Pia-no
Zwischenstopp auf Planet Erde
 
 
Schneeee! Mann...
Freitag, Juni 30, 2006 - komponierte Piano um 12:14 AM
Der Schneemann stand im Schnee und fror. Brrrr, es war aber auch ein kalter Winter. Da stand er so. Allein und ein wenig traurig darüber. Die Schneemannfrau, nicht dass sie ein Zwitter gewesen wäre, sondern viel mehr der Sprache wegen, war schon längst in einer lauen Periode geschmolzen. War ja auch nicht so groß wie er. So stand er da. Der Schneemann. Mit seiner Karottennase und den Pflaumenäuglein. Da kam eines Tages ein Kaninchen vorbei gehoppelt und blieb vor dem Schneemann stehen.

„Hey du.“ sagte das Kaninchen.
„Ja?“
„Gib mir deine Nase“
„Meine was?“
„Na deine Nase.“
„Aber…die brauch ich doch, meine Nase“
„Ist mir egal. Ich hab Hunger, also her damit.“
„Nein“
„OK, dann werde ich dich aus dem Weg schaffen“
„Hahahah, wie willst du das denn machen? Du bist ein Kaninchen!“
„Jetzt gibt mir deine Nase, sofort!“
„Nein, das werde ich auf gar keinen Fall tun!“
„Ok, dann muss ich es tun…“
Der Schneemann lächelte herablassend.

Da zückte das Kaninchen einen batteriebetriebenen Fön, fönte den Schneemann zu Tode und aß die Karotte.

Und die Moral von der Geschicht´? - Hab niemals eine Karotte im Gesicht.
Und was lernen wir daraus? - Schneemann sein ist scheiße.
PS: Und Kaninchen ab und zu böse.
Und sonst? Alles klar?
Donnerstag, Juni 29, 2006 - komponierte Piano um 12:17 AM
Telefon.

Er: „Hey wie geht’s dir? Alles klar bei dir?“

Ich: “Ja, klar. Praktikum bei der GameStar macht super viel Spaß.“

Er: “Ja, macht Spaß? Cool. Und sonst? Alles klar bei dir?“

Hm, hat er das nicht gerade schon mal gefragt?

Ich: “Ja, paßt schon.“

Er: “Schön…..und sonst alles klar bei dir?“

Ich glaub ich hab ein déjà vu.

Ich: “…ja, wunderbar. Bin viel am Chiemsee und so.„

Er: “Cool. Und…sonst alles klar bei dir?“

Sach ma Alda, willst du mich verarschen oder was?

Ich: “..äh…ja….“

Er: “Gut….und…..hm….

…..hast du deinen Freund noch?“

*KLICK* Ahhhh, daher weht der Wind.
Liebe Männer, wieso schafft ihr es eigentlich nicht einfach mal das zu fragen oder zu sagen was ihr wirklich wollt. Wenn Mann zufällig in einer Stadt unterwegs ist in der eine ganz liebreizende Dame wohnt, warum schafft Mann es nicht sie zu fragen, ob sie sich zum Kaffee treffen wollen? Und warum schafft Mann es erst nach insgesamt rund 15 mal fragen „Und sonst? Alles klar bei dir?“ mit der eigentlichen Frage rauszurücken?

Irgendwann ist es nämlich zu spät.
Alles kirschrot
Dienstag, Juni 27, 2006 - komponierte Piano um 11:26 PM
An Tagen wie diesem ist es ausgezeichnet in der U-Bahnstation rote Haribo Gummikirschen an die Wand zu werfen und sich daran zu erfreuen wie diese daran kleben bleiben. Tage wie dieser haben so etwas verdammt nötig.
Einkaufen leicht gemacht
Montag, Juni 26, 2006 - komponierte Piano um 10:38 AM
Ich finde es extrem verwirrend. Auf den Verpackungen für figurbewusste Menschen steht oft das Wörtchen „leicht“ drauf. Ich finde das äußerst zweideutig. Man stelle sich vor, Oma Hildegard geht mit ihrem Holzkörbchen, welches ihr Mann während des Krieges für sie geschnitzt hat und kurze Zeit später leider verstorben ist (also der Mann - nicht das Körbchen), einkaufen. Sie geht also durch die Reihen und schaut, was sie alles einkaufen will. Dabei entdeckt sie, dass auf unterschiedlichen Verpackungen „leicht“ oder „extra leicht“ steht. Oma Hildegard freut sich und greift selbstverständlich zu den Leicht-Produkten. Nicht aber, weil sie ihren 80 Jahre alten runzeligen Körper einer Diät unterziehen will, vielmehr weil sie meint, dass sie dann nicht so schwer zu tragen hat mit ihrem Holzkörbchen. Käse der „leicht“ ist, wiegt nicht so viel wie normaler Käse. Nachdem sie den genauso schweren Korb mit den Leicht-Produkten nach Hause geschleppt hat, bereitet sich Oma Hildegard dann ein Butterbrötchen mit leichter Margarine und leichtem Käse zu. Dabei muss sie sich wundern, dass das Brötchen einfach nur scheisse schmeckt.

