keine Höhenangst wenn ich mich in 280 Metern Höhe mit dem Big Shot weiter 48 Meter hochkatapultieren lasse.

Die Kalifornier sind netter als die New Yorker.

Der Europapark in Rust ist besser als die Universal Studios. (Ich muß da unbedingt
wieder hin, allein schon wegen dem Silver Star)

San Francisco ist genial.

Pierce Brosnan fährt einen Maserati und ist ein Angeber.

Spielen am PC macht deutlich mehr Spaß als am Automaten und ist auf Dauer
günstiger.

Es war insgesamt sehr schön.

Bin froh wieder hier zu sein.
Fragestunde
Dienstag, August 22, 2006 - komponierte Piano um 1:37 PM
Mal so nebenbei: welcher meiner treuen Leser kommt eigentlich zur Games Convention?
Tot al dan eben
Sonntag, August 20, 2006 - komponierte Piano um 8:57 PM
Irgendwie kommt mir gerade alles so komisch vor. Vielleicht bin ich in Wirklichkeit schon tot und merke es nur gerade nicht.
Der Jet der laggte
Samstag, August 19, 2006 - komponierte Piano um 9:34 AM
Fliegen macht Spaß. Besonders in Amerika. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Daß es dort durchaus auch möglich ist, Reisende in den Wahnsinn zu treiben, stellte ich an folgender Situation fest:

Wir verließen Donnerstag um 11 Uhr unser Hotel in Las Vegas und hingen noch ein wenig in den Casinos der Stadt rum. Dabei gewannen und verloren wir Geld, waren aber nicht weiter redenswerte Beträge. Nebenbei schauten wir uns Pferderennen an und versuchten die Zeit bis zur Fahrt zum Flughafen totzuschlagen. Um drei Uhr dann endlich stiegen wir in unser Taxi und wurden zum Flughafen kutschiert. Die Sicherheitskontrollen nervten. Ewiges Anstehen, Schuhe ausziehen, Schuhe wieder anziehen, Handgepäck ausräumen, Handgepäck wieder einräumen. Wir zogen unsere Tickets an einem der super-tollen Automaten. Blöd nur, daß unsere Reisebegleiter zwar ihre Tickets von Las Vegas nach Sisco bekamen, aber die Tickets von Sisco nach München nicht. Der Typ am Schalter lächelte herablassend und meinte, daß wir uns darum wohl in Sisco kümmern müssen.

Wir warteten noch über eine Stunde, bis unser Jet zum einsteigen bereit war. Dann quetschten wir uns in die bis zum Rand volle Maschine und wurden nach 10 Minuten vom Gate zurückgeschoben. Da standen wir. Und standen. Und standen immer noch. Ich schaute aus dem Fenster und fragte mich, warum der Pilot nicht den Klappencheck – bedeutet alle Klappten zu bewegen und die Landeklappen auszufahren – machte. Nach einer Ewigkeit dröhnte die Stimme des Piloten aus den Lautsprechern: „Hallo, wir haben ein Problem mit einem der Hydrauliksysteme und checken das gerade mal. Ist sicher nix großes.“ Nach weiteren 10 Minuten in dem überhitzen Flugzeug dröhnte wieder die Stimme des Piloten aus den Lausprechern: „Ne, also ich kann das so nicht beheben, wir müssen zurück zum Gate und die Techniker müssen sich das anschauen. Das wird c.a. 60 bis 90 Minuten dauern.“ Also wieder zurück an den Finger. Ich wollte gerade große Brocken in die Tüte brechen, als der Chef-Steward meinte: „Die Gäste an Bord mit Weiterflug nach München sollen das Flugzeug bitte verlassen. Sie haben höchste Priorität und bekommen den anderen Flieger nach San Francisco.“ Wir also raus aus dem Flieger, zu einem Mann an dem Gate. Der schicke uns zu einer Frau an einem anderen Gate. Die schickte uns nach einigen Minuten des Wartens zu wieder einer anderen Frau an einem anderen Gate. Dabei mußte natürlich alles sehr schnell gehen. Also rannten wir von Gate zu Gate um die nächste Maschine zu bekommen. Als wir endlich bei dem Gate des anderen Fliegers angekommen waren, sagte die Trulla am Tresen: „München? Ihre Maschine funktioniert doch wieder, also zurück mit Ihnen, aber schnell die warten.“

