Hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal einen cholerischen Anfall beim Salat machen bekomme. 13 Menschen und keine will alles. Der eine will keinen Mais, der andere keine Zwiebeln, die nächste mag Paprika aber nur die rote und die gelbe, nicht die grüne. Der nächste mag keine Tomaten und der übernächste hasst Gurken. Scheinbar bin ich die einzige, die alles isst. Am besten ich bringe einfach nur den Salatkopf mit. Roh, ohne Alles. Dann kann sich jeder sein Salatblatt so anmachen wie er mag.
Archive for Dezember, 2006
Teurer Rat um Salat
Gesocks
Diese Socken mit den Gumminoppen unten dran finde ich genial. Man kann auf dem Parkett durchs Haus flitzen und kommt sich dabei vor wie Spiderman. Und kuschelig weich sind sie dabei auch noch. Gefährlich wird es nur, wenn man wieder Socken ohne Gumminoppen an hat. Unbewusst fühlt man sich nämlich immer noch wie Spiderman, düst um die Kurve um dann genau in der Biegung einen Geistesblitz zu haben der einem vermittelt, dass es einen gleich zerlegen wird. Autsch! Vielleicht sollte ich einfach den Parkettboden rausreißen und stattdessen den Boden mit Gumminoppen zukleben. Dann macht es auch nichts, wenn ich mal vergesse die Spiderman-Socken anzuziehen.
*Bam!* *Bam!* *Slatsch!*
Nach Jahren wieder angeschaut und ich war immer noch begeistert.
Rohe Weihnacht und ein fettiges Fest
Meine Güte bin ich vollgefressen! Diese verflixten Feiertage. Schlafen und Essen ist alles wozu ich komme. Sogar das Zocken wird zurückgeschraubt, weil ich mich mit meinem vollgestopften Bauch nicht aus dem Bett erheben kann. Hummer, Ente, Putenbraten, Gans, Scampi…ich kann nicht mehr. Daher habe ich beschlossen mir heute Nachmittag mal was „normales“ zu machen. Tortellini mit Käsefüllung dazu Käsesauce und eine dicke Schicht Parmesan oben drauf. Dass so viel Käse “high” macht, wusste ich allerdings nicht. Ok, Zettel rauskramen, aufschreiben:
Vorsätze für das neue Jahr:
1.Weniger essen.
Die restlichen Vorsätze überlege ich mir später; beim Essen.
Schöne Bescherung
Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind die, die man sich selbst erfüllt. Heute, es muss so gegen 2:04 Uhr gewesen sein, habe ich mir einen Wunsch erfüllt.
Vor einiger Zeit hat mal jemand zu mir gesagt, dass sechs Jahre genug sind. Dass es eine lange Zeit ist und der richtige Augenblick ist, etwas Neues zu machen. Ich habe mir das sehr zu Herzen genommen und diese Worte haben sich in meinem Kopf festgefressen. Nun, heute am 24 Dezember 2006, habe ich einen Schlussstrich gezogen und habe die Band „The Jokers“ nach knapp sieben Jahren verlassen. Warum und weshalb ist vermutlich zu kompliziert um es eben nieder zu schreiben. Mittlerweile bin ich das dritte Mitglied, dass die Band verlässt, somit kann man sagen, dass die Band “The Jokers” nicht mehr existiert. Wenn ich so zurückblicke bin ich etwas traurig, habe ich doch unglaublich viel mit den Jungs erlebt. Vom Auftritt im ORF über unsere Musik im Radio zu hören bis hin mit Pete York „Gimme some Lovin´“ zu spielen. Auch so habe ich in meinem Musikerleben viel erlebt. Vor 400 Leuten im Plaza Hotel in New York gespielt, mit Steve Lukather von Toto an der Hotelbar gesessen, mit Huey Lewis, En Vogue und Greg Phillinganes gefrühstückt, einen Plausch mit Vonda Shepard gehalten und den besten Jazzpianisten aller Zeiten Oscar Peterson getroffen. Aber wie heisst es so schön? „Alles Gute hat ein Ende“. Und so werde ich mich wieder alleine ans Piano setzen und klimpern. Ein komisches Gefühl, wenn man über 12 Jahre in Bands gespielt hat. Aber mein Lieblingssatz für dieses Jahr „Wer weiss wofür es gut ist“ tröstet mich und es dauert nicht mehr lange, dann ist das Jahr vorbei und alles wird besser.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Fest und besinnliche Feiertage.
Crêpe-attack
Gestern war ich auf dem Christkindlmarkt und habe mir eine Crêpe gegönnt. So eine mit Nuss-Nougat und Bananenmus. Lecker. Doch als ich sie so gefaltet in den Händen hielt und gerade reinbeißen wollte hatte ich eine schreckliche Vision: die Crêpe fing an sich zu bewegen und sich wieder zu entfalten. Dabei sah ich die leckere, cremige Füllung. Anstatt sich einfach von mir aufessen zu lassen, sprang die Crêpe mir ins Gesicht wie ein Alien aus dem gleichnamigen Film. Sie presste sich auf mein Gesicht, ich bekam keine Luft mehr, abziehen ließ sie sich auch nicht und so rang ich mit dem Tod. Ich will noch nicht sterben, aber auf der anderen Seite: gibt es einen schöneren Tod, als in einer Creme aus Nuss-Nougat und Bananenmus zu ersticken?
54, 74, 90, 1701
Na Supper!
Kellner: „Was darf ich Ihnen bringen?“
Er: „Eine Gemüsesuppe bitte.
Kellner: „Gerne.“
15 Minuten später
Kellner: „So, einmal die Fischsuppe.“
Schweigen.
Er: „Äh, ich hatte die Gemüsesuppe bestellt. Ich vertrage keinen Fisch.“
Kellner guckt dumm und verschwindet.
15 Minuten später
Kellner kommt wieder: “Einmal die Fischsuppe.“
Schweigen gefolgt von unglaubwürdigen Blicken unsererseits.
Er:“Ich hatte Gemüsesuppe bestellt. G-e-m-ü-s-e.“
Stille.
Kellner guckt verwirrt und verschwindet.
15 Minuten später.
Kellner stellt ihm wortlos eine Suppe vor die Nase.
Zaghaftes Probieren der Suppe.
Ah, Gemüsesuppe! Und das nach nur 45 Minuten.
Gott gegeben
Füttert der Mensch den Hund, hält der Hund den Menschen für Gott. Füttert der Mensch die Katze, hält die Katze sich selbst für Gott. Darum habe ich einen Hund.