Und überhaupt: Warum mustert die Trulla hinter mir an der Kasse alle Sachen, die ich auf das Gummiband lege? Was geht DIE das an was ICH esse?
Erdbeermarmelade. Ich esse gerne Erdbeermarmelade. Die extra schwere.
Oleeeeeeeee´!
Samstag, Juni 24, 2006 - komponierte Piano um 8:46 PM
„Ihr seid nur ein Möbellieferant, Möbellieferant, Möbellieferant!
Ihr könnt schon mal den Volvo tanken!
Oh, wie ist das schön! Oh, wie ist das schön! So was haben wir schon lang nicht mehr gesehn´, lang nicht mehr gesehn´! Schaaaalaalaa!“


Da muss ich mir doch selber mal auf die Schulter klopfen. Das hab ich gut gemacht, ich Mönchin. Hab mich heute besonders um Poldi gekümmert, da der das letzte Mal so grotten-schlecht gespielt hat. Und? Prima hat er das gemacht. Und beim Elfmeter, ha! Nichts leichter als das. Nen kleinen Blackout draufgehauen, fertig. Alles easy…schaaalllaalllaaa…schade eigentlich, dass es jetzt am Freitag aus und vorbei ist. Da ist dann das ganze Wochenende schlechte Stimmung.
Picknick auf dem Lande
Wir über die Felder latschend.
Er: „Hier links rauf. Die Wiese ist schön.“
Ich: “Ne, da ist die olle Oma. Die kann uns von ihrem Hof aus beobachten. Das macht die immer wenn jemand bei ihr über das Feld läuft. Lieber weiter weg.“
Er, mich ungläubig anschauend: „Ah…ok…“
Ich: “Die Wiese dahinten. Die ist schön abgemäht und weit genug weg.“

Wunderbares Picknick gemacht.

Auf dem Weg nach Hause kommt olle Oma mit dem Mega-Hyper-Feldstecher aus ihrem Kabuff gerannt: “Tschuldigen Sie, jetzt muss ich Sie aber mal was fragen“
Ich:“…ja…?“
Sie: “Sie haben ja da hinten gerade Picknick auf der Wiese gemacht, da haben Sie aber nichts zurückgelassen, oder?“

Doch. Den Schafskäse und einen Fleischsalat. Wissen Sie, ich wollte schon immer mal wissen ob a.) die Schafe ihren eigenen Käse fressen und b.) ob aus dem Fleischsalt mal ein Bäumchen wächst und wie das dann aussieht, das Bäumchen.

Ich freundlich lächelnd: „Nein, wir haben selbstverständlich alles mitgenommen“
Sie: “Ah, sehr gut. Wiedersehen.“
Er mich fassungslos anschauend: „Omg..“

So ist das eben hier auf dem Land. Da darf man es sich allerdings nicht mit den Leuten verscherzen. So was spricht sich in Windeseile rum und man hat das ganze Dorf gegen sich. Da spreche ich aus Erfahrung, wobei ich erstaunt war, dass sämtliche Dörfer zu mir gehalten haben, als ich dem Bauern gesagt habe, dass er mich mal kreuzweise an verschiedenen Stellen an denen bestimmt keine Sonne hinscheint lecken kann.