Wir also im Affen-Tempo den ganzen Flughafen hindurch wieder in unsere erste Maschine. Pilot:“So, alles ok, dann können wir jetzt los.“ Ich wunderte mich, daß aus dem 60-90 Minuten Problem, ein 20 Minuten-Problem geworden war, aber egal. Wir wurden wieder vom Gate zurückgeschoben. Da standen wir. Und standen. Und standen immer noch. Hatte ein Déjà vu. Ich schaute wieder auf den Flügel und stellte fest, daß die Klappen wieder nicht ausgefahren waren. Sie zucken einmal auf, mehr aber auch nicht. Nach weiteren 10 Minuten meldete sich mal wieder unser Freund der Pilot:“Hm. Es geht leider doch nicht. Ich kontaktiere mal die Zentrale in Chicago, was unsere Ingenieure dazu meinen.“ Warten. 10 Minuten später er wieder: „Also die haben gesagt, ich soll mal das zweite Triebwerk anlassen und es dann probieren.“ Ach…wie jetzt? Man muß mit zwei Triebwerken starten? Ich glaube ich werde doch Ingenieurin und verdiene dann ein haiden Geld damit, den Piloten zu sagen, daß man beide Triebwerke für den Start benötigt. Omg. 10 Minuten später: „Ne, es geht immer noch nicht. Wir müssen zurück ans Gate.“ Was hat er denn diesmal vergessen? Die Bremse zu lösen? Wir alle wieder raus. Diesmal auch die anderen Passagiere. Wieder zum Gate mit der anderen Maschine. Dort war bereits das Chaos ausgebrochen, weil alle von unserem Flugzeug mit dieser Maschine mit wollten. Wir hatten Glück und bekamen einen Platz. Allerdings kam auch dieses Flugzeug mit einer Stunde Verspätung erst los, aber es kam wenigstens los. Mit fast drei Stunden Verspätung kamen wir in San Francisco an und erwischten nach weiterem Gehetze wegen der Tickets gerade noch unseren Flug nach München.

An Bord der United Airlines gab es übrigens ganz leckeres Gebäck. Lieber hätte ich allerdings unser Gepäck statt Gebäck. Denn das ist in dem ganzen Chaos in Las Vegas nämlich spurlos verschwunden.
ischrott
Donnerstag, August 17, 2006 - komponierte Piano um 2:08 AM
Das kann ja wohl mal nicht sein, oder? Ich habe meinen recht neuen Videoipod von der lästigen Plastikfolie befreit, weil die sich langsam gelöst hat und Bläschen auf dem Display waren. Ich löse also die Folie vorsichtig und stecke ihn vorsichtig in die dazu gekaufte Hülle. Die ist innen schön ausgepolstert, damit keine Kratzer auf dem Display entstehen. Etwas später ziehe ich den ipod wieder aus der Hülle und was muss ich sehen? Kratzer! Alles voller Kratzer! Das kann doch nicht wahr sein! Wo kommen bitte diese Kratzer her und aus welchem Material ist der ipod eigentlich? Butter? Bin ich sauer.
Cloudy Canyon
Mittwoch, August 16, 2006 - komponierte Piano um 6:45 PM
Blogger will wieder. Daher hier noch die Bilder vom Canyon.







Grand day at the Great Canyon
Sprachlos bin ich. Und das kommt verdammt selten vor. Noch nie habe ich so etwas gesehen. Zum einen wäre da Las Vegas, das einfach nur unbeschreiblich ist. Ich habe noch nie so viele Lichter und vor allem Spielautomaten gesehen wie dort. Haben gleich mal ein paar Dollar verzockt, das gehört einfach dazu. Unser Hotel, das MGM Grand, zählt zu den größten Hotels der Welt. Das glaube ich gerne. Wir brauchen vom Betreten des Hotels bis in unser Zimmer 20 Minuten! Und das ohne Umweg. Allein das Hotel ist wie eine eigene Stadt. Es gibt Einkaufsstraßen, unzählige Restaurants, tausende von Spielautomaten, zig Hallen in denen auf unendlich vielen Leinwänden und Fernsehern Baseball, Basketball oder Pferderennen übertragen werden und die Leute wetten können. Ich möchte nicht wissen, wie viele Existenzen hier schon zerstört wurden. Da sitzen tatsächlich Männer mit Schweißperlen vor so einem Automaten und zucken mit dem linken Augenlid. Dabei haben sie direkt ihre Kreditkarte im Automaten stecken. Klar…Es ist unbeschreiblich, wirklich nicht in Worte zu fassen was hier los ist. Und das Essen ist auch wieder lecker und nicht mehr so teuer.
Und dann wäre da noch er. Der wunderschöne Grand Canyon, der uns allerdings heute im Regen hat stehen lassen und die dicke Wolkenschicht uns den Ausflug ziemlich vermiest hat. Dafür, und das sag ich als absoluter Flugangsthase, war der Flug hin und zurück vom Canyon ein wahnsinniges Erlebnis. So eine geniale Landschaft habe ich selten gesehen. Da konnte ich sogar für einen Moment meine Flugangst vergessen. Höhenangst und einen Achterbahn tauglichen Bauch sollte man allerdings schon mitbringen.


