Archive for September, 2006

Mittwoch, September 27th, 2006

Afk

Schaue aus dem Fenster und sehe Regen und graue Wolken. Normalerweise freue ich mich auf den Herbst und auf den Winter. Aber momentan geht dieses Wetter gar nicht. Daher verziehe ich mich zum letzten Sonnentanken ein paar Tage.

Wohin? Nicht schwer zu erraten…

Dienstag, September 26th, 2006

1+8 = Boah hey, Alda vergiss es!

Neulich bei einem Bewerbungsgespräch hat mich der Typ doch tatsächlich auf meine Mathe-Note im Abitur angesprochen. Wie albern. Als würde das irgendeine Bedeutung haben, wenn ich mich um einen Job bemühe, der rein gar nichts mit Mathe zu tun hat. Ober albern. Ich hatte einen Punkt im Abitur. Das entspricht einer 5-. In Mathe hatte ich immer eine 5. Das Einzige was ich ihm entgegenbrachte war :“Besser eine 5 in Mathe, als gar keine persönliche Note.
Ob er gemerkt hat, dass ich ihn scheisse finde?

Montag, September 25th, 2006

Verflogen

Damals, hinter dem Verlagsgebäude von IDG, ging ich von der U-Bahnstation zu meinem Auto, als ich plötzlich einen merkwürdigen Luftzug an meinem linken Ohr spürte. Zuerst dachte ich es wäre der Wind. Dann hörte ich hinter mir ein „klock, klock, klock…“. Ich drehte mich um und sah etwas kleines weißes davon rollen. Dann war mir klar, dass es nicht der Wind gewesen sein konnte. Es sei denn er hätte gelernt Golf zu spielen. Ich schaute mich um und da stand er. Mit einer Golfmütze, Handschuhen, Poloshirt und schicker Hose. Perfektes Golf-Outfit. Er stand auf einer der schmalen Grünflächen und übte seinen Schlag. Ich ging auf ihn zu und wollte ihm gerade die Standpauke seines Lebens halten, als er lächelte und sagte „Tschuldigung. War keine Absicht.“ Diese Situation fand ich so absurd, dass mir nichts einfiel, außer „Passt schon.“ Hätte nur noch gefehlt, dass gleich ein paar Polo-Reiter vorbei galoppieren und mir jemand einen Tennisschläger in die Hand drückt.

Ich weiss bis heute nicht wer der Herr war, aber ich habe das Gefühl, es war gut, dass ich auf die Standpauke verzichtet habe. Vielleicht hätte er mich sonst in eine andere Dimension gesaugt.

Samstag, September 23rd, 2006

Gefeuert

Überlege gerade ob ein Feuerwehrmann auch gefeuert werden kann. Und falls ja: wie muss ich mir das vorstellen?

Freitag, September 22nd, 2006

Verspielt

Der Begriff „verspielt“ ist in meinem Wortschatz ein sehr breit gefächerter. Allerdings auch einer, der sehr oft in meinem Wortschatz vorkommt. So als Pia-nistin kommt es nämlich hin und wieder vor, dass ich mich verspiele. Besonders dann, wenn während eines Solokonzertes eine kleine schwarze Fliege meine, sie müsse sich auf die Tasten setzen und ich dadurch mehr damit beschäftigt bin sie nicht zu zermatschen, als gut zu spielen. Vor allem finde ich die etwas seltsam drein kuckenden Gesichter der Zuhörer sehr amüsant bei so einer Aktion. Was haben die nur gegen Freejazz?

Aber abgesehen vom Klavierspielen bin ich auch so völlig verspielt. So Computerspiel mäßig. Daher haben Mick und ich einen Gemeinschaftsblog aufgemacht, wie die meisten ja schon gesehen haben.Dort testen wir Spiele und sagen ganz einfach unsere Meinung dazu. Was uns gefällt, was nicht und geben unsere Wertung dazu ab. Natürlich können wir nur die Spiele testen die schon erhältlich sind, da wir wie jeder normale Mensch in den Laden gehen und sie kaufen müssen. Wir haben uns für das 100 Prozent-System entschieden, weil es geläufig und unserer Meinung nach das sinnvollste ist. Wer mit der Prozenteinheit nicht zufrieden ist, kann sich ja auch Sternchen denken ;-)

Demnächst erzählt Mick übrigens über seine Erfahrungen mit Dinosauriern in Paraworld. Ob er sich mit den prähistorischen Tierchen anfreunden konnte erfahrt ihr dann hier.