Dennoch: Immer lächeln und nicken.
Entscheidungen fürs Leben
Donnerstag, Juni 22, 2006 - komponierte Piano um 9:57 PM


Grad mal ein Riesen-Schnitzel und eine Ladung Pommes verputzt. Wieso musste ich dabei wieder an die lieben Kollegen und speziell an Herrn Siegismund denken? So ein Schnitzelchen gibt mir Kraft für Samstag. Damit ich auch genug Energie hab für die ganzen Zaubersprüche. Á propos: Habe gerade gesehen, dass meine Karte mittlerweile 800 Euro wert ist. Hm…800 Euro, dafür würde ich 76,19 Riesen-Schnitzel bekommen. WM oder Riesen-Schnitzel, WM oder Riesen-Schnitzel, WM oder Riesen-Schnitzel, WM oder Riesen-Schnitzel?? Hach…immer diese schwierigen Entscheidungen.

PS: Liegt es an meinen komischen Gedanken oder sieht das Schnitzel irgendwie, naja…seltsam aus?
Die WM-doch gerettet!
Mittwoch, Juni 21, 2006 - komponierte Piano um 7:54 PM
Hier mal ein Plan, den Kollegin Schmitz und ich ausgeheckt haben, wie wir trotz meines Stadionbesuches die WM gewinnen könnten.

Die schwedischen Stürmer belege ich mit „Siegel des Ruins“ : Der Gegner erleidet heiligen Schaden und wird zu Boden geworfen, wenn er gerade angreift.

Weiterhin belege ich diese mit „Ungeschick“: 4-8 Sekunden wird der Angreifer unterbrochen und zu Boden geworfen.

Die deutschen Stürmer belege ich mit „Stärke der Ehre“: Solange diese Verzauberung aufrecht erhalten bleibt, fügt der Stürmer beim Nahkampf 1-10 Punkte schaden zu.

Bei einem Angriff auf das deutsche Tor belege ich die deutsche Abwehr mit „Aegis“: 5-11 Sekunden erhalten diese eine 50% Chance den Angriff zu blocken.

Gefaulte Spieler unserer Mannschaft belege ich mit „Leiden heilen“: Blutung, Verkrüppelung oder tiefe Wunden werden geheilt.

Anwendung speziell auf „Ich kann nicht Fussballspielen-Podolski“ „Verhexung Entfernen“ (Vielleicht klappt´s dann mit dem Spielen)

Auf das gegnerische Mittelfeld wende ich die Fertigkeit „Ablenkung“ an: Alle seine Fertigkeiten, wie Übersteiger oder tunneln, brauchen das nächste Mal 10-56 zusätzliche Sekunden zum wiederaufladen.

Bei einer Ecke auf das schwedische Tor, belege ich alle gegnerischen Spieler mit „Geteilte Bürde“: 5-20 Sekunden lang bewegt sich der Gegner und alle umstehenden Feinde um 50% langsamer.

Den Torwart belege ich derweilen mit „Beruhigende Bilder“: 8-20 Sekunden können der anvisierte Gegner und alle umstehenden Gegner kein Adrenalin bekommen.

Generell belege ich alle schwedischen Spieler mit „Rückschlag“: 10 Sekunden lang erhält der Gegner für jeden gewirkten Trick 35-140 Punkte Schaden. Da sollte man sich das mit der Blutgrätsche nochmal überlegen.

Wenn das nix wird am Samstag, dann habe ich als Monk versagt.
WM adé!
Dienstag, Juni 20, 2006 - komponierte Piano um 11:06 PM
So, nun ist es raus: Am Samstag sehe ich Deutschland gegen Schweden im Stadion. Schade eigentlich. Das war´s dann für Deutschland. Immer nämlich wenn ich live dabei bin, verliert entweder Bayern oder dann eben morgen Deutschland. Aber ich sehe jetzt auch nicht ein deswegen zu Hause zu bleiben. Bei aller Liebe. Nö.
Krapfen bei GameStar
Montag, Juni 19, 2006 - komponierte Piano um 7:17 PM
Ich weiß gar nicht mehr so genau über was der Herr links im Bild und meine Wenigkeit in dem Moment der Aufnahme dieses, ja fast schon philosophischen Gespräches, geredet haben. Aber die Interpretation von jenem Herrn kann schon hinkommen. Wobei mich das Wort Krapfen wiederrum an das Wort Karpfen erinnert. Hm. Vielleicht war es ja ein Krapfen mit Karpfenfüllung. Oder so ähnlich.