Einer der zig Räume im Hotel New York New York.


New York?


Oder doch lieber Paris?

Bilder vom Canyon gibt es wohl morgen. Blogger will wieder nicht. Mpf.
Tourist or Terrorist?
Montag, August 14, 2006 - komponierte Piano um 9:30 PM
Notiz an mich selbst:

Sätze wie „Ich hab die Hosen bis zum Anschlag gestrichen voll.“ an amerikanischen Flughäfen tunlichst vermeiden.

Notiz Ende.
All you can´t eat
Sonntag, August 13, 2006 - komponierte Piano um 10:34 PM
Ich bin und habe es satt. Das Essen hier in den USA geht einfach gar nicht. Das meiste schmeckt grauenhaft und ist derartig verfettet, dass man schon vom hinschauen zunimmt und das, was gesund und weniger fettig ist, kostet so viel wie ein Kleinwagen. Für vier Personen 70$ für ein Frühstück??? Ein Orangesaft 6$? Und der ist nicht mal frisch gepresst und wird in billigen Plastikbechern serviert. So schön Kalifornien ist, vom Essen verstehen die Amis leider nichts oder nur bedingt. Gestern haben wir wenigstens einen guten Italiener gefunden, der halbwegs bezahlbar ist. Da werden wir heute Abend wieder hingehen. Hab gehört, daß es in Las Vegas sehr viele „All you can eat“ Buffets gibt. Na hoffentlich kann man das Zeug auch essen. Aber mal abgesehen vom schlechten Essen ist San Francisco einfach toll. Waren gestern zehn Stunden unterwegs und haben dabei auch die Muir Woods besucht. Sehr beeindruckend diese Bäume, allerdings nicht ganz so groß wie die Mammutbäume. Morgen geht’s nach Las Vegas. Freue mich schon auf die 42 Grad im Schatten…


Muir Woods.


Ähm... Ok. Jetzt glaub ich auch, daß Bäume eine Seele haben.


Kennt vermutlich jeder.




Der Blick von Twin Peaks. Sehr beeindruckend und Pflicht für jeden Sisco-Besucher.
Great Sun, Franz is k.o.
Samstag, August 12, 2006 - komponierte Piano um 1:43 AM
Eine Bergwanderung ist doch was Schönes, wie ich einst schon schrieb. Wer dabei nicht auf grüne Wiesen und nette Kühe blicken will, kann in San Francisco ganz wunderbar wandern gehen. Hügel gibt es hier genug. Hatte mir schon überlegt mich einen runterkullern zu lassen, wie von der Alm, aber auf Grund des Straßenverkehrs habe ich mich dann umentschieden. Ich muß sagen, neben NY die schönste Stadt, die ich bisher gesehen habe.


Coit Tower. Dieser hat seinen Namen vermutlich aus dem Bayerischen, denn koit is es da obn fei scho.


Der Blick vom Coit Tower.


Essen in Chinatown – ein Abenteuer. Was darf´s denn heute sein? Getrocknete Seepferdchen oder lieber doch Babyschildkröte am Spieß?


Es juckt. Alda kratz!


Eigenheim-Delux. Eine gemütliche Zelle in Block B.


Viktorianische Häuser.


Morgen gibt es die Stadtrundfahrt und eine Expedition in die Muir Woods.

PS: Arrgghh! Stelle gerade fest, dass ich anscheinend keinen Platz mehr habe und keine Bilder mehr hochladen kann. Obwohl die Bilder sehr klein sind. Oje...
Is your wood in the east, Clint?
Donnerstag, August 10, 2006 - komponierte Piano um 5:59 AM
Von wegen sechs Stunden. Neun haben wir heute gebraucht um nach Carmel zu kommen. Immer an der Küstenstraße entlang. Schön für die Augen, schlecht für den Magen. Extrem kurvenreich, so wie die meisten Weibchen in Hollywood. Übrigens hat Carmel auch was von Hollywood. Die Häuser hier sehen absolut unecht aus. Irgendwie klein und als wären sie aus Plastik. Vielleicht wohnen dort Zwerge. Und die Vorfahrtregeln wurden bis heute auch nicht geklärt. Ich habe noch nie so viele Stopschilder gesehen wie hier. Dabei müssen alle Autos an der Kreuzung anhalten. Man schaut sich an und irgendwer fährt dann halt los. So kann es schnell passieren, wie wir heute live mitbekommen haben, dass sich ein Fußgänger auf der Motorhaube wieder findet. Da hat der damalige Bürgermeister Clint Eastwood wohl was versäumt zu regeln. Trotz der kleinen Mängel eine wunderschöne Landschaft wie unschwer zu erkennen ist und derer es keiner Worte bedarf.