Donnerstag, September 21st, 2006

Derwisch t mich um

Ich streife mit meinem Mönchlein durch die Landschaft. Mir kann nichts passieren, so als Protter und Healer. Sie können mich schlagen, treten und verhexen. Es ist mir egal. Das einzige was mir morgen passieren kann, dass ich in Ohnmacht falle. Vor Begeisterung, vor Verzückung. Neue Landschaften, neue Klassen, neue Fertigkeiten. Ich habe eigentlich gar nicht so lange darauf gewartet. Fing ich doch erst im März mit Prophecies an. Im April mit Factions. Von Mai bis jetzt sind es nur einige Monate und dennoch kam es mir wie eine Ewigkeit vor. Ich hätte nie gedacht, dass mich nach Planscape Torment ein Spiel jemals wieder so fesseln und faszinieren würde.

Morgen. Ab morgen darf ich sie für einige Tage betreten. Meine Zauberwelt. Zu doof, dass ich genau an diesem Wochenende LAN-Party mache. Vielleicht merken sie es nicht, wenn ich gar nicht mit ihnen spiele. Vermutlich aber doch. An meinen glänzenden Äugelein und der Sabber, die mir aus dem Mund laufen wird werde sie es merken…

Mittwoch, September 20th, 2006

Möglichst unauffällig Teil 1

Der Schlepplift. Meine Güte, was habe ich ihn gehasst. Und auch heute fahre ich ihn äußerst ungern. Die Fahrrillen, die die wildesten Kurven zeichnen und man nicht aus kann, weil man sonst „rausfällt“. Man muss sich während dieser Fahrt komplett fügen. Ganz und gar. Und wenn er dann auch noch stehen blieb, der Schlepper. Furchtbar wie man sich versuchte krampfhaft auf den Beinen zu halten und der Bügel dabei einen tiefen Abdruck in den Po drückte.

Aber das schlimmste war und ist, dass man nicht einfach verduften kann. Das sollte man nämlich dringend tun, wenn man während einer Fahrt mit dem Schlepper einen seiner Skistöcke verliert. Für einen kurzen Augenblick dreht man sich noch verzweifelt um. Im nächsten Augenblick tut man so als bekomme man von dem Geschreie hinter einem nichts mit. Dabei weiß man ganz genau, dass die Leute hinter einem über den Skistock gefahren und rausgefallen sind. Als wäre das nicht schon peinlich genug, rutschen die beiden rausgefallenen Typen auf der besagten Spurrille die ganze Strecke nach unten und reißen dabei alle anderen Schleppliftfahrer mit um. Damit nicht auffällt, dass man ja irgendwie der Auslöser für das Desaster war, schmeißt man den zweiten Skistock möglichst weit ins Gebüsch.

Falls die Schleppliftfahrer-Dominokette noch nicht vorher unten angekommen ist und der Liftbetreiber dadurch den Schlepper stoppt, sollte man oben angekommen, ganz selbstverständlich und unauffällig ohne Stöcke die Piste hinab wedeln.

Montag, September 18th, 2006

Lost some kilogram

Schaue gerade Lost und muss mich ebenso wie die absurde Korrespondentin aus Chaotien wundern. Allerdings nicht über die rasierten Beine und das perfekte Make-Up, sondern viel mehr darüber, warum dieser fette Kerl nach Monaten auf der Insel nicht langsam mal schlanker wird. Und was macht die hässliche Frau aus Resident Evil da schon wieder? Pah! Das ist alles so was von an den Haaren herbeigezogen. Ich geh jetzt und schau was realistisches. Mal sehen…wo hab ich denn meine Akte-X-Sammlung…?

Montag, September 18th, 2006

Beamout

Was will mir der Beamer meines Heimkinos sagen, wenn sich die linke untere Ecke des an die Wand gebeamten Bildes langsam rot verfärbt und die Lampenlaufzeit 767 Stunden beträgt?

Samstag, September 16th, 2006

Ain´t no mountain high enough

Während sich tausende von Möchtegern-Bayern in engen Bierzelten das “O-Saft is´” geben und Fruchtsaft oder ähnliches schlürfen, war ich heute fleißig bergsteigen. Auf 1650 Metern kletterte ich bis an´s Gipfelkreuz. War nicht einfach und etwas unheimlich. Ich war nämlich nicht gesichert und fand es seltsam mich an eine Felswand zu pressen und zu wissen, wenn ich einen falschen Schritt mache und abrutsche werde ich 100 Meter in die Tiefe stürzen. Naja, das wäre dann einfach mein Pech gewesen. Aber dieser Nervenkitzel war zu herrlich. Und allein wegen des Ausblickes hat es sich gelohnt.