Verkrampft nochmal
Sonntag, Juni 18, 2006 - komponierte Piano um 10:02 AM
Es gibt doch nichts Schöneres als mitten in der Nacht durch den übelsten, fiesesten und gemeinsten Wadenkrampf aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, den die Welt jemals gespürt hat. Das noch Schönere daran ist, dass man in diesem Moment eigentlich nicht viel machen kann außer zu schreien. Was wiederrum nicht geht, da Schatz so friedlich schläft und man ja ein rücksichtsvoller Mensch ist. Also ins Kopfkissen beißen und abwarten. Nach 20 Sekunden, sie einem vorkommen wie 2 Stunden, ist dann auch alles wieder vorbei. Naja fast alles. Jetzt hat man noch ein Woche lang so einen Muskelkater, dass man kaum laufen kann. Speziell in meinem Fall eigentlich ungünstig, da ich morgen nicht davonrennen kann, wenn mich diverse Kollegen umbringen und dann aufessen wollen.
Käng, gib Ruh!
Freitag, Juni 16, 2006 - komponierte Piano um 2:03 PM

Huch! Was entdecke ich da, als ich alte Fotos durchforste. Das war wohl in Australien, als ich neun Jahre alt war. Ich kann mich noch daran erinnern, als das Foto gemacht wurde. Weniger weil ich das erste und vermutlich auch das letzte Mal in meinem Leben ein Känguru gestreichelt habe, vielmehr weil ich, oder besser meine Mami herausgefunden hat, warum man den lieben Tierchen nachsagt, sie würden boxen. Meine Wenigkeit nämlich war neugierig und vielleicht auch ein bisschen frech und öffnete von einem der reizenden Viecher den Beutel. Naja, da schaute so ein unwahrscheinlich riesiger Fuß raus und ich wollte ganz einfach wissen wem der gehört. Ich klappte also den Beutel von Mama-Ru auf und mir schauten zwei große pechschwarze Äuglein entgegen, umgeben von zwei noch größeren Ohren. Das war zum knutschen süß! Ganz verzückt von diesem Anblick lief ich zu meiner Mutter. Die ging zu Mama-Ru und griff in Richtung Beutel. Das passte Mama-Ru wohl nicht so ganz und sie verpasste meiner Mutter einen ordentlichen Box-Kick mit ihren Vorderpfoten.
Das ist gar nicht ungefährlich, weil die Biester keineswegs Angst haben, sondern einfach das Prügeln anfangen und das auch noch ohne Vorwarnung. Den Koala zu streicheln hat sich meine Mutter dann gespart. Da wurde uns von Vornhinein gesagt, er würde beißen.
Black Jack
Donnerstag, Juni 15, 2006 - komponierte Piano um 3:41 PM
Der Schwarze brutzelt im Biergarten die Spare-Ribs.
Fresssack: „Eine Portion Spare-Ribs.“
Er: „Sofort.“
Fresssack: “Aber bitte nicht ganz so schwarz.“
Er auf seinen eigenen Unterarm zeigend: „So schwarz oder heller?“

Autsch.
Tage wie dieser
Mittwoch, Juni 14, 2006 - komponierte Piano um 3:59 PM
Es gibt Tag im Leben, die sollte es eigentlich gar nicht geben dürfen. Gestern, da war so ein Tag. Froher Dinge wie immer gehe ich zur Arbeit und freue sich riesig, weil ich ein neues echt mal cooles Spiel spielen darf. Da das auf Hugo dem Praktikantenrechner aber nicht läuft (ich bitte zu beachten, daß ich an dieser Stelle keineswegs herablassende Bemerkungen über Hugo fallen gelassen habe), bekomme ich tatsächlich den Leser-Tester-Rechner. Irgendwas ist allerdings während der Installation schief gelaufen, denn der Leser-Tester-Rechner, nennen wir ihn mal Hans, startet nun nicht mehr. Naja liebe Leser-Tester, dann dürft ihr das nächste Mal eben zur Abwechslung ein Brettspiel testen. Ich hab irgendwo mal gelesen, daß es da ganz Lustige geben soll….
Später fange ich an was zu kopieren. Nach dem ersten Blatt war aber Schluß. Kein Papier mehr. Neues geholt und nachgefüllt. Displayanzeige: „Fadal Error“. Das kam mir so verdammt bekannt vor…Isa(r), an welche ich mich vielleicht später noch legen werde, hat es dann zum Glück richten können.
Zu meiner Freude erklärte sich ein wenig später das Schmitzchen bereit, mir ihren Ex-Rechner zu geben. Ich also unda de Tisch gekrochen und Kabel angestöpselt. *Blong!* Mir dabei ordentlich den Kopf an der Tischplatte angehauen. Stille. Das Schitzchen:“Du hast dir gerade den Kopf an der Tischplatte angehauen, oder? Gnihihihi…“ „Ja….mpf..“ *tränenrunterschluck*