Morgen kommen wir dann hoffentlich in San Francisco an...
Strike like a bee
Mittwoch, August 09, 2006 - komponierte Piano um 6:14 AM
Froh bin ich, daß dieser Tag vorbei ist. Weniger wegen der Universal Studios; die waren eigentlich recht interessant. Besonders weil dort gerade „Desperate Housewifes“ gedreht wurde. Allerdings war ich a) doch sehr geschockt über die fetten Leute, die scheinbar überhaupt kein Körpergefühl besitzen und es nicht stört, wenn der wabbelige, vor fett glänzende Bauch über die Hose quillt. Die pfeifen sich dabei noch in aller Seelenruhe ein Eis rein und b) ist mein von der Biene oder Wespe oder was auch immer gestochener Fuß mittlerweile zur stattlichen Schuhgröße von 48 mutiert. Einziger Vorteil: ein Huckepack-Ritt über den Sunset Blv. Da können selbst die Bonzen mit ihren Prollmöhren nicht mithalten. Auch wenn es ein äußerst schmerzhafter Tag war – die Universal Studios sollte man nicht verpassen.





Fischtag in den Universal Studios. Hai nach Müllerin-Art.


Das Set aus Krieg der Welten. Für meine Flugangst genau das Richtige. Tom Cruise war auf Grund seiner geringen Körpergröße nicht auffindbar.


Riesen-Trostpflaster nebenbei: ein Treffen mit Gabriel Mann. Der war letzten Sommer mit Alanis Morissette unterwegs und ist ein unglaublich genialer Musiker!

Morgen geht’s die Küste rauf nach Car(a)mel.
USAua!
Dienstag, August 08, 2006 - komponierte Piano um 2:29 AM
Gestern wundert man sich noch, dass es anscheinend keine Wespen in L.A. gibt, heute tritt man am Strand auf eine, die einen schön in die Fußsohle sticht. Schnell ins kühle Wasser rennen und feststellen, daß die Kombination „Frisch rasierte Beine + Salzwasser“ eine Ausgeburt der Hölle ist. So humpelt man von Strand zu Strand und holt sich noch nen Sonnenbrand.




Posing on the beach.


Äh. Und was ist wenn ich mal niesen muß?


Malibu Beach. Sehr enttäuschend. Wollte schon so tun als ob ich ertrinke in der Hoffnung, daß mich ein muskulöser Typ rettet. Aber da war nur so eine häßliche Ami-Blondine im roten Badeanzug. Von der wollte ich nicht gerettet werden. Und nein - ich habe keine Fotos von ihr gemacht.



Morgen geht´s in die Universal Studios. Ohne Wespen hoffe ich.
USAaarrghh!
Montag, August 07, 2006 - komponierte Piano um 2:19 AM
Der erste Tag in L.A. und ich werde verrückt. Waren in der Saddle Ranch frühstücken. Dabei dachte ich an ein leichtes Essen. Ein wenig Eier, etwas O-Saft ein Brötchen. Aber bei der Bestellung ist was schief gegangen.


Der seltsame Blick der Kellnerin bei der Bestellung hätte mir zu denken geben sollen.

Jetzt traue ich keinem Brötchen mehr und trete in den Hungerstreik. Weiß ich was sich in dem Brötchen befindet? Vermutlich ist es kein normales Brötchen, sondern eine Karamel-Butter-Zimt-Zucker-Sirup-Kalorienbombe. Von außen betrachtet ganz harmlos und wenn man rein beißt trifft einen der Schlag.



Waren noch eben beim Walk of Fame und dem Graumann´s Chinese Theatre. Bin dabei mit Spiderman kollidiert. Er krabbelt schon wieder.



