Der Schlepplift. Meine Güte, was habe ich ihn gehasst. Und auch heute fahre ich ihn äußerst ungern. Die Fahrrillen, die die wildesten Kurven zeichnen und man nicht aus kann, weil man sonst „rausfällt“. Man muss sich während dieser Fahrt komplett fügen. Ganz und gar. Und wenn er dann auch noch stehen blieb, der Schlepper. Furchtbar wie man sich versuchte krampfhaft auf den Beinen zu halten und der Bügel dabei einen tiefen Abdruck in den Po drückte.
Aber das schlimmste war und ist, dass man nicht einfach verduften kann. Das sollte man nämlich dringend tun, wenn man während einer Fahrt mit dem Schlepper einen seiner Skistöcke verliert. Für einen kurzen Augenblick dreht man sich noch verzweifelt um. Im nächsten Augenblick tut man so als bekomme man von dem Geschreie hinter einem nichts mit. Dabei weiß man ganz genau, dass die Leute hinter einem über den Skistock gefahren und rausgefallen sind. Als wäre das nicht schon peinlich genug, rutschen die beiden rausgefallenen Typen auf der besagten Spurrille die ganze Strecke nach unten und reißen dabei alle anderen Schleppliftfahrer mit um. Damit nicht auffällt, dass man ja irgendwie der Auslöser für das Desaster war, schmeißt man den zweiten Skistock möglichst weit ins Gebüsch.
Falls die Schleppliftfahrer-Dominokette noch nicht vorher unten angekommen ist und der Liftbetreiber dadurch den Schlepper stoppt, sollte man oben angekommen, ganz selbstverständlich und unauffällig ohne Stöcke die Piste hinab wedeln.