Und was lernen wir aus so einem Tag: Das Grüne muß immer in das Grüne.
Menschenbilder
Montag, Juni 12, 2006 - komponierte Piano um 11:32 PM
Den kleinen Prinzen schätze ich doch sehr. Ich bin ihm nämlich begegnet als ich acht oder neun Jahre alt war. Wir hatten ein sehr schöne Zeit, aber nach zwei oder drei Jahren, ich weiß nicht mehr so genau, mußte er wieder auf seinen Planten zurück. Hätte ich mir auch denken können. Stand ja so geschrieben. Traurig bin ich bis heute darüber, weil er mir an so manchen Tagen doch sehr fehlt.

Beeindruckend fand ich besonders, daß wir die selben Ansichten hatten, was die Wesen angeht, die sich Menschen nennen. Da gibt es ganz unterschiedliche auf diesem Planeten. Zum Beispiel den König, dem es nur darum geht, über Alles zu herrschen, wobei dieses „Alles“ nichts ist, und Nichts alles ist und der von der wirklichen Welt keine Vorstellung hat. Sein Umgang mit den Menschen beschränkt sich allein auf die Frage, wozu er sie ihm Rahmen seiner fiktiven Machtinteressen gebrauchen und einsetzen kann.

Der Eitle, der nur bewunder werden will und der nichts anderes hört als Lobreden, wobei man in seinem Gehabe um sich selbst die peinigende Grausamkeit seiner Selbstzweifel, die Unfähigkeit sich selber anzuerkennen, seine tödliche Angst vor Verachtung und Mißachtung erkennen muß.

Der Säufer, der sich allein in seinem Teufelskreis dreht. Der sich betrinkt, weil er sich schämt und sich schämt, weil er sich betrinkt. Es ist die haltlose Gier nach Selbstvergessenheit und Selbstauslöschung, die verzweifelte Sehnsucht, eine Tat zu vollbringen, die es erlauben würde die überhöhten Ansprüche an sich selbst abzubauen und ein Vertrauen in den Wert seiner Person zu bekommen, das groß genug wäre, ihm selbst einen gewissen Halt und Treue zu verschaffen, um dadurch die elbstmörderischen Kettenglieder seiner unausweichlichen Frustration zu zersprengen.

Der Geograph, der mich ein wenig an jene Menschen erinnert, die sich Psychologen oder Therapeuten nennen und nur „Wichtiges“ notieren. Dinge, die aktuell und nicht vergänglich sind, wobei es doch gerade die Vergangenheit ist, die mit uns wächst und uns das ganze Leben lang begleitet. Für diese Menschen ist das wirkliche Leben Zeitverschwendung. Für müßiges Herumgelaufen und das In-Erfahrung-Bringen des Lebens haben sie keine Zeit. Sie sind sich zu schade für wirkliche Erfahrungen, da es doch ihre Aufgabe ist, die Erfahrungen Anderer zu beurteilen und festzuhalten. Es ist die Angst vor der Wirklichkeit, der Tiefe der Gefühle, vor der Weite der Sehnsucht, vor der Höhe der Begeisterung, fast eine Art Phobie vor allem nicht exakt Bestimmbaren, Vergänglichen, Schwebenden.