Mein großes Vorbild. *Schmatz! Schmatz!*



Morgen geht´s zum Strand...bin schon mal gespannt.
Bollywood?
Sonntag, August 06, 2006 - komponierte Piano um 2:42 AM
Just in diesem Moment im Hotel angekommen. Mitten in West Hollywood. Doch ich muß mich wundern. So viele Japaner und vor allem Inder hier. Wenn die Inder jetzt auch noch anfangen zu singen und zu tanzen, dann weiß ich sicher, daß sich der Pilot verflogen hat. Wenigstens sind wir nicht abgestürzt...
Fotos gibt es in den kommenden Tagen. Ganz viele.
Porn in the USA
Freitag, August 04, 2006 - komponierte Piano um 12:11 AM


Am Samstag geht es für zwei Wochen nach Kalifornien. Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. Im Ami-Land wartet das große Geld. In L.A. gehe ich nach Hollywood und werde Schauspielerin. Oder Porno-Produzentin. Total easy. In San Francisco mache ich eine Gay-Bar auf, das Klientel ist massig vorhanden. Und in Las Vegas mache ich meine Millionen beim Glücksspiel oder raube eines der Casinos aus. Weiß gar nicht, warum die Leute immer jammern. Ideen muß man haben. Und ein bißchen Größenwahn. So machen die Leute das im Ami-Land ja auch. Überhaupt: So ist Amerika erst entstanden.

Ein bißchen Angst hab ich allerdings schon vor dem Fliegen. Weiß ich wer da vorne im Cockpit sitzt? Es wäre anzunehmen, daß der Pilot Interesse an seinem eigenen Leben hat und sich deshalb Mühe gibt, heil anzukommen. Was aber wenn er Alkoholiker ist? Vielleicht hat er Schulden, seine Frau hat ihn betrogen und zieht demnächst mit beiden Kindern aus. Und während des Fluges stellt er fest, daß sie ihn mit dem Co-Piloten betrogen hat. Dann erwürgt er ihn und stellt fest, daß er die Maschine nicht alleine landen kann…und ausgeraubt werden wir auch in L.A.
Ich hab das Stöckchen, ich hab´s!
Donnerstag, August 03, 2006 - komponierte Piano um 4:33 PM
Mein Hund hat mich das apportieren gelehrt, daher hab ich das Stöckchen gefangen, welches dieser jener mir zugeworfen hat.

Warum bloggst Du?
Vermutlich a) wie die meisten Blogger der Selbstdarstellung wegen b) weil mich diese jene Dame damit infiziert hat und c) weil es einfach Spaß macht.

Seit wann bloggst Du?
Seit dem 16.3.2006. Kurz nach Beginn bei der GameStar.

Selbstportrait:
Oben rechts.

Warum lesen Leute Deinen Blog?
Das frag ich mich auch. Vermutlich weil ich bei der GameStar war.

Welches war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
»Wenn der Slip aus der Hose schaut«. Ähm.
Favorit: »Kuh aus Pappe basteln« Das hätte ich ja mal gerne gesehen.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Ach…eigentlich keiner. Die sind alle so toll, denen muss man einfach Aufmerksamkeit schenken ;-)

Dein aktuelles Lieblingsblog?
Derzeit womöglich Petras.

Welches Blog hast Du zuletzt gelesen?
Diesen.

Wie viele Feeds hast Du gerade abonniert?
Gar keine.

An welche vier Blogger gibst Du das Stöckchen weiter und warum?
An die mit der Dampflok. Weil sie sich um meinen Hasen kümmert und Aufmerksamkeit verdient während ich weg bin.

Pascal, weil er mein Zocker-Schatz ist und ich ihn versetzt habe.

Daniel, damit er sich an seinem neuen Counter erfreuen kann.

McKenna, weil er mich drauf hingewiesen hat, daß es vier und nicht drei sind. :-)
Lackaffe
Mittwoch, August 02, 2006 - komponierte Piano um 9:51 PM
Soeben festgestellt: Kleine Jungs mit kleinen Pistolen und kleinen Gummigeschossen können große Lackschäden in rechte Autotür schiessen.
Wasauchimmer-Schutz
Der Tittenfisch


Der Tittenfisch aus der Familie der Oktopussys ernährt sich hauptsächlich von Silikon und ist deshalb häufig in der Nähe von Ramona D. anzutrfeffen. Trotz seiner giftigen Zitzen wurde er von Busengrapschern fast völlig ausgerottet.

Das Brustwarzenschwein


Das Brustwarzenschwein aus der Familie der Zitzensäue ist im Niedersacksischen Nuckeln zu Hause. Bei Kälte können seine erigierten Nippel die Größe von Träckerventilen erreichen. Leider ist das Brustwarzenschwein fast völlig vom Piercen bedroht.

Gefunden beim Schwachsinn-Verteiler

 




 

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