Ja…so ist das, kleiner Prinz. Genau so wie wir es immer gesagt haben.
Spühl, Maschine!
Sonntag, Juni 11, 2006 - komponierte Piano um 1:09 PM
So eine Spülmaschine zu bedienen ist doch eigentlich Idiotensicher:

• Man stelle schmutziges Geschirr, oder wahlweise auch eine versiffte Tastatur von Logitech, hinein.
• Anschließend stelle man die Maschine auf Waschgang B, Spargang.
• Calgon Powerball Classic in die kleine Klappe geben.
• Schließen, anschalten, fertig.
• Dann gehe man vielleicht Radfahren, Einkaufen oder Eisessen und freue sich,
dass alles sauber ist wenn man wieder heim kommt.
• Man freue sich weniger, wenn man heim kommt und die Küche komplett unter
Schaum steht und die liebe Maschine immer mehr Schaum, kombiniert mit
rülpsenden Geräuschen, von sich gibt.
• Überlegen warum Maschine das zum Teufel angerichtet hat.
• Schnell das Teil ausstellen und Anleitung rauskramen.
• Nachschauen, ob Waschgang B tatsächlich Spargang ist und nicht der „Ich putz
mal grad die ganze Küche"-Gang.
• Feststellen, dass alles korrekt ist.
• Wieder Überlegen.
• Zufällig Verpackung von benutztem Calgon-Bällchen sehen und merken, dass
diese sich von den anderen 50 im Karton unterscheidet.
• Lesen: Super-Hyper-Calgon Powerball. Nur in Verbindung mit destilliertem
Wasser und spezieller Ultra-Spülmaschine benutzen.
• Aufs Klo gehen und sich übergeben.
• Sich fragen, warum Macher von Calgon doof sind, und Probe-Hyper-Powerball
zwischen Classic-Powerballs legen.
• Tücher holen und Küchen trocknen.
• Und trocknen.
• Und trocknen.
• Und trocknen…
Google, die blöde Kuh!
Freitag, Juni 09, 2006 - komponierte Piano um 9:17 AM
Hier kommen tatsächlich Menschen über Google hin, die eine lebensechte Kuh aus Pappe basteln wollen. Klar…das hab ich schon so oft gemacht, daß ich hier mal eben eine ganz simple Anleitung dafür habe. Für Alle, die auch schon mal ne Kuh basteln wollten...

Man fahre zu Bauer Hühnchen und klaue Kuh Elmi. Man lege einen ausreichend großen Karton auf den Boden und versuche Kuh Elmi möglichst drei Beine auf einmal zu stellen, um sie seitlich auf die Pappe fallen zu lassen. Mindestens fünf Leute sollten sich sofort auf Elmi setzen, damit diese nicht mehr aufstehen kann. Anschließend nehme man ein Messer und schneide Elmis Umriss aus. Die fünf Menschen, die es sich mittlerweile mit Picknick-Korb und Bier auf Elmi gemütlich gemacht haben, sollten möglichst gleichzeitig das Rindsleder verlassen, um eine eventuelle Zerquetschung unter Elmi zu vermeiden. Elmi zu Bauer Hühnchen zurückbringen und die Pappe noch mit braun-weißer oder schwarz-weißer, ganz nach Lust und Laune, Farbe anmalen. Falls Bauer Hühnchen zufällig wie meine Wenigkeit ein Paar Kuhhörner auf Vorrat hat, kann man diese noch mit UHU dran kleben. Ansonsten würde ich die Hörner weglassen, sind zu gefährlich und viele Kühe in Bayern besitzen eh keine Hörner mehr. So. Ich hoffe, das hat Allen weitergeholfen. Wie man eine CD gegen Harndrang bespielt erfahren Sie vielleicht hier.
Tag der offenen Tür bei GS
Donnerstag, Juni 08, 2006 - komponierte Piano um 8:47 PM
Ui, war das spaßig heute beim Tag der offenen Tür in der GameStar Redaktion. Auch wenn der Anfang ein wenig verklemmt war. Ich gehe nach unten und es stehen gut 25 Leser vor mir. Keiner kennt Niemanden. Was soll man da sagen? Da kam der Herr M.S. vorbei, mit seinem Köfferchen und wollte sich gerade aus dem Staub machen. Der gab sich ordentlich Mühe die Situation aufzulockern und stellte so Fragen wie: „Und? Wo kemts es her? Kemt´s ihr olle aus Minga?“ Hmpf. Irgendwann ging er dann mir samt seinem rollenden Köfferchen von dannen und ich stand wieder alleine da. Zum Glück kam Frau Schmitz daher. Darüber war ich froh, auch wenn sie die gleichen Fragen wie Herr S. stellte. Konnte sie ja nicht riechen, die Fragen. In dem Moment war eh alles Banane. Im Laufe des Tages hat sich die Lage deutlich gelockert und ich muss sagen, dass ich es extrem nett fand. Sehr coole Leser haben wir. Hätte ich nicht gedacht. Haben interessante Fragen gestellt und ich denke auch Spaß gehabt. Á propos Fragen: Als ich neulich im Aufzug stand, habe ich mich gefragt, warum der Aufzug eigentlich Aufzug heißt und nicht Abzug. Oder Auf-und-Abzug. Oder Raufzug. Warum heißt der Hering, Hering und nicht Hinring oder Frauring. Und überhaupt: Warum stellen mich diverse Bandkollegen beim Auftritt (warum nicht Abtritt?) als mazedonische Putze in einem Wanderzirkus vor?
Römisches Marketing
Mittwoch, Juni 07, 2006 - komponierte Piano um 2:28 PM
Potzblitz! Das nenne ich Marketing! Wenn diese Firma nicht die Nummer Eins der Fahrradverleiher in Italien ist, dann weiß ich auch nicht. So eine Wahnsinns-Werbung hab ich selten gesehen.

Der Peter brennt!
Montag, Juni 05, 2006 - komponierte Piano um 4:10 PM
Hach, in nicht ganz zwei Wochen ist es wieder soweit. Da werden rund um den Chiemsee die Feuer entfacht und sämtliche Strohpuppen vernichtet. Warum das so ist? Das ist ganz einfach ein Brauch, der böse Dämonen und feindliche Naturmächte abhalten soll. Bei dem Wetter ist das auch dringend nötig, wobei man statt Strohpuppen zu verbrennen, doch einfach mal das Auto stehen lassen sollte. Wie dem auch sei. Es ist immer wunderschön. Gutes Essen und Trinken und…



...wenn die Sonne den See in ein sanftes Rot taucht und die ersten Sterne am Himmel erwachen…



...wird das rund sechs Meter hohe Feuer direkt am Strand angezündet.







Romantik pur.
WOW vs GW
Sonntag, Juni 04, 2006 - komponierte Piano um 11:58 AM
So. Das hat mir dieser nette Herr geschickt. Sehr genial.
Isch mach disch platt!
Samstag, Juni 03, 2006 - komponierte Piano um 11:03 AM
Wäch! Ist das ekelig, wenn man die Hufe seines Pferdes auskratzt und einen zermatschten Vogel dabei rauspult. Ich bin mir sicher, dass es von meinem Pferdchen keine Absicht war. Auch wenn die Viecher ständig in seine Tränke und seinen Futternapf misten. Ein Mörder ist er nicht. Ganz anders hingegen war mein Ex-Pferd. Der machte es sich zum Hobby die friedlich vor sich hinpickenden Hühner über die Koppel zu jagen und möglichst platt zu treten. Irgendwann mal fing er an das Spielchen auch mit mir spielen zu wollen, wobei ich das Hünchen darstellte. Herrje waren das gekonnte Hechtsprünge unter dem Koppelzaun hindurch. Da mir aber das Spiel im Allgemeinen und die Rollenverteilung im Speziellen nicht gefielen, legte ich ihm nahe, es tunlichst zu unterlassen. Als er nicht hören wollte, war unsere Freundschaft gegessen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Naja, ganz so fies war ich nicht, aber ich habe ihn verschenkt und bis heute kein Wort mehr mit ihm geredet. Ätsch.
...und nun zum Wetter
Donnerstag, Juni 01, 2006 - komponierte Piano um 8:32 PM
Momentane Außentemperatur: 4,5 Grad
Himmel: Bewölkt, Regen und immer wieder leichter Hagel.
Datum: 01.Juni 2006.

Was ist daran komisch?

 




